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1 (1792) [A - D]
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Ickorie, Lomeckio ssiiricusl! führen, an-zusehen. Daß diese, überhaupt, wahr-scheinlicher Weise italienischen Ursprungessind, nehmen, wie gedacht, so gar die-jenigen an, welche Key andern Völkernderen, in viel frühern Zeitpunkten, fin-den; und daß verschiedene der, von ita-lienischen Schriftstellern angeführten Vor-fiellungen dieser Art, nicht wie Tirabos-chi oder Jagemann (a. a. O.) und C. F.Flögelnach ihnen, behaupten, blosstum-me Schauspiele waren, erhellt sehr deut-lich aus den Nachrichten, welche in jenenSchriftstellern davon sich finden. Auch istder Schluß der erstem, daß, weil bisjetzt, keine Stücke dieser Art aus so frü-hen Zeitpunkten aufgefunden, deren auchnicht geschrieben worden sind, wohl nichtder bündigste. Doch cS lohnt nicht derMühe, hierüber zu streiten; und es kannimmer nicht geleugnet werden, daß dieItaliener eine Menge Stücke dieser Artbesitzen, und daß deren doch in dem An-fange dieses Jahrhunderts vorgestellt wor-den find. (S. Ickick. äu Vir. Irol. p. Iki-coli, V>.i. S. i»o.) Mehrere Nachrichtendavon liefern Franc. Lionacci, In dentZckcrvo^ioire alle rime liiere cii Vor.cic'ialcüici il vecclcko, e fti Vucrc-, Vir. i6go. 4. — L. A. Muratori,in dem -ten B. Oisserr. 29. S. 480. s.^nriczuicor. Irol. — Maffei, i» s. Icko.rio ftell Veor. Irsl. vor s. 'Veor. Irsl.Ver. 172z. 8. z B. — Crescimbcniin s Iftvr. (lells Voi^sr Voes. Vib. IV.c. I Z. B. 1. S. Zoe. Ausg. von I7ZI. —5. Riceoboni in den bbcckex. Iiiftor. ercrir. lur lex clistercns Vtresrres cieVVurope, TLinck. 2740. 8. S. 4U. f. —Tao. Quadrio, in s. 8cvr. c ckoss. cl'vZni?oes>!>, Vol. I V. S. 54 U. f. — Fon-tanini, ober vielmehr Apostolo Zeno, inder Lib>I. äelL sslaquen^s Irsl. V. I.S. 438. Anni. a. Ausg. von >75Z. —Eignorelli, in s. Krit. Geschichte desTheaters, Th. 1. S. Ze? und Z47. d. U.und andre mehr. Unter andern ent-halt die lüblivrd. kineliiono ein weit»lclusrigcs Verzeichniß von Stücken dieserArt.

Die?weyte, und dem Alter nach, dieerste, so wie vielleicht die herrschende Gat-tung dramatischer Lustbarkeit der Italie-ner, ist die Romovie ans dem Steg-reif, Lomcftis ftcll'srie, oder 0 lug-xcrro, welche in den Tonni, oder indem Arlekiu und Scapin, so wie in demDvttore, im Pantalon, u. a. m. stehendePersonen hat, , die in den verschiedenenDialecten Italiens sprechen. Daß diesesSchauspiel unmittelbar mit den Minienund Pantomimen der Römer zusammen»hängt, hat, unter andern, Riccoboni, ins. blick, clci Vbieor. Irol. V. 1. S. 21 U. f.höchst wahrscheinlich gemacht; und daßes, bis jetzt, sich noch mit dem größtenBeyfall auf dem Theater erhält, ist be-kannt. (S. unter andern Moore's Abrißdes Lebens und der Sitten in Italien,Th. 1. S. >z6. d. Ii.) Aber eine eigent-liche Geschichte desselben läßt sich nicht ge-ben, weil, wenn gleich, z. B. mildemCharacter des Harlekin mancherlei) Ver-änderungen vorgegangen, und jene ste-hende Personen überhaupt, von Zeit zuZeit, vermehrt worden sind, doch, voneinem Schauspiele, dessen Geschick, größ-tcnihcils, von dem Spiele und den Ein-fällen cinzeler Masken abhängt, sich keinbestimmtes Fortrücken denken läßt, undkeine eigentlichen Beläge sich finden kön-nen. So viel wissen wir, indessen, daßes, wie mit der Wiederauflcbung derWissenschaften, auch die Komödie der Al-ten wieder ausgeweckt, oder dergleichenwieder, in der gewöhnlichen, regelmäßi-gen Form, und zwar in Menge, geschrie.'bcn wurden, in diesen gleichsam, in sofern eine Nebenbuhlerin» erhielt, als dieMitglieder der verschiedenen Akademien inItalien, und zum Thcil die Schauspielerselbst, auch diese vorstellten. Und zu»gleich können die Arbeiten anderer, wieBcvträge zur Vervollkommung, oder zurFortbildung derselben, angesehen werden.Von dieser Art sind die sechs Stücke desAngelo Bcvlci, Ruzzanrc genannt (Vpe-re, Ven. 1565. 8- Vic. 1593. 8).Zwar kann dieser nicht, wie C. F. Flö-get (Gesch. des Grvteskekom. S. z>) be-hauptet,