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wahrscheinlich ist) noch weniger als Dar-stellungen von Handlungen oder Begeben-heiten vdrr einzclen Situationen anzuse-hen sind. Wohl aber scheinen, ferner,einige andre Tänze hieber gerechnet wer-den zu müssen, wie z B. der so genannteKranichtarn (ZV?-----), welcher, dcmPlu-tarch zu Folge (in 'LKeL. Vpei. B. r.S. s I). Lockc.' 1620. t.) schon vomTheieuS eingeführt wurde, der, »om Lon-gus (LsH-ir- Lik. 2.) erwähnte und un-streitig viel ältere oder Wein-lcsetanz, u. d, m. Allen diesen log ir-gend eine cinzele Begebenheit, weiche sieversinnlichen sollten, zum Grunde. Undendlich läßt sich das, was Zcnophon inseinen Gastmahl (c. 2. §. z u. f. vorzüg-lich c. 9. H. 2 n. f. Oper. V. IV. S. 4Z4und 494. Lei. 1'incm.) beschreibt, nichtanders, als geradezu Pantomime nennen;und diese Stelle bewcißt zugleich, daß,wenn dergleichen Vorstellungen noch nichtauf öffentlichen Theatern gegeben wurden,es denn doch nicht an eigenen Künstlern,welche sich davon nährten, und nicht aneiner eigenen Lustbarkeit dieser Art, fehlte.Meines Bedünkcns hatten die Griechen,zur Zeit ihrer Blüthc, zu viel Geschmack,als daß sie eine Kunst sehr hätten begün-stigen können, welche immer den Verfalldes ächten Drama nach sich ziehen mußte.(S. übrigens die, bei? dem Art. Balletangeführten Schriftsteller und die Folgedieser Zusätze) —> Eine öritte Art der,von den Griechen getriebenen, und zurKomödie gehörigen, dramatischen Lustbar-keiten, waren die — Nevrospasten,oder, was wir Marionettcnspicle nennen.Daß dergleichen bewegliche Figuren ihnenfrühzeitig bekannt waren, erhellt ans dem,was Hervdot(Lurerp. c. - F. S. 15z. Lä.ikci?.) von den Feycrlichkeiten bei? denFesten des BachuS in Acgopten sagt. AuchAristoteles (Oe munäo, c.6. Op. B >.S- ->72. Q. L.) hat ein Glcichniß von ih-nen entlehnt. Leider, wissen wir aberauch, daß die Athenicnscr dem Nevro-spasten Pothinus zu seinen Possendas 'Theater einräumten, woranf dieStücke des Aeschhlus und Euripides
gespielt wurden (wichen. l.ib. I. S.i?.
L.)
Die Komödie der Romer war, in derGestalt, und in der Art ihres Ursprun-ges, der griechischen in gewisser Artgleich. Schon sehr frühzeitig (I. v. Chr.494. I. d. Erb. R. 258-260) wurde einfeverlicher, religiöser Aufzug eingeführt,bep welchem, dem Divnvsius von Hali-karnaß zu Folge, (,Znnq. k»m. Lila. VII.
c. 72. 0,'cr. D. III. S. >45». vergl. mit
d.ik>. VI. c. I z u. f. B- 2. S. 1066. Lä.Holest,) Menschen auftraten, welche inso genannte Satyren verkleidet, auf einelächerliche Art, die dabei? übliche kriege-rische Saltation nachmachten, und ver»stellten, um Lachen zu erwecken. In-dessen scheint diese, in angenommener,fremder, Gestalt, zur Verspottung An-drer, getriebene Lustbarkeit nicht che wei-ter gebildet worden zu seyn, als bis dieRömer, länger als hundert Jahre nach-her, (im I.Z9>. d. Erb. Roms) cincnä-hcrc Veranlassung dazu, durch die Hc-truseischen Gaukler erhielten, welche,zur Besänftigung des Zornes der Götter,nach Rom berufen wurden (S. V. LivilHickor. Lid. VII. c.2.). Zwar war dasganze Spiel derselben nichts, als einestumme, mit Musik begleitete, Salta-tion, oder Pantomime; und es ist nichtbekannt, was sie dadurch darstellten;aber die jungen Römer, welche diese Pan-tomimen nachahmten, verbanden solchesehr balde mit rohen, aus dem Stegreifgemachten Versen, in welchen sie sich ge-genseitig verspotteten, und hieraus scheintsich eine Art von Kunstwerk gebildet zuhaben, das, wenn es gleich noch nichteine ordentliche dramatische Form hatte,oder eine eigentliche Handlung darstellte,sondern nur aus eben dergleichen Spötte-rcvcn bestand, doch schon als eine ArtSchauspieles, unter der Begleitung mu-sikalischer Instrumente, von ihnen gege-ben wurde, und den Nahmen Satireoder Samre (Miselaspicl) führte. Hic-mit begnügten sich die Römer bis zum I.;>4 der Erbauung RonV., und also überhundert, nicht zwcy hundert Jahre,
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