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1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
549
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los, knrrcmcsez ^ orrss cibrzs cor-vesponclienres ai Viiestro biesp. kctsci.

1785. Z. heraus; und hier finden sich,ohne die Zwischenspiele, nicht allein nurz«;- Stücke überhaupt; sondern auch un-ter diesen sind noch viele doppelt angezeigt,weil sie entweder doppelte Titel haben,oder ein und dasselbe Stück mehr als ei-nem Verfasser zugeschrieben wird. Wassind das gegen die -gc>oo, die ein unge-nannter, französischer Reisender (lieberSitten, Temperament, Schaubühne derSpanier, Th 2. S. 220) und C. F. Flö,gel (Gesch. der komischen Littcrat. B IV.S. >;8) den Spaniern bciilcgcn? Ebensoverhüll es sich mit der Zahl der komischenDichter. Huerta hat, a. a. O. nur dieNahmen von 24, gekannt; und wenn ichselbst gleich noch die Nahmen verschiede-ner, als Aguire, Avila, Fr. Avcllanedo,Beltran, Bencgasi, Birhuega, Caxcchi,Chaporta, C-fuentes, Clavijo, Cuna,Diego de Cordova, Gönz, de Cunedo,Med. de Estinvz y bodvsa, Ger. Fucnte,Diego Gutlerez, bcmus, Malo de Ms-lina, Moscoso, Nota, Nino, LuisLwie-do, Mcdrano , Bern, de Quieos, Re»-nvso, Jos. Ribera, Thomas SebastianpLatre, !h. Man. de Paz, Dicg. deVera, Baut. Viliegas, hinzu zu setzenweiß, und auch allerdigs noch Komödienvon viel Ungenannten geschrieben wordensind: so können doch unmöglich die i-oo,von welchen Signoresti Th- 2. S. 8> spricht,(wofern es nicht ein Druckfehler ist) heraus-kommen. llcbrigcns theilen die Spanierselbst ihre Komödie, ausser den Lome,stiss eil Lauras und den Lamestias Kur-icicas, in drcp verschiedene Arten, alsin Lomeäiss cki kiguron Lame-ckias cle Lopa kipaäa Und Lome-äias Uero^cas ein, die dadurch voneinan-der sich unterscheiden, daß die letztern,welches die eigentlichen Trazitzomoviensind, und von den Schauspielern auchLomeetlas palaciegas genannt werden,sich auf wahre, wenigstens auf geglaubte,wirkliche Begebenheiten, oder auf Sa-gen aus der Mnthologie gründen, so wiedaß die Personen derselben Fürsten und

große Herren sind, und daß sie in derzwcvtcn, (welche ihren Nahmen von ei-ner Tracht hat) aus so genannten beutenvon Stande, als Rittern und Edlen, be-stehen, da in der erster» nur solche auf-treten , welche gern das Anseyn von vor-nehmen und reichen Menschen haben möch-ten. Daß diesem gemclß der Ton dersel-ben, oder der Stvl darin beschaffen ist,versteht sich von selbst; abgefaßt in Ver-sen aber sind alle. Ziveiitcns kommeniu asten, wenigstens in Stücken von allendre» Arten, lustige, stehende Bcdicnten-rosten vor. Die erste derselben ist der(Yraciosö; auc!> giebt es Stücke, in wel-chen sich deren xwd)-, nckhmlich noch einLiraciolo tecuucio, und verschiedene,worin sich auch noch eine Graciosa fin-det. Rieevboni (lteilcx. instar. er crir.S. 6z) leitet ihn von dem Harlekin derItaliener her; und sreylich hat er mitdem stltern Harlekin der italienischen Bühnein so fern Aehnlichkcit, als er zuweilenein wenig plump, und gefräßig ist; aberandre Charaetcrzüge, als seine Geschwägig«keit, seine Furchtsamkeit, hat er nichtmit dem Harlekin gemein. Ehe könnteder Sofias des Plautus, oder der Oa-vus, und andre dergleichen Sclavenrol-lcn aus dem Terenz, sein Muster scpn.Doch wozu ihni einen besonder» Stamm-baum aufsuchen, da dergleichen CharaetereKey asten Völkern, sich in der wirklichen,und in der theatralischen Welt, gefundenhaben? Und ein bestimmter Ursprung läßtdem Gracioso sich um desto minder geben,da sein Character, so viel ich sehe, nichtdurchaus bestimmt, oder ein und derselbeist. Die spanischen Dichter schildern ihn,und brauchen ihn auf die mannichfaltigsteArt. Er ist zuweilen höchst schlau undverschlagen; wie man es z. B. in demTarugo (Spanisches Theater, -tcr B.Brschw. 1770. g. im ersten Stücke) sehenkann; und zuweilen poßicrlich einfältig;oft ist er ein Werkzeug der Verwickelung,und eben so oft der Entmickelung; mitandern Worten, er ist die Springfedceder mehrcffen Stücke; aber gcwis nur inden schlechtesten auf solche Art spaßhaft,Mm Z wie