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der Manier des EuripideS, und Lustspielein der Manier dcs Mcnandcr (Su^om.ttitt.cccl. I^ib. V. c. >8). GrcgoriuS vonNazianz inachte aus dem Leiden desStifters der christliche» Religion, einTrauerspiel nach griechischem Maßstabe,^ Tracxu») das noch übrig, und,naai dein Prolog zu urrhcilcn, so gar auf-geführt mordeil ist (Oper. V. 2. S 255u. f. Lol. 1690. f.). Und, in der Folge,hatte die Komödie der Alten, Einfluß aufdie Ausbildung der Komödie bei) allenneucrn Völkern. Aber, zu gleicher Zeit,entwickelten sich aus den christlichen Rcli-gionsgebräuchen selbst, oder auf Veran-lassung derselben, allerhand Narrentheldun«gen, welche den christlichen Völkern ci-genthümlich zukommen, und die, ob siegleich weder eine besondre Handlung darstell-ten, noch Gcsprclche enthielten, doch, in sofern zur Komödie gerechnet werden müs-sen , als die, darin auftretenden Personen,etwas anders, als sie waren, darin dar-stellten , auf mancherlei) Weise vermumtdarin auftraten, und Lachen erweckenwollten. Dieses waren die so genanntenNarren - uns Eselsfcfke, wovon die
d/Ie,nl>ire>. p»ui lervir ä t'ksti^vire cheIg Hees che-, ?vux . . . p. delr. stuVil-live, L.sui. er Leu. 1741. 4. 1751. g.Warten, in f Ickissor^ c>t enAl. ?c>ecryzV. 1. S. 247. St. Arteaga, in f. Gesch.der Oper Kap. z. B.-. S. 1Z7 u. f. d. U.C. F. Flöget, in s. Geschichte dcs Grotes-kekomischen, Licgn. 1788. 8. S. >59 u. f.mehrere Nachrichten geben, und welchein Evnstantinopel ums I. 990 ihren An-fang genommen zu haben scheinen. (S.Oechr. Lvmp. lckissor. llaf. i;66. f'.S. 527.) Mit ihnen zugleich entstandeine andre Art von dramatischer Lustbar-keit, die, so tragisch sie, zum Theil, auchseyn sollte, sich doch nur als Komödieansehe» lstßt, nflhmlich die so genanntenMysterien. Wenn diese gleich anfllng-lich nur aus bloßen Aufzügen (Prozessio-nen), welche die Leidens - oder Auserstc-hungsgeschichtc Christi darstellten, bestan-den : so erschienen die spielenden Personendabei) doch in einer angenvmmencn, frem-
den Gestalt; und wahrscheinlicher Weisewurden auch sehr balde Gesellige und Ge-spräche hinzugefügt, so wie mehrere Ge-genstände aus der biblischen Geschichte,und aus der Legende, auf diese Art dra-matisch behandelt. Indessen ist es nichtausgemacht, ob sie nicht, ursprünglich,blos in lateinischer Sprache abgefaßt ge-wesen? Glaublich' wird dieses dadurch,baß sie, als religiöse Darstellungen, anhohen Festen, von Priestern und Mön-che», ober doch von den, ihnen unterge-benen Schulknaben, und, und wie esscheint, öfterer, wenigstens anscknglich, inden Kirchen aufgeführt wurden. Ebenso wenig lstßt mit Gcwishcir der Ort ih-res Ursprunges sich bestimmen. C- F.Flöget, in s. Geschichte der koin. kitter.B. I V. S. 19z nimmt mit vieler Wahr,scheinlichkeit Italien dafür an, ob ergleich vorher, S. 127 u. f. nach Tira-boschi, oder Jagemann ( Gesch. der fr.Kste. und Wisscnsch. in Jtal. B.;. Th. >.S. 486 u. f.) behauptet, daß die Ita-liener vor dem iztcn Jahrh. kein drama-tisches Schauspiel der Art gehabt hellten,und doch zugleich S. 19z nichts wider die,im Uten Jahrhundert in England erschie-nene Mysterie von der heil. Catharina ein-wendet. Aber, so viel ist gewis, daß,wenn sie gleich, in jenen rohen Zeiten,Mittel des Unterrichtes in der Religionfür den großen Haufen, welcher die Bibelweder lesen konnte noch durfte, waren,sie nicht blos Erbauung zum Zwecke hat-ten. GrößlentheilS spielte der Teufel dieRolle eines Lustigmachers durin. Auchwurden sie sehr balde in den Landesspra-chen geschrieben; und llcbcrreste davonzeigen sich auch in den Spielen der Land-leute in verschiedenen Lstndcrn, de» Ge-legenheit christlicher Feste, als des Wey-nachtsfestes, u. a. m. Ich setze noch hin-zu, daß, da der Gedanke an eigentlichdramatische Arbeiten nicht wohl ehe Stattfinden kann, als bis sich eine Gesellschaftzu ihrer Vorstellung vereint findet, es umdesto minder zu verwundern ste ht, daßdergleichen Werke, bep allen Völkern,zuerst durch religiöse Feste veranlaßt wor-den,