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1 (1792) [A - D]
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511
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Eon»

Com

Plutus des AristophancS, der, so wie wieihn jetzt besitzen, bekannter Maßen ausdiesem Zeitpunkte ist, zu urthcilen, be-handelten sie dergleichen Gegenstände ohneeigentliche, befonSre Rücksicht auf ihreVorgänger. Sie setzten vielleicht nicht sowohl die Kunstwerke derselben, als nurden Jnnhalt dieser Kunstwerke, in ein an-deres Licht, oder travcstirte» nur die Hel-den derselben, und hiezu bedurfte eö dennnicht solcher Anspielungen, als der Paro-die eigen sind, obgleich frcplich auch schondadurch die Verfasser jcncr Kunstwerke imGanzen parodirt wurden. Nach einerStelle in dem Evanthius (De VraZ. ercom. vor dem Zcunischen TcrcnzS. XXVII.) könnte man glauben, daßin diese mittlere Komödie fast immer Sa-tyren mit in die Handlung cingeflochtcngewesen. Eine andre Wirkung jenes Ge-setzes aber war, daß, wie aus dem an-geführten griechischen Schriftsteller zu er-hellen scheint, die Maskeü nun, was siesonst waren, Portraits zu seyn aufhörten,(nicht gar erst überhaupt aufkamen, wieFlöge! in s. Geschichte der kom. Litter.B. I. S. z-r-. B. IV. S. 68 behauptet)und daß der Chor wegfiel. Wenigstenssagt die, aus dem Hcrmogcncs (---?<

in dem Kap. S. 97.

Lä. Vr. ?vrri, spä. Icw. Oisp. 1569.L.) so oft, und noch von I. I. Nambach,bcp s Ausgabe des Casaubonus Oc Ss-r/r. ?oes. S. 2>5. Anm. p. angeführteStelle, meines Vedünkens, nicht, daßjene erst nach dem gedachten Gesetze, ein-zeln, wirkliche Personen darzustellen an-fiengen. Auch würde dieses sich ja aufkeine Art mit dem vertragen, was, bevGelegenheit der Ritter des AristophancS,Von der Maske des Klcon erzählt wird,lind was den Chor anbctrift: so hat we-nigstens der Äiolosikon des AristophancS,welcher in diesen Zeitpunkt gehört, keinenschabt. Freylich waren aber die Gesängedesselben, schon frühzeitiger, wenigstensim Trauerspiele (S- Tlrilkor. ?oer. c. 19-nnd ^rilkopki. ^v. V."786.) öfters soschlecht mit der Handlung des Ganzen ver-bunden, oder standen in so weniger Be-

ziehung damit, daß es eben kein Wundergewesen wäre, wenn er von selbst aufge-hört hätte, und daß es sehr natürlich zu-gieng, wenn, wie ein alter lateinischerSchriftsteller, Evanthius, (vor dem Lin»denborgischcn Terenz, Lcipz. 177;. 8/S. XXVIII.) erzählt, die verwöhntenZuschauer auch in der Komödie, jene Ge-sänge nicht abwarteten, sondern währenddenselben das Theater verließen. Viel-leicht »ahmen aber denn doch die Reichernund Vornehmern, welche eigentlich dieKosten zu dem Chore hergaben, und zu-gleich am mchrcstcn der Gefahr ausgesetztwaren, in der Komödie verspottet zu wer-den , von diesem Gesetze um desto ehe dieVeranlassung, jene Kosten zu verweigern,da vorzüglich der Chor zu dergleichen Ver-spottungen gebraucht wurde. — Diedritte Gattung, oder die so genannteneuere griechische Komödie bildete sichallmählig, aber doch schr balde, aus dermittlren von selbst, obgleich auch hiezuobrigkeitliche Befehle etwas beygetragcnzu haben scheinen. Es soll nähmlich zurZeit Alexanders, und also zu einer Zeit,da es um die demokratische Regierungsformgänzlich geschehen war, durch ein neuesGesetz auch endlich untersagt worden seyn,nur den Jnnhalt der Komödie aus wah-ren Begebenheiten zu nehmen, oder diese,unter irgend einer Hütte, ans das Thea-ter zu bringen. Und der öfterer ange-führte Platonius sagt, daß Mcnander,um dem Argwohn zu entgehen, als ob erirgend jemand persönlich darstelle, dieMasken in wahre Carrieatur verwandelthabe. Daß, indessen, auch diese neuereKomödie noch mit unter persönlich, vdccdaß nicht alles in ihr erdichtet war, istbereits vorher bemerkt worden; und daßeiner der berühmtesten Dichter derselben,Philcmon, ein, bereits von dem Aristo-phancS gcschricbncS Stück dazu cinzurich,tcn wußte, ist aus dcni Leben des letzter»bekannt. Ilm also die rvesenrlicbe Un-tersckieoe zwischen ihr, und den vor-hergehenden Arten genau bestimmen zukönnen, müßten uns ganze Stücke vonihr übrig geblieben seyn. Nach dem zu

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