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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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536
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C o in

diese Feyer ausser dem Theater angenom-men. Ilebrigcns haben die ^Zurns, wiemehrere profane Stücke, ihre eigenenPrologen (l.oss),die nach der Person/vonwelcher sie gehalten werden, z.B. Pro-log des Narren, des Bauern, u. s. w.betitelt sind; und mehrere Nachrichten ge-ben, Rieeoboni, (a. a. O. S. ;z u. f.)und C. F. Flöge! ( Gesch. der kom. Litte-rat. B. IV. S. 162 und >8>. und vorzüg-lich Gesch. des Groteskekoni. S. 7z u. f.wo das, was jener, und Signorclli, Ba-rett!, und einige Reiscbcschreibcr erzäh-len, gesammelt worden ist). Diezweite Gattung der eigentlichen christli-chen Komödie in Spanien sind die Lome-cliax cle Sznroz. Diese werden gewöhn-lich mit den s^urox verwechselt; aber siesind davon in so fern ganz verschieden, alsin ihnen das Leben und die Thaten derHeiligen, in ordentliche Auszüge oderJor-uades abgethcilt, dargestellt werden. ESdürften wenige Heilige seyn, welche nicht,auf diese Art, wären auf die Bühne ge-bracht worden; wenigstens sind mir, denAufschriften nach, mehr als ein paar hun-dert dergleichen Stücke bekannt. Dasälteste scheint die Maria des, ums 1.1566lebenden Juan Timoneda zu seyn. Daßder Teufel, so wie die Engel, und mo-ralische Wesen aller Art, in diesen Stü-cken Rollen haben, versteht sich von selbst;auch treten öfterer, ein dtlno sselux,(ein JesuSkindlcin) und ein Leaciolo(ein Hannswurst) in ein und demselbenStücke auf.

Die eigentliche Romodre der Spa-nier scheint, wie bcy allen Völkern, sichüberhaupt aus Schauspielen entwickelt zuhaben, welche nicht eigentliche Komödienund nicht cinmahl Dramen überhauptwaren. Nasarre, in der vorhergcdach-ten Abhandlung, S. 19 erzählt, daß,bcy dem Krönungefeste Alfons» des gtcnvon Arragonicn, im I. >z-8 allerhand Ge-sänge und Gespräche wären aufgeführtworden; und dergleichen Vorstellungenmüssen unstreitig öfterer Statt gefundenhabin, weil Johann itc, Martin undFerdinand von Arragonicn den Mitglie-

dern dcr LIg^z Lieiici», oder der eigent-lichen Dichter-Innung, das Vorrecht cr-theilt haben sollen, daß nur ihre, odernur die, von ihr gut geheißenen oder ge-krönten viraclox, Vroliax undöffentlich abgesungen oder vorgestellt wer-den dürften (Nasacre, a. a. O. S. >8).Von dem Jnnhalte oder der Beschaffen-heit derselben wissen wir aber nichts; ebenso wenig, als von der Art von Farcen,welche, dem gedachten Schriftsteller (a.a. O. S. 20) zu Folge, bei) den Turnie-ren dieser Zeit gespielt worden sind. Al-lein im Anfange des fünfzehnten Jahr-hnndcrtcs, wurde zu Saragossa ein Schau-spiel von Enrique de Villcna (f igzg)aufgeführt, in welchem die Gerechtigkeit,die Wahrheit, der Friede und die Barm-herzigkeit, handelnd erschienen; und indem Laneionero cle roäsx las Ll>r»xcle )usn clcl Lumina, ^Zr. 1516. f.

finden sich allerhand dramatische Stücke,sehr vermischten JnnhalteS, worin diehandelnden Personen größtenthcils ausSchäfern bestehen. lind Stücke dieserArt sind denn auch, wie Cervantes er-zählt (in dem ?rel, zu s. Komödien), dieherrschenden, vorgestellten Stücke derSpanier, noch in der Mitte des sech-zehnten Iahrhrrnvertes gewesen. Ersagt von den, in seiner Jugend gesehenenKomödien:Sie waren Gespräche, fastwie Hirtengedichte, zwischen zwei) oderdrey Schäfern, und einer Schäferinn.Man stutzte sie auf und verlängerte sie mitzwei) oder dre» Zwischenspielen, darinbald eine Mohrinn, bald ein Kuppler,bald ein Schalksnarr, bald ein BiSeayer(ein Tölpcl) vorkam." Und, aller Be-schreibung nach, sind die, in verschiede-nen Sammlungen, zu Valencia >567. 8.gedruckten eigenen Arbeiten des Schau-spielers, wslchcr diese Vorstellungen gab,des,Lope de Rucda < von eben dieser Be-schaffenheit. (S. Velazq. Gesch. der span.Dichtk. S. Zill. Signorclli, Th. 2. S.27.)Auch Lope de Vega in f Stere nuevo <lekacer comeciias sagt, daß Licbeshändelgemeiner Leute darin dargestellt werden;und nach dem Fragment zu ucth-ilen,

welches