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1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
538
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ihre Sprache anseht, doch am Kcßten wis-ftn müssen, setzen den Naharro unter dieVcrbesscrcr derselben (Nasarre, a. a. O.S. 21. Velazq. S. z-2 ?. Auch soll er nochzuerst das Wort ssornscks für Act ge-braucht haben. Auf ihn scheint Juande la Cueva gefolgt, oder doch wenigstensdem Cervantes voran gegangen zu seyn,obgleich weder dieser, noch Nasarrc dessel-ben gedenken. Sein Todesjahr ist unbe-kannt; aber schon im I. >588 sind Komö-dien von ihm gedruckt worden. Unterseinem Nahmen gehen, ausser vier Trauer-spielen, folgende Stücke: Ls Lonstsn-cia cke Krcelin»; Ll IZc^ollsclo; l)cin»cie ksz- »gravis les)' vengon^a; LI In»hsinsckor; dstsäie le serevs s el bic>-nor i tVisz ee lo maü en sinne, el de-hpeecio o eltsvor? LI Vicio ensrnoesclo,UNd Kl Viego cnsmoracio, wovon Miraber nur einzeln nicht die, von I. A.Dicy (bcy s. Velazq. S. 20-. Anm. n)angeführte Sammlung, bekannt sind; undund ich will hier gleich bemerken, daß diemehrcsten dieser Sammlungen blas vonden Buchhändlern, nicht von den Ver-fassern selbst veranstaltet werden, und da-her, selten oder nie, die sänimtlichcn Stü-cke eines Verfassers enthalten. Was dieKomödien des Cueva anbetrift: so ist dieSprache darin allerdings schön; und siehaben zugleich mehr Verwickelung, so wiemehr Handlung, oder vielmehr die Si-tuationen darin sind mehr entwickelt undausgeführt, als in den 'Stücken des Na-harro: dergestalt, baß Cueva wirklich un-ter diejenigen zu setzen ist, welche die spa-nische Komödie vervollkommt haben. DieHerausgeber des Lsen. Lift. sagen vonihm: exceciiolos (nähmlich den RucdaMid Naharro) inccimpsrslilernence enIse venrs^ss cke tu eruäicion, z- en1s grsnäc^s cie tu ingenio, coli Is«zusl, s^ucislto cie tu numeeolselezsnre veriistcscion, levsnco ciezennrü el sstlcins äs I» comics LLps-nols, cutrivo el srriticio pulio eieckck äel ckrseus, tscsuckole cie la an-rigu > vuäc^s. Aber die ihm. von meh-rcrn zugeschriebene, classische Regelmäßig-

keit, zeigt sich denn doch nicht in seinenStücken. Auch eignet er selbst sie sichnicht zu, (f. LZempIsr posc. im 8trn B.des Lsrn. Lift. S. ;y u. f.) sondern ge-steht vielmehr ein, was ihm die SpanierSchuld geben, daß er, nähmlich zuerst,Könige und Königinnen, mitten unter ge-meine Leute in das Lustspiel eingeführt,und dadurch die Verunstaltung desselbenallmählig veranlaßt habe. (S. Istoric.licersr. pars I» vicks cki XäiZ. de Ler-vsnree > §. 16. von I. A. Pesticer, bcys. Lntsvo de uns ltibl. de lLesduKo-res Lft'sn. lvlsä. 1778- 4> S >58 )Ueberhaupt enthält das vorher von ihmangeführte Gedicht nicht wenig Beyträgezu der Geschichte der spanischen Bühne. Ernenntnichr allein darin verschiedene ältereLicvter, alsQucvara, Guticre de Catina,Cazar, Fuentes, Ortitz, Megia, Malara,welche in ihren Stücken den Regeln derAlten ganz treu geblieben wären, von de-nen aber, in den mir bekannten Nach«richten von dem spanischen Theater, sichkaum die Nahmen finden, sondern er sagtauch, daß das Volk endlich dieser Sim«plicität überdrüßig morden sey, und daßschon vor ihm, die Alten nicht mehr alsGesetzgeber wären angesehen worden, sowie, daß er die Komödie von fünf auf vierActe oder Joruaden eingeschränkt habe.Uebrigens wird das, was C. F. Flöget(B. IV. S.167) an seinen Stücken aus-setzt, und aus dem Signorelli (Th. 2.S.zz) genommen hat, hier nur von denTrauspielcn desselben gesagt; feiner Lust-spiele erwähnt der Italiener nur sehr oben-hin und Montiano, welchen Flöge! an-führt , eben auf solche Art. Von Chr.Castillcjo, welcher in diesen Zeitpunkt gc.hört, sind keine Stücke gedruckt (S. Ve-lazq. S.z-i. und S. 196. Anm. Ii.)Christ, de VirücS, ob er gleich gewöhn-lich nur unter die tragischen Dichter ge-setzt wird, verdient, aus mehr als einerRücksicht, auch hier eine Stelle. Erst-lich haben, unter den eigentlichen dra-matischen Productcn der Spanier, seineStücke, (deren überhaupt acht sind, wo-von in s. Obrss, öcksci. 1609. Z. sich

fünft,