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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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532
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Fll. Gactano (iSoy) Giovb. dclla Porta(ff >6,;) Ott. d'Jsa (ff >6-2) Enr. Al-tana (1622) Brign. Sale (>Sz9) Mich.Aug. Buonarotti (1-1646). llebrigcnsist ein großer Thcil dieser Komödien auchin Prosa abgefaßt; und, nach denen zuuctheilcn, welche mir genauer bekanntsind, fehlt ihnen doch, größtcntheils,viel »on der Wahrheit und dem beben,wodurch, in der Vorstellung, das Lustspielallein anziehend wird. Sie sind fast allezu genau nach der Komödie der Alten ab-gefaßt; und die darin aufgeführten Cha-racterc mehr nach abgezogenen Begriffe»,als nach der Natur, oder doch höchst flachgeschildert, so wie der Dialog keineswe-geS charaeleristisch, und die Fabel in denmehresten stnßerst romanhaft und verwi-ckelt. Viele Italiener selbst, wie, z.B.Baretti, in der -Beschreibung der Sittenin Italien, urthcilen nicdl günstiger da-von. Aber, als bloße Kunstwerke, betrach-tet, fehlt es ihnen keineSwcges an Werth.Daß deren übrigens in der letzter» Hülstedes siebzehnten, bis in den Ansang desachtzehnten Jahrhundertes wenige mehrerschienen, und noch weniger gespieltwurden, ist bereits vorher bemerkt wor-den. Die Opcrnsucht ergriff die Italie-ner mit einer solchen Wuth, daß sie, aus-ser diesem, und der immer schlechter wer-denden Lomestia stell'arcc, kein anderesSchauspiel mehr sehen wollten. Nie.Amenta (ff 1719) scheint einer der erstengewesen zu scyn, welcher wieder rcgelmüsisige und gute Stücke, dem Signorelli,Th. s. S. >8> zu Folge 7 an der Zahl, lie-ferte. Mir sind deren nur viere bekannt,wovon aber das erste, II köre», schonVen. 1700. 12. gedruckt ist. Ihm folg-ten : Äirol. Gigli (ff 1722), dessen lstciAanri,Ven. 1704. 12. II Don l?ilvne, eineNachahmung des Tartüffe, Lueca 1711. 8.gedruckt worden sind. Uebrigens sind de-ren noch niehrere von ihm vorhanden.Nie. Salerno (L-ianne liarsnici-i, Len.>717. 8.) Maffei (l^e Leremo-

nie. Vcr. I7Z°. 8.) -- Gius. Gor.Corio (l'esrr. rra^. e coinicei, Ven.17; 2. L. -B.) Giov. Bat.Fagivvli

(vpere, Vir. 17Z4 - 17Z6. 8. 6 B.

'Ven. 175z. 12. 7B.)u. a. m. Diegrößte Veränderung aber bewirkte in sofern Carlo Goldoni, als seine Stücke wirk-lich, und in mehr, als einer Stadt Ita-liens, auf öffentlichen, und die Stückeder übrigen entweder gar nicht, oder dochnur, wie die Komödien des Fagivoli, aufakademischen oder Privattheatcrn gespieltwurden. Er sieng damit an, die alten,den Italienern beliebten Tragikomödien,den Belisar, D. Juan, Rcnaud deMontauban, u. a. in. von Ungereimthei-ten zu reinigen, und den Harlekin darauswegzulassen; hierauf schrieb er ein eigent-liches Charakterstück, ^-lnmolo Lorcc^lsn, oder I'uvmo sti Vlcxistc,, worinaber nur die Hauptrolle ausgeführt, dieandern der Wilikühr der Schauspieler über,lasse» waren. Endlich gab er, im 1.1746ein völlig geschriebenes Stück, die Onn-na sti Lai-lic, und in der Folge noch bcy-nahe 60 von eben dieser Art, wovon zu-erst vier Stücke im I. <751 gedruckt er-schienen, und die nachher sümmtlich inf. W. Ven. (bcy PaSquali)>76c> - >774.8.sc» B. Vae. 1772. 12. 16 B. gesammeltworden sind. (S. die Ksemoiiex stcLiolstvni, ?ar. >787- 8. ZB Deutsch,Lechz. 1788. 8- z TH ). Auch ist ein gros-ser Thcil derselben von verschiedenen Ver-fassern in das Französische übersetzt, undunter dem Titel: Lstvix stex meillcu»reo piecex stu Vlceacre iralien mc>-sternc, ?. 178z. IS. gesammelt wor-den. Deutsch hat einige vierzig Stückedesselben, J.H.Saal, Lechz. 1767-1776.8. 11 Th. so wie I. C. Bock, H. A. O.Rcichard, u. a. clnzclc derselben, undzum Thcll umgearbeitet herausgegeben.Daß, bey dieser Wirkung seiner Stücke,es ihnen nicht an Verdienst fehlen kann,versteht sich von selbst. Möincs Bedün-kcns sind aber die Plane derselben, größ--tenthcils, doch sehr alltüglich, und derDialog sehr leer. Oer größte Vorzugderselben ist, vielleicht, daß die National-sitten zuerst darin auf die Bühne gebrachtworden sind. Mit ihm zugleich, aberseinen Entwürfen entgegen, arbeitete,

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