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1 (1792) [A - D]
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512
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urtheilcn, was mir von ihr missen, und,von der Slteen, im AristophaneS besitzen,war in jener mehr die Fabel, und in die-ser mehr der Charakter, das Hauptwerk.So viel ist sichtlich, daß die Handlung,in der letztem, dem Zwecke, Menschendarzustellen, untergeordnet, oder nur da-zu erfunden ist, und daß die altere Komö-die also, Vorzugsmeise, aus so genanntenLl)nre>.tzc«n: - Stücke» bestand. Alleswas die Denkart der von dem Dichter ge-wählten Personen in ein lächerliches Lichtzu setzen vermochte, ist dem Aristophaneswillkommen. Und wenn sich gleich die,von ihm dazu gewählten Mittel, an undsc'ir sich allein, nicht immer, wenigstensnicht, bey dem Zustande unsrcr Sitten,rechtfertigen lassen; und wenn sie gleich,öfters, nicht blcs erfunden, sondern ganzeigentlich erdichtet, das heißt, bloße Bil-der von menschlichen Handlungen, oderAllcgoricen sindk so hören sie deswegendoch nicht auf, sehr zweckmäßig zuseyn, und können, blos als Mittel be-trachtet, noch jetzt zu Mustern der Erfin-dung dienen, zu Mustern, die nicht nach-gemacht, sondern studiert sepn wollen, uinan ihnen erfinden zu lernen. Wer siehtnicht, daß osc nur, durch dergleichenDichtungen, jener Zweck zu erreichenwar? Oder wer getraut sich, bessere, alsMittel bessere, an ihre Stelle zu setzen?Auch fehlt es ihnen, in Rücksicht auf dieEigenheiten der Dichtart überhaupt, kci-nesmeges an Werth. Sie sind größten-thcils noch für uns lächerlich; und wa-ren unstreitig, für die Griechen, bey ei-ner ganz andern Art von Cultur, es nochweit mehr. Wer blos Possen in ihnensieht, und diesem gemäß, wie so vieleKunstrichtcr, die Stücke des AristophaneS,Posscnspicle (Farcen) nennt, hat sie,wahrscheinlicher Weise, nur immer ansich selbst, und nie aus dem Gesichtspunktbetrachtet, aus welchem allein sie dochbetrachtet werden müssen. Mit der neuemKomödie scheint das, was wir jetzt In-rriguenstücke nennen, eigentlich denAnfang genommen zu haben, lind indem griechischen Lustspiel mußte, bey ganz

crdlchteteten Tharaetcrcn, die Zabel viel-leicht um desto che das Hauptwerk wer.den, da, den gedachten Gesetzen zu Folge,diese Charactcre nicht so wohl von ihrerbürgerlichen, als häuslichen Seite gefaßtwerden dursten, und, Falls die Griechenauch, an seine» Unterschieden in blos mo.ralischen Tharaetcrcn, reicher gewesen wa-ren, doch Begebenheiten, welche nurdiese hatten anschaulich machen sollin, oderdergleichen Charactcre selbst nicht Reizgenug für sie, wenigstens noch nicht indiesem Zeitpunkte, haben konnten, alsdaß der Lichter wohl gcthan Hütte, jenediesen günzlich unterzuordnen. Ob aberdadurch, wie man bcynahc glauben muß,Liebeshstiidel der Hauptstof, oder dieGrundlage der Stücke geworden, lstßr,bey unsrcr wenigen Bekanntschaft mit demJunhalt, und der Beschaffenheit dersel-ben, sich nicht bestimmen; und cS ist immerzu bedauern, daß nicht wenigstens die,auf uns gekommenen Classificationen deskomischen Theaters der Griechen, nacheinem andern Maßstäbe gemacht wordensind. Wahrscheinlicher Weise besaßen sieschon alle Gattungen der Komödie derNeuem, von dem so genannten heroischenLustspiele an, bis auf das Pvssenspiel her-ab. Saß sie, z. B. sehr frühzeitig be-reits ganze dramatische Parodien hatten,ist vorher bemerkt worden. Und mehrere,zum Thcil vor dem Hegemon lebende, oderdoch filtere Dichter, wie z. B. Epicl ac-muS, Kratinus, u. a. m, scheinen der-gleichen Stücke bereits geschrieben, nichtblvS einzele Stellen aus andern Dichtern,wie Aristophanes, parvdirt zu haben (S.^rlieu. Oeipn. I-ili.XV. S. 698.) S»gar in mehr, als einer Gestalt, scheintdie dramatische Parodie von ihnen getrie-ben worden zu seyn. Es laßt, nclhmlich,kaum sich zweifeln, daß die Dichtart,welche unter der Benennung von Hilaro-tragödic, uud Phlyakographic vorkommt,im Grunde etwas anders, als Parodiegewesen. Wenigstens heißt, bey demAthcncius, der komische Sichler Sopatcrbald PXo,ax»z-j>ci'Po- (L,ib. III. S. 86,Olk. XI II. S.6g4.) bald -r-x-is»- (l.il,. IV.

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