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1 (1792) [A - D]
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519
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darin hätten austreten lassen, sagt, mei-nes Bedünkens, nichts, als daß die Mi-men an die Stelle der Atcllanen traten,nickt, daß aus diesen jene wurden. Nicktbesser ist die Mcynung des OuboS (lste-tiex cric. lue Ig I'oellc erc. st'. I.8e5t. 2 >. S. >57. Dresdn. Ausg.), als obsie nichts, wie Stücke aus dem Stegreifgewesen wären, gegründet. Sie wirdzur Gnüge dadurch, daß Nacvius ( bcydem Aulus Gcllius, st.i.I>. XVII. c. 2.H. L.) und Q. Noviuö. Powemius undMemmius (bei) dem Maerobius 8-irurn,st.it>. I. c. 10. S. 160. stmust. 1694. L.)als Verfasser von Atellane» genannt wer-den, und daß zum Theil noch Fragmentevon diesen Dichtern übrig sind, wider-legt. (S. die von Rod. und Heinr. Stc-phaiius herausgegebenen ver.

kocrar. ?sr. 1 564. g. so wie die l-ra-zin.vcrer. stft>crar. est. a st'Iiooel. alzlovcen, stmliel. l6Z6.) Auch hatR. Hurd (a. a. O. S. 175 n. f.) cS zwar,meines Bedünkens, sehr wahrscheinlich ge-macht, daß Hvraz, an Statt dieses Schau-spiels , das Saryrspiel der Griechen, aufdie römische Bühne zu bringen, oder dochjenes, durch die über dieses gegebenenVorschriften, zu verfeinern suchte; aberich weiß nicht, wie er, oder L. Crusius,in s. kcbcnsbeschr. Röm. Dichter, B. z.S. 22;. Arnn. x) es würden erweisen kön-nen, daß die OScischcn Charactcrc be-reits init den griechischen Satyrs ver-tauscht waren, und daß die Ateliancn,wie der erste ( a. a, O. S. 207) mcynt,immer den regelmäßigen dvauiatischcnVvr-jleilungen in Rom, gerade so wie die Sa-tyrspiele in Griechenland, beygcfügt wur-den, ob er gleich, bey dieser Behauptung,eine Stelle aus dem Scholiasten desJuve-nal (zu dem >75tcn V. der ztcn Satyre)im Äuge gehabt zu haben scheint. We-nigstens widerspricht die, von dem Casau-bonus (a. a. O. st^ib. 2. c. 1. S. >8;) ge-machte Erklärung dieser Stelle, gänzlichdem llrtbcilc, ivclckes Hurd selbst (ebcnd.)von den Ateliancn fällt. Er nennt sie einlächerliches Possempicl; und wenn die,zu Rom, vor velichiehrnen Jahren aus-

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gegrabene Figur eines Histrio (S. unterandern Flögels Gesch. des Groteskekomi-schcn, lliegn. 1788. 8. S. 27. und oaSbeygesügte Kupfer) der, unter den vor-her gedachten stehenden Personen der Atcl-lanen genannte Marcus seyn sollte: sohaben die Masken derselben allerdings'aus wahren Carricaturcn bestanden; aberwir finden, in den alten Schriftstellernzuwenig umständliche Nachrichten von die-sem Schauspiel, als daß wir den Cha-rakter desselben genau zu bestimmen fä-hig wären. Die verschiedenen bittcrato«reu haben ganz verschiedene Mcynungendavon gehegt. Flöget (Gesch. der Röm.Hilter. B. > V. S. 89 u. f.) hat einen Theildieser Mcynungen zusammen getragen;es ist nur zu bedauern, daß er sie nichtsorgfältig mit jenen Nachrichten hat ver-gleichen wolle». Iu den, von ihm nichtangeführten gehört, unter andern, nochdie aus dem Darier (Xlem. cie Idgcaä.cies liricripr. B. Z. S.264 u. f.) genom-mene Meynung des Quadrio, der(8ror.e ist.iA. ä'oAni lstucisz, Vol. III. ?. 2.S. zu u. f.) behauptet, daß die Römerüber ein und denselben Held immer, zu-gleich ein Trauerspiel und eine Atellanegehabt, und S. z-6 zugleich, daß die Atcl-lanen aus einem Gemische von Tragischenund Komischen bestanden hätten. Auchleitst er geradezu die T.ragikomödie derNcuern von ihnen her. ilebrigens schei-nen sie, obgleich unter einigen Abwechse-lungen, (S. Vlscrvl-. lmrurnsl. Icklo. 1.0. 10. S. >6o. und was er daselbst vomMcmmiuö sagt) sich lange auf dem römi-schen Theater erhalten zu haben. Nichtallein Juvcnal (8->r. VI. V. 71-) sondernauch Suctonius (In (saldo, c. iz.S. 674.I_ugci. k. 16;6. g.) gedenkt ihrer, undnach seinem Ausdrucke zu urtheilen, könn-ten deren wohl noch zu seiner Zeit ge-spielt worden seyn. — Die zwcytc Artdes, meines Bedünkens, NationalenSchauspieles der Römer, waren die, ge.nau und immer mit den Atcllanen verbun-denen , aber doch von ihnen verschiedenenZwischen - oder Nachspiele^ Lörodiengenannt. Liese bildeten sich aus derKk 4 vor