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hauptet, jene stehende Personen, mit Ih-ren verschiedene» Oialeetcn, zuerst aufdas Theater gebracht haben; denn, Fiö-gels eigener Mepnung, oder vielmehrRiecoboni'sMepnungnach, (ebend. S.-6)schreibt die Maske des Harlekin und desScapin sich von dem CentuneuluS der Rö-mer her; und daß die Maske des Pan-talon, so wie die verschiedenen DialectcItaliens, schon vor dem Ruzzante aufder Bühne waren, hat Quadrio (8mr.e Ilag. ä'oAnl ?»ek!a, V»I. III. IA 2.S. 2,5) gezeigt; aber die Personen desRuzzante sprechen denn doch in diesenLialecten, und seine Stücke erhielten all-gemeinen VepsaU. Eben so viel Ver-dienst, als er, erwarb, im Anfange dessiebzehnten Jahrhundertcs, FtaminioSeala, ein Schauspieler und Vorstehereiner Schauspirlccgesellschaft, sich dadurchum die o-mcnliii ciell'arco, daß er or-dentliche Entwürfe zu seinen Stücken ver-fertigte, welche, so unvollkvmmcn sie wa-ren, und so schlüpfrig die Stücke selbstsepn mögen, doch diese, mehr oder weni-ger, zu einem Ganzen machten, undwen» nicht zu Mustern, doch zu Behspic-len, dienen konnten. (S. l! Vearrockolle t'avale rappi elonrarivo; eivverola Ilicrea^iionc camica, Izolckiereeciac rrsgica, stiv. in cinAuanre diornsrc. . . Ven. >611. 4.) Auch schrieben,nach den, Beplpicle des Ruzzante, eineMenge Schriftsteller, welche sich bep demQuadrio (a. a. O. S. 227 u. f.) verzeich-net finden, Stücke, in wclchcwiene Cha-raktere bepbchalten waren. Allein, ebenin jenem Zeitpunkte, im Anfange und ge>gen die Mitte des siebzehnten Jahrhun.dertes artete nun auch die Komödie ausdein Stegreife im höchsten Grade aus,ob sie gleich sonst dergestalt die Oberhanderhalten hatte, daß, beonahe währendeinem ganzen Jahrhundert nur hin undwieder noch ein regelmäßiges Stück ge-schrieben, aber keines, auf irgend eineArt, mehr gespielt wurde. In jene wur-den nicht allem immer mehr Masken ein-geführt, sondern diese aste spielten auchohne Geist, und ohne Anstand, und
wählten zur Vorstellung, abentheurlichc,ungereimte, unzusammenhängcnde, tra-gisch-komische Begebenheiten (S. Riecob.klick. elu Jch.Irol.B.l. G. 7Z. Quadrio,a. a. O. S. 209.) Die Schuld von die,sein Versaste wird, von den Italienern,gewöhnlich, auf den Mode gewordenenGeschmack an spanischen Stücken gescho-ben. Rirevboni, ( Hick. cku 'Ich. Iral.B. 1. S. -,6.) Quadrio, (a. a. O. S. zg;.)Des Houlmicrcs, (klick, anoecl. ec rail.cku 'Ichearre Iral ?ar. 1769. 12. B. l.S. ig) so wie ihre Ausschcribrr, sagen,baß mit Karl dem ;'ten im Anfange dessechzehnten Jahrhunderte», die spani-sche Tragikomödie nach Italien gekommenscy, und diese Wirkung hervor gebrachthabe. Aber, wenn nun auch nicht da-durch dem Geschmack der Italiener in syfern ein schlechtes Compliment gemachtwürde, als z. B. die französische Bühne,durch die Bekanntschaft der Corneille unddes Möllere mir der spanischen, nicht ebenverdorben worden ist: so war ja, erstlichgerade in eben diesem, in dem sechzehn-ten, Jahrhundert so wohl die regelmäßi-ge Komödie der Italiener in dem blühend,sten Zustande, als die Komödie aus demStegreife noch sehr gut beschaffen, undder Verfall der italienischen Poesie über-haupt fängt sich erst mit dem siebzehntenJahrhundert an. Zweytens haben dieItaliener, so wohl dem Titel, als derBeschaffenheit nach, viel früher, als dieSpanier, wirkliche theatralische Tcagi-t'omovicn, das heißt, dramatische Stückegehabt, in welchen das Erhabene mitdem Niedrigen, das Rührende mir demLächerlichen unter einander gemischt ist;und weit entfernt, daß jene sie von diesenerhalten haben, könnten die letztern wohlvon den erstem damit beschenkt wordensep». Crcscimbcni selbst (Ickor. ckellavolgsr I'oclia, Vol. I. Oid. IV. c. z.B. 1. S. 262. Ve». 17 zi. 4.) cho wieQuadrio ( a. a. O. S. ;8) führen einStück des Franc. Salustio VonguglielmiApollo c löeuevros an, welches schonmit Ausgange des fünfzehnten Jahrhun.derteS erschien, und nicht allein I'rsg!-
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