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1 (1792) [A - D]
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514
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abgebrochen werden, als sie zuerst dortin eine Art regelmäßiger Form gebrachtworden sevn soll, und selbst die Mcgaren-ser machten Anspruch darauf, obgleich frey-lick ihre Komödie zu einem SprichworteAnlas, gab. Auch waren nicht cinmahlalle Dichter der neuem Komödie, wieDiphilus, Posidippus, u. a. m. gcbvhrncAthenicnser. — —

Ausser dem eigentlichen Lustspiel, hat-ten aber die Griechen noch andre Artenvon dramatischen Vergnügungen, welchesich nur zur Komödic rechnen lassen. Zudiesen gehören erstlich die Mimen. Siescheinen deren von mehr als einer Art ge-habt zu haben; wenigstens kommen der-gleichen'unter verschiedene» Benennungenvor! aber ich bekenne gern, daß es schwerwird sich von allen einen bestimmten, deut-lichen Begriff zu machen. So gar dieUrsache, warum sie, Vorzugsweise, Mi-men hießen, IM nicht, bestimmt, sichangeben; und über die Beschaffenheit die-ser Dichtart überhaupt giebt das, wasAristoteles von den Mimen des Svphrvnund des Xenarchus (ssocr. c. i.) sagt,sehr wenig Auskunft. Daß sie, wieOa-cicr in s. Anmerk. zum Aristoteles be-hauptet, aus einem Gemische von Erzäh-lung und Gespräch bestand, läßt sich durchnichts erweisen. Etwas mehr Licht dar-übc. erhalten wir dadurch, daß die >;teIdylle des Thevkrit (S. Bkeocr. Oec.Licft'IIis, ex rec. Valclienacr, huAci. L.177z. 8- S. >88 u. s) eine Nachahmungeiner der Mimen des Sophron sepn soll.Diesem gemäß wäre nicht so wohl, un-mittelbar eine Handlung, als ein Ge-spräch darüber, oder vielmehr eine Hand-lung über - und de» Gelegenheit einer an-dern Handlung darin dargestellt, oder,von den Personen des Stückes selbst, eineandre Handlung darin gleichsam nachge-macht worden; und hieraus würde ihreBenennung sich vielleicht am sügiichstenherleiten lassen. Die, eigentlich darinhandelnden Personen hätten kcmen andernZweck gehabt, als irgend eine anlzre Hand-lung zu sehen; und was ihnen bey dieserGelegenheit begegnet, was sie gehört,

gedacht, wäre der Jnnhalt der Mime,oder die Personen selbst barin mehr, gleich-sam leidend als thätig, gewesen. We-nigstens ist die angeführte Idylle desTheokrit von solcher Beschaffenheit. Na-türlich ließen aber auch verschiedene der,in der einen Handlung begriffenen Perso-nen , sich in die andre Handlung einmi-schen oder redend einführen, so wie Tanzund Gesänge, damit verbinden. Ob aberalte Arten der, von den alten Schrift-stellern erwähnten Mimen eben diese Ein-richtung gehabt, um aus ähnlichen, ge-meinen Personen, bestanden haben, undob zu den Mimen überhaupt auch die vor-her erwähnte Phlyakographie und Hila-rotragödie zu rechnen sind, muß ich derEntscheidung Anderer überlassen; ich willmich mit der Anzeige dieser Arten begnü-gen. Dem Plutarch zu Folge (Sympvsshib. VII, ssrobl. 8-Oper. B. 2. S. 7>2.k. b'rctc. >620. t.) gab es, >) ernst-hafte, oder größtenthcils niedergeschrie-bene ( st-r--hs5k,5 ) und scherzhafteund wenn, in dieser Stelle,gleich nur von römischen Mimen die Re-de zu sepn scheinet: so ist denn doch keinZweifel, daß die Griechen deren nichtgleichsals von bcydcn Arten gehabt habensollten. (S. Olpian. aci Oemussh.Olynrlr. S- ;6.) Die erstem waren län-ger, und scheinen zusammengesetzter ge-wesen zu seyn (vergl. mit eben diesemSchriftsteller, Oc8olerc. Slnimal, Oper.B. 2. S. 97z. L.) die letzter» warenschlüpfrigen Jnnhaltcs; und dergleichenlassen sich den Griechen um desto min-der absprechen, wenn man die Possen(PX„c-xci-) des Sotades zu den Minienrechnet. (S. SGIren. h-b>. XIV. S 62c,.)2) Gab cS, so genannte, männlicheund weibliche Mimen uvM/o-l--

«an S. kVIre»., Hill. ti!.

S 87. und den Pollux, Onomass. Hill.IV. c. 24. §. 174. wo dem Sophron der-gleichen zugeschrieben werden). Worineigentlich der Unterschied zwischen beodenbestand, oder aus welchen Eigenheitendiese verschiedene Benennung derselbenentsprang, weiß ich nicht mit Gewishcil

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