Com
Com
52z
Vol. III. p. 2. S.191 u. f. und im 4tcn
B. S. 9? u. f. von C. F. Flögels Gcsch.der komischen Litteratur, obgleich hier,meincs-Bcdünkens, mit einigen Unrich-tigkeiten vermischt. S. übrigens den Art.Ballet. — —
Von den Pantomimen der Römerist bereits bemerkt worden, daß sie nichtunter der Regierung des Augusts erfunden,aber doch zu ihrer höchsten Vollkommen-heit gelangt zu sepn scheinen. Macro-bius ('»aruinsl. Ichh. Ii. 0. 7. G. 24z.
1S94. g.) sogt ausdrücklich, daßPpladeö den alten, rohen Gebrauch dieserArt der Saitation nur vcranvcrt (mn-raile), und Aristonikus, bey dem AthenüusI. S .20), daß Vathpllus undPpla-dcs ihre (die italische) Saitation au» derkomischen entwickelt, oder hergeleitet(?»?4i-a>7Ka-) Hütten. (S. auch 8almi>I.sei Vopiic. Larinum, S. 8z6. in denLcripr. Hill. Ivugck. U. 1671. g.)Schon die Hctruscischcn Gaukler, welchedie ersten Keime der Komödie nach Romgebracht haben sollen, nu>cen nichts, alseine Art von Pantomimen. Sie drück-ten das, was sie ausdrücken wollten,lins carmine ullo, linc imiranstoruincsrminnin aötu . . . sck ribicinis mo-«los, und mit nicht unanstclndigen (kör-perlichen) Bewegungen auö. (1'. t.iv.Istist. Istnm. I.ib. VII. 0. 2.) Noch meh-rere Fortschritte mußte die Pantomimedadurch machen, daß, wie wir vorherge-sehen haben, die Vorstellung der Mono-logen im Lustspiele zwischen zwe» Schau-spieler gctheilt wurde, wovon der eine das,was der andre sagti> durch Gebchrdc dar.stellte. Natürlicher Weise legten nunmehrere sich vorzüglich auf sie, und andrelernten zugleich sie immer mehr verstehen,so wie immer mehr Vergnügen an ihr fin-den. Auch scheint sie sehr balde eine, inso fern für sich bestehende, Kunst gewor-den zu scyn, als zwischen den Aufzügen,vder zum Beschluß der Stücke, immerirgend etwas, durch bloßes Gebchrden-spiel, dargestellt wurde. Dieses erhellt«US dem, was Suctonitis, bc» dem Dio-medes sagt: (I.il>. III. S. 489. Vuclctr.)
?r!m!s tcmporibns nmnis czuae inlce-na verlanrur in comocclia sgetwnrur,nain panromiinuz, cc ltirksulez ccOboranles in (Snmoeciia csnehsnr.Sie nühertc sich, indessen, nicht so baldihrer Vollkommenheit, vder gewann nichtso bald allgemcinern Bcyfall, als sie eine,der Komödie untergeordnete Kunst zu sepnaufhörte, sich gstnzlich von dieser trennte,und zu einem völlig für sich bestehendenSchauspiele bildete. Der Pantomimewollte nun dem eigentlichen Schauspielernicht lünger nachstehen, oder nicht lstngcrein bloßer Mithelfer sehn; und der eigent-liche Schauspieler, welcher den Panto-mimen vielleicht sich vorgezogen sah, suchtediesen, entweder zu verdrstngen, oder sonstherab zu sehen. ( Diomedcs, a. a. O.)Wenn aber diese Trennung eigentlich vorsich gicng, lclßt nicht genau sich bestim-men. Dem Diomcdes zu Folge (a. a. S.)scheint sie zu eben der Zeit sich crstugnetzu haben, da die gleichen und ungleichenTibien in das Lustspiel eingeführt wurden;und diese finden sich schon in den Lustspie-len des Tcrenz. Eben so ungewiS ist,daß, wie unter andern Nie. Tulliachi(Os Tnelis Icen. I9lien. er panroin,ÜA X.) und Duadrio (8rvr. eck'ogni ?ocssa , Vol. III. l'. 2. S. 256)wollen, die Pantomime, bereits in ebendiesem Zeitpunkte, zwischen den bepdenpanischen Kriegen, in Rom in der höch-sten Blüthe gestanden habe, und daß siedamahls schon, ohne Begleitung von Gc-sclngcn, welche den Jnnhalt derselben an-zeigten , gespielt worden sey. Das letz-tere hat eigentlich nie Statt gehabt. (S.den Lucian ste lsalrar. §. zo. vcrgl. mit§. 6z. t )por. B. I V. S. z66 und Z89.Lä. Sctrm.) Nielnichr ist es, der Na-tur der Sache nach, wahrscheinlich, daßdiese Ecsüngc gerade da, wie die Panto-mime zu einem für sich bestehenden Schau-spiel wurde, und vielleicht erst von demPplades, (S. was dieser bcy dem Macro-bius ?acurn. I.il>. II. 0. 7 selbst sagt)damit verknüpft worden sind. Und wasdas ersterc anbetrift: so muß man, umdieses aus dem herauszubringen, was im
Macro-