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Zuschauer einmahl von diesen angeredet:so konnte er auch öfterer von ihnen an-geredet werden. Eine andre Eigenheitder römischen Komödie, ist Ihr Prolog.Wenigstens kommt im Aristophanes nichtsder Art vor; und das, was man in denTragödien des Euriptdes allenfalls so nen-nen kann, unterscheidet sich dadurch vonjenem, dag es immer irgend einer be-stimmten Perlon in den Mund gelegt wird,und zur Verständlichkeit des Stückes er-forderlich ist. Aber schon im Plautuswerden deren, blos im Nahmen des Dich-ters gleichsam gehalten. Ob sie, indessen,wirklich römischer Erfindung sind, KM,be» dem Mangel unserer Kenntniß vonder Neuer» Komödie der Griechen, fiel)Nicht entscheiden. Oer wichtigste Unter,schied aber zwischen dieser und jener be-stand in der Art der Vorstellung. Indem Monolog (Lonricum) war nclhm-lich die Oeclamation von der Aetion ge-trennt ; und diese zwischen zwe» Schau-spieler getheilt. Mehrere Nachrichtenhierüber finden sich in dem ztcn B. desangeführten Werkes von Oubos, deutsch,in G. E, Hessings theatral. Vibl. St. z.vorzüglich im ntcn Abschnitte, worinaber fceplich manchcrley Oinge, und be-sonders die Vorstellungen der Komödie,der Mime und Pantomime, öfterer miteinander verwechselt worden sind. llcbn-gens scheint die eigentliche Komödie sichbc» den Römern nur bis in das zwcpteJahrhundert auf der Bühne erhalten zuhaben, und Ver'giniuS, dessen Plinius(Lpill. lull. VI. lip. 2 >) gedenkt, ihr letz-ter, eigentlicher komischer Dichter gewe-sen zu seyn. Mimen und Pantomimenverdrcinglen, wie Marc Aurel sagt, sl.lt>.XI. H. 6) das regeliinißige Schauspiel,-oder vielmehr dieses artete in jenes aus.Auch lclßt sich aus den vielen in Italiendamahls gewesenen Theatergebstuben wohlnicht mit so vieler Gewiskeit, als Tira-bos!>i, oder sein Epitomator C. I. Ja-gcmann (Gesch. der fr. Künste und Wis-sens». in Italien, Buch VI. Kap. >.B s. S. zog u. f ) wollen, der Schlußziehen, daß der Geschmack an dem ei-
gentlichen Drama sehr allgemein gewesenscy. Nicht allein daS, was Horaz (Lplll. I.I.lt>. II. V. >85 u. f.) sagt, sondern auchdie kleine Anzahl der lateinischen komiichcnDichter, crwcißt, nicincs Bcdünkcns,das Gegenthcil. VolWudig ist die An-zahl dieser, weder in chzliric.Lllil. Isr.lssii. IV. c. i. B. z. S. 2Z8, noch inFlögclS Geschichte der komischen Litterat.B. IV. S. >c>; u. s. angegeben. Bei)dem letztern fehlen die Nahmen des Su-triu>, Suecius, Ovssenus, Pvmponius,Novius, Meminius und des vorher ge-dachten Vcrginius. Auf uns gekommensind nur (nicht volWndigc) Stücke vomPliUittin (s. dessen Artikel) und 6 Stückedes TcrcnlM!; (s. dessen Artikel). Vonden übrigen sind zum Theil noch Frag-mente vorhanden, welche in den bereitsangezeigten Sammlungen, und in demLorp. Locr. Isr. slurcl. ssiloiir. 1611.und 1640. 4. so wie in den, von M.Maittaire besorgten Oper. Laer. Isr.I.i>nck. 171z. 5. 2 B. sich befinden; undzu den vorher gedachten, von der römi-schen Komödie besonders handelnden Schris.ten, und Schriftstellern, gehört nocheine, über verschiedene komische Dichterselbst, als den LiviuS Andronikus, Nae-viuö, Ennius, Statins Caec. AfranluSvon Casp. SagittariuS geschriebene Oom-meursrin, KIrcnii. 1672. 8- LLuadrio,in s. Lror. e Ls^. ck'og»! Lockls, Vol.III. I'. 2. S. 42 u. f. das ?tc Kap. desiten Buches von Signorelii KritischerGesch. des Theaters, B. 1. S. >8z u. f.
d. U.
Von den Mimen der Römer beson-ders zu handeln, werde ich durch zweyneuere, darüber erschienene Schriften:Oec. I-slisril KIlm!, Lroln«. LrsececkicMilk. Lockens Vllmic. spuck Lomsuos,kcrips. Lrckr. lLieh. Lecker, Lips.1787. 8. und l)e Vlimis Lniusnor.Lommenr. truöt. VVcrn. L. I.. TäeAlcr,Löcc. 178?. 8- vorzüglich durch die letz-tere, überhoben. Was sich über die Art,wiesle vorgestellt wurden, zu der letzternnoch hinzu setzen ließe, findet sich imQuadrio Lror. e Lsm cko^ni Loells,
Vol.