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für daS Theater zu Venedig, Piet.Cbiari.Dieser nahm, nckhmlich, bcy seinen Ar»bcitcn, Rücksicht auf die stehenden Cha-raktere, oder Masken, welche jener lieberganz hätte ausrotten wollen ; seine Komö-dien» einige vierzig an der Zahl (Vcn.1756. L- >gTH. Kol. >759- 8- 12 B.)stehen indessen» ihrem Werthc nach, weitunter den Stücken des Gvldoni. DieStreitigkeiten zwischen Heyden, brachtendie wirklich originalen komischen ArbeitendeS — Carlo Gozzi (Operc, Ven. >753.8 SB. Deutsch, die thcatral.W. durchFrdr. Aug. Werthes, Bern >777-1780.8.5 Th.) hervor. Wenigstens läßt ein ho-her Grad von Erfindungsgcist, so wie vonDarsteliungsgabe sich ihm nicht absprechen;und nur wenige Dichter dürften, sowieer, das wirklich Ungereimte anziehend undso gar rührend zu machen gewußt haben.Unter den neuern sind die merkwürdig-sten : Onofrio Albergati Capacelli (kKuo-vc> Vearro c»m. Ven. >774-1779. 8.
5 Th. Deutsch, der >tc Th. Brest. >778.8. und einige cinzclc, von H. A. O. Rci-chard, I. N. Peyold, u. a. m. Er nä-hert sich der Manier der so genannten Dra-men ; aber er ist auch größtcnthcils ebenso langweilig, als die langweiligsten derDramendichter) — I. A. Fredcrico (I.Airbi, II Luracore) — C.Pccchia (Hip-pvlytus, IKeap. >779. 8.) — Piet. StgNV-rclli (l.a v-nissina, Ouc. 1777. 8.)Andr. Willi (in s. Opcre strarn. Ven.1778. 8- finden sich drco Lustspiele) u.a.mehr. UcbrigenS muß man, bcy dem vonC. F. Flöget ( Gesch. der koin. lütter.B. IV. S. >57) angegebenen Rcichthumder italienischen Bühne nicht vergessen,daß, unter der daselbst bestimmten Zahlvon Stücken, auch alle mögliche Opern,Tragikomödien, Tragödien, Mysterien,u. s. w. mit innbcgriffcn sind. Ucbcr-sehungen in andre Sprachen von italieni-schen Komödien scheinen nicht viele gemachtworden zu scyn. Von französischen istmir» ausser den bereits angeführten, undeinigen früher», bcy dem Riccvboni (Re-stex. crir. S, 95 u. f.) erwähnten, nurNoch daS Viresrre äckralie, ?»r. 1758»
i a. >5 B. von CedorS bekannt; von de»englischen, begnüge ich mich mit der An-zeige der llcberseyung der Luppvliri deSAriost, welche schon im I. >;66 erschien,und einigen Einfluß auf die englische Büh-ne gehabt zu haben scheint (S. HawkinSOriZin »t rlic Drain» illuilr. B .Z. S. 1u. s.); und wir Deutschen haben, nächstden vorher angezeigten, eine welscheSchaubühne durch H. A. O. Rcichard,Verl. >780. 8. erhalten. Mehrere Nach-richten von dieser Art der Komödie selbst,geben die schon öfterer benannten Schrift-steller Crescimbeni, (I-ib.IV. L. Sund?.B. 1. S. -<>7. Ausg. von >7Z>.) Riccvbo-ni, Quadrio, Signorelli, an den angef.Orten; auch enthält noch die Vorrede desCedorS zu dem Vbesrre ä'Iraiie, so wiedie Vorrede des Chiari zu s. Komödien,und der 4tc B. von C. F. FlögelS Ge-schichte der komischen Littcratur, S. >25u. f. eine Geschichte derselben, und dielelcmoirez äe O»ic!c>ni mancherlei) Bey-träge dazu. — Wegen mehrerer Schrif-ten s. den Act. Drama. —
Verbunden mit dieser Gattung der Ko-mödie waren fast immer die Intermez-zos, au» welchen sich endlich die eigent-liche komische Oper bildete. Schon in diefrühesten Stücke der geschriebenen italie-nischen Komödie wurden zwischen den Acten,Lieder, oder Madrigale, unter der Auf-schrift Oorc, eingeschaltet, und diese ver-wandelten sich endlich in Gespräche, wel-che eine eigene Handlung darstellten.Mehrere Nachrichten gicbt der Artikel,Operette. — —
Wegen der tavole ruilicale, bolcke.reccie, cscciatnric U. d. M. s. den Art.-Hirtcngevickt. —
Ferner gehören, zu den dramatischenLustbarkeiten der Italiener noch allerhand,für sich selbst bellende, und noch fortdauern-de Possen, oder Farcen, welche aber nieauf den öffentlichen Theatern erscheinen.Dergleichen sind die TinZarelclie undOiuciiare, von welchen CrcScimbenk,Oib.IV. c. 4. B. >. S.-6z. und Flögel(Gesch. des GroteSkckom. S. 67) han-delt, der sie aber, auf der folgendenLl 3 Seite