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vorher gedachten Satpre, oder Sature,welche zwar, nach Erscheinung der ge-dachten Stücke des LiviuS Andronicus,auf eine Zeitlang verschwand, allein baldwieder zum Vorschein kam, und endlichjene Benennung erhielt. Oer" angeführterömische Geschichtschreiber jagt dieses aus-drücklich , und setzt zugleich hinzu: con-lerraczuc p-irillimum ^rell-miz iunr.Eben so gedenken ihrer, in Verbindungmir den Atellanen, mehrere römischeSchriftsteller. Im Juvcnal heißt es un-ter andern:
lkrdicus e.xvstio rilum mover Tirol-
lanseLesiihuz klvronoes
5sr.VI. V.6,.
und im SuetoniuS, mnra !U strcllsiricoexpclic, (In Biliar, c. 45. S. Z8>. 8. d. ang.Ausg.) Auch haben mehrere Kritikerunter den Ncuern so wohl diese ihre Ver-bindung, als ihre Verschiedenheit aner-kannt. Scaligcr (?aec. kul>. l. c. 10)sagt: aliczii-incio ctiam sötore5 cxrraarizumcnrum incrocluöti, Quorum ur-lzon/rare gcikuc mgAis snimi laxaren-cur . . . Hoc icicm in ^cellana cli»celzarur exnciion, czuia penirux excrabakul-nn alkar. Noch wcitlüustigcr istEasaubonus (l)c Lzr ^r. Liaec. l'ocsi,Bil>. II. c. 1. S. >82 U. f. Lst. Uaml>.)so wie Q.uadrio (a. a. O. S. z-8 u. f.)darüber. Nicht anderer Meynung istR. Hurd (a. a. S. S. 20z.). und Darierin s. Oisc. tue la Larirc (lvlem. eleIZ-carl. clce Inserier. B. Z. S. s ;6. vor-zügl. 6.264 hat wcitickuftig, obgleich,meines BedünkcnS, nicht bündig genugzu erweisen gesucht, daß sie mit eben denMasken, wie die Atellanen selbst, und daßfolglich auch eben die Personen darin, alsin diesen, aber in einem lächerlichenLichte dargestellt wurden. Um desto mehrist cS also zu verwundern, wie L. Cru<sjus, in s. Lebern beschr. römischer Dich-ter, oder vielmehr s. "eberseyer, B. 2.E- 226. Anm. v. sagen können „daß maiidie Ätcllane» zu "eoSiiz eher Nach-spielen gebrauchtedenn im Texte selbst(S. 227.) werden sie ausdrücklich von
einander unterschieden. Eine andre Be-hauptung in eben diesem SchriftstellerS. 226. Anm. x), daß nahmlich die Atel-lanen einen Chor gehabt Hütten, ist,wahrscheinlicher Weise, aus der genauenVerbindung dieser mit den Exodicn ent-sprungen. Es ist, indessen, so viel ichweiß, nicht ausgemacht, ob die letztemzwischen den Acten, oder erst nach Endi-gung des Stückes, obgleich, zu Folge ih-rer Benennung, wahrscheinlicher, daß siezuni Schlüsse gespielt worden sind. InAnsehung ihrer Eigenheiten erhellt, auSden Versen des Juvenal:
ranäemHue reclir sst pulpitanorum
Lxostium, cum perlonzc pallenriskiiarum
Irr Aremio macris.lc» miliar russicuzinlanz,
Rar. III. V. >74 U. f.baß allerhand Possen darin vorkamen;und aus dem, was SuctoniuS (In Biber,c. 45. S. Z81. In LaliZ. c. 27. S. qüo.In dder. c. zy. S. 6zz. In Laib. c. i z.S.674. In Oomir. c. 10. S.7?y) sagt,daß sie voll von Spörtcrc» und Satpreso gar über die römischen Kaiser, undmit allerhand Liedern untermischt waren.Auch lüßt daraus, daß dieser Schriftstel-ler (S. 6zz) einen Schauspieler der Atel-lanen, den Latus, Histvio nennt, nochsich schließen, daß, wie es auch aus der»eründcrten Verfassung sich wohl von selbstergab, unter den Kaisern, dieses Schau-spiel aufhörte, national zu sc»n, odernicht mehr, wie ursprünglich, von denjungen Römern selbst, ausgeführt wurde.— Die sümmtlichen i'lbrigcn Arten derrömischen Komödie, machen, meines Be-dünkcnS, wieder in so fern eine eigeneund nur Eine Classe aus, als sie, vonAnbeginn an, immer nur von cigentli?chen Schauspielern, d. h. von Sclavcnoder Frcygelasscncn, gespielt wurden, undalso von den Römern selbst immer haben,als gleichsam fremde Productc, angesehenwerden müssen. Sie sind von den Gram-matikern sehr verschiedentlich abgethciltworden. Um den Raum zu schonen, ver-weise