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1 (1792) [A - D]
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selbst erwähnte, I .ZS Oorrar ste In Vlucrre,soll, dem Vinc. Gareia de la Huerta. indem Urnl. zu s. Vtiescr bäisp. S. XVzu Folge, sich von dem Cervantes selbsthceschrcibcn. Jene Fortsetzung erschienaber erst in dem I. 1615. Indessen istes sehr natürlich, daß die Keime dersel-ben schon sehr frühe da waren, dieses »lö-gen nun die stummen Mummereyen Keydem Frohnleichnamsfeste (Eigner, 5H. 2.S. 42) oder die Gesänge und Aufzügeder Piigrimme (Nasarrc, a. a. L>. S. 16)gewesen scyn, So gar die Gespräche desJuan de ia Enzina (S. Dclazg. S, z°z)lassen, wie Vorläufer derselben, in so fernsich ansehen, als die Passion, die Wall-sarth nach Jerusalem, u. d. Gegenständeniehr, darin abgehandelt werden. Auchsind deren, wahrscheinlicher Weise schon,in der gewöhnlichen Form, vor dem ge-dachten Zeitpunkt geschrieben worden; derbekannte Lope de Bega (s 16z;) soll, wieMontalban in der tama posskums sagt,der Verfasser von mehr, als 400 sepn,von welchen, unter andern, D. JosephOrtitz de Villcna zwölf, Zaragossa 1644.

4. gesammelt bat. Der berühmtesteDi chter in dieser Gattung aber, ist O.Pedro Calderon de la Barca (f 1687).Seine Stücke dieser Art, wurden zuerst,Madr. 1677 u, f. 4. und darauf, an derZahl 7-, von O. Pedro Pando y Micc, Mad.1716. 4, 6 B. herausgegeben; und in dem,bcy der Sammlung s. Komödien, vonJuan de Vera Tassis, Mad. 1685- >694.und 17-6. 4. y B. befindlichen Verzeich-nisse werden ihm 94 zugeschrieben. Nochmehrere scheinen, unter seinem Nahmen,einzeln, und zugleich sehr verstümmelt,gedruckt worden zu sepn, so wie derennoch, von viel andern Dichtern abgefaßtworden sind. In dem, von Vinc. Gar-cia de la Huerta, seinem VKearro kstes-x-iwol bcygefügtcin Verzeichnisse, woriner drcy Arten derselben, als Sacrsmcn-rslez, ^IeA»ricc>ü > ^ al Kacimienro>Ie nuessro Leiror annimmt, werden,

5. 202 u. f. die Titel von Z09 derglei-chen Stücken angeführt, und unter die-se» finden sich doch nur ig von Lope. Was

den Werth derselben anbctrlft: so findwenigstens die von Calderon, in Verglci-chung mit den mir bekannten Mysterienund Moralitätcn anderer Völker, wahreMeisterstücke; und C. F. Flöge!, welcher(Gesch. des Groteskckom. S. ?z) von ih-nen überhaupt sagt, daß sie an ungeheurerVermischung vom Heiligen und Profanen,von Engeln und Teufeln, fast alles über»treffen, was je Ausschweifendes in derKomödie erdacht worden ist/' scheint dieähnlichen Produete anderer Völker nichtsonderlich genau angesehen zu haben. Manlese, z. B. nur die Vie ste .'»r. OUrisso-llc , .. en rime tiwncniie er par per-sonnsiZez p. kcäairrc (Hnr.) Lkevalcr,Oren. >5Z0. 8. und vergleiche! Oderdie Aoralilät des Nie. de la Chesnaye,I.» concimririarion ckez bznczuers, auseben diesem Zeitpunkte. Wenn Calde-ron Bäume und Wanzen personificirt hat:so findet man hier die Pillen, das Cly-stier, den Aderlaß, die Hülfe, den Zeit-vertreib handelnd eingeführt. Und Gigno-rclli, der (Krit. Gesch. des Theat. Th. 2.S. 74) so geflissentlich Ungereimtheitenaus ihnen mitExclamationen über sie, zu-sammen trägt, hätte immer dafür auchNachrichten und Auszüge aus den Myste-rien seines Volkes, über welche er mitein paar Worten hinglitscht, geben sollen,und würde, wenn er sie, aufrichtig ausden frühern Ausgaben gegeben hätte, erendergleichen Ungereimtheiten und Anstößig-keiten aus ihnen haben den Lesern vorle-gen müssen. Besonders dürfen die spani-schen -3urc>5 nicht nach den Beschreib»»»gen von ihren Vorstellungen beurthciltwerden, weil die spanischen Schauspieler,viel frcycr, als an andern Orten, mitihren Stücken umgehen, und in jeneentweder irgend einen Grazioso hineinflicken, oder Veränderungen damit vor-nehmen. So kann z. B. in der Vorstel-lung des äurc>5, bw Oevocion -le labäila, vielleicht, wie Signorelli (Th. 2.S. 77) erzählt, die Messe wirklich gc-fcyert worden scyn; in dem Stücke desCalderon selbst (und kein anderes, als dasgenannte kann er gcnteynt haben) wirdL l 4 diese