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find, gewöhnlich, niedrigen Standes, undder Zahl nach sehr wenige. In denneuer» Zeiten hat man mehr Berwicke-lung hinein gebracht, und sie dadurch biszur Größe kleiner Lustspiele ausgedehnt.Geschrieben sind deren, vom Lope deRueda, dem ersten komischen Dichter, an,bis auf den, noch lebenden Ramon laCruz, sehr viele geworden. Huerta hatseinem Larsiogo ein Verzcichniß von mehr,als 400 Stücken dieser Art beigefügt. Auchsind verschiedene Sammlungen davon, unterfolgenden Titeln, vorhanden : st ocoierios:liu-l-is veras, c, kteprekenfion maral^ t 'ettivs cte los ciciorclenes publicos,össcl >645. 8. Valiach. l6cz. 8- (OerWerf, derselben soll Luis Dminones de Bc-navente sepn. Oer eigentlichen Zwischen-spiele darin sind z6.) — Krcoclw clcLnrrsmeles, escricos por Ins /iurnrcsmas claiieos clechlelpana, hompl. 1700.8- — Lnmico telle^n, 1742. 8.2 B. (Ocm Herausgeber, Jos. de Al-bas , einem Vejetc bcy einer der Madrid-tee Schauspielergescllschaften, zu Folge,soll der Verf. derselben, Franc, de Ca-stro, ein berühmter Vcjcte des spanischenTheaters, scpn) — Bey dem chkear.Illelp. des Huerta findet sich ein Bandmit 26 Stücken dieser Art. — Deutschbesitzen wir die, durch Linguet übersetzten,in dem Nachtrage zu dem spanischen Thea-ter, Riga >771. 8. und, in I. F. Ber-trichs Magaz. der spanischen und portug.kittcrat. B. 1. S. 21z. und B. z. S. 129zwe» von den achten, welche Cervantesgeschrieben hat. —>
Noch führen, in der spanischen Spra-che, die Nahmen von Lomeäis und l'ra-xicnmeclia, verschiedene, in Prosa abge.faßte, und vielleicht schon mit Ausgangdes >;tcn oder doch mit Ansang des >6tenJahrhundcrtes erschienene Schriften, wel-che auch In Aufzüge und Auftritte abge-theilt sind, und von den Spaniern selbst,von Nasarrc, Vclazquez u. ai m. ge-wöhnlich unter die Lustspiele gesetzt wer-den; da aber, sichtlich, keine derselbenzum Auffuhren gemacht worden ist: soverdienen sie, eigentlich, hier eben so
wenig , einen Play, als die Komödie desDante, und so viele Schriften aus jenemZeitpunkt, welche clhnliche Titel haben.Nachrichten von ihnen liefert Vclazquez,S. Z05 u- s. d. II. — — Und ausserdem, was, ebend. von der eigentlichenKomödie der Spanier gesagt wird, han-deln von dieser noch: Ein Brief 8">,eela Lomeciis von Andr. Re» de Artieda,in s. Dilcnrlos, Lpilk. e Lpigr. (unterdem Nahmen ^rcemicioro) Saraß 1605.
— Lreve ciitcurio cis las Lome-clias zc cie tu r«prelcnracic>n p»e l).Diego Vicki, Valerie. 1Ü50. t. —Nasarrc, a. a. O. — k. Riccobonl, a.a. O. — Piet. Signorelli, in der Krit.Gesch. des Theaters, Th. 2. S. 26 u. f.S. 72 u. s. S. Z24 u. f. — Lerere sturlc Vlreacrc Kl'päßirol, im gtcn B. S.;o2 der Varieres liererair. ?ar. i ?68>12. 4 B. — Fr. v. Cronegk in s. Schrif-ten, Th. 1. S. Z87. — G. E. Lcssing, inder Oramat. Kl. LX u. f. — C. F. Flö-get, in s. Gesch. der komischen Littcrat.
B. I V. S. 157 u, f. und in l. Gesch. desGrotcskckom. S ?z tt. f. S. übri-gens den Art. Dichtkunst.
Wegen der Komödie in Portugal,verweise ich auf den Vclazquez, S. 78 -94 d. d. »ebccs. — Junks Nachrichtenvon der portugiesischen Lilteratur, Franks.1778. 8. " die Gothaischen Theaterka-lcnder, vom 1.1778 und 1779 — und
C. F. Flögels Geschichte der kom. Littc-ratrst, B. IV. S.184 u. f. — I» demztm B. S.247 u. f. von F. I. BettuchsMagazin der spanischen und portugiesischenLilteratur findet sich ein portugiesischesLustspiel übersetzt, welches, meines Vc-dünkcns, die Anlage zu einem sehr inte-ressanten Stücke hat. — —
In Frankreich ist das Lustspiel über-haupt, oder doch das, was man, nachMaßgabe der Geistesbildung der Zeit, sonennen muß, eigentlich sehr alt. SchonKarl der Große verbot das Spielen derHistrioncn; und unter drn Gesetzen derKönige von dem zweyren Stamme findetsich eines (--pst. IZalu?. B. 1. S. 905),worin den Schauspielern (Lccnicis) bey
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