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tcn, der Thor gehörte in Rücksicht hier-auf, zu den wesentlichen Thcilen des grie-chischen Drama, und war um desto na-türlicher, wenn die Handlung eine öffent-liche Begebenheit, oder öffentliche Perso-nen darstellte. Vielleicht trug, indessen,zu seiner Veybehaltung auf der Bühne,auch seine natürliche Verknüpfung mitdem ersten Keime des Drama das ihrigein so fern bey, als das Volk sich ein»mahl daran gewöhnt hatte, und als dieSchauspiele vorzüglich nur bey den Festendes Bacchus gegeben wurden, und diesemkesondcrS gewidmet waren. Noch wahr-scheinlicher wird dieses durch die, deinChore eigenen Tänze, und durch die, vonihm besonders gesungenen Lieder. Schwer-lich lassen diese sich befriedigend erklären,wenn wir ihn als bloßen Zuschauer derHandlung, an und für sich allein betrach-tet. annehmen. Wie glücklich die Lich-ter sich aber dieses llmstandcs bedienten,wie sichtlich er ihre Stücke in eigentliche-Schauspiele verwandelte, welche Man-nichfaltigkeit und Abwechselung er diesenverschaftc, wie-'und welche Regeln fürdie mechanische Einrichtung des griechi-schen Drama daraus entsprangen: allesdieses, u. b. m. umständlich, auseinan-der zu setzen, gestattet der Raum nicht.Manches davon ist in den, bei) dem Art.Chor angeführten, Schriften erläutert.— Die zwcyte Art des eigentlichen grie-chischen Lustspieles, oder die so genannte,mittlere Komödie entstand in der 9gtcnOlymp, oder ungefähr q-o I. vor derchristlichen Zeitrechnung, zu der Zeit,wie Athen unter dem Joch der drcyßigTyrannen seufzte. Nicht das VolL, wieH. S. im Texte sagt, fand die Satirc derAltern Komödie anstößig, und schränkte siedurch ein öffentliches Gesetz ein, sondernjene Tyrannen untersagten, vermittelsteines dergleichen Gesetzes, den komischenDichtern, die Nahmen wirklicher Men-schen auf die Bühne zu bringen, odergaben, wieder Grammatiker Platonius
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bey den Vecussiss. Lvmicor. (^uiii<zusZ.Zenrcnr., x. Isc. ickercel. Las. 15Ü0. z.)
sagt, jedem, welcher offenbar von ihnenverspottet wurde, das Recht, sie deswe-gen gerichtlich zu belangen; und die Furchthicvor, und das, dem Tripolis zu Thcilgewordene Geschick, brachte sie nun da-hin, nicht mehr, wie sonst, ihre Personennach lebenden schlechten Heerführern, un-gerechten Richtern, und andern schlech-ten Menschen zu benennen. Aber, daßdieses Gesetz, so bald Athen wieder freywar, nicht für ganz gültig mehr gehaltenwurde, und daß folglich, genau gesprochen,mit ihm nicht die Epoche der Mittlern Ko-mödie anfangen oder diese sich nicht, durchEnthaltung von Nahmen lebender Men-schen, von jener unterscheiden kann, zeigtsich zur Gnüge daran, daß noch in derso genannten neuern griechischen Komödiedergleichen Nahmen vorkommen. Auchhat H. S> selbst schon bemerkt, daß, wodie Dichter der Mittlern Komödien der-gleichen nicht gebrauchten, sie, doch im-mer noch unter erdichteten Nahmen, wah-re Personen und wahre Begebenheitendarstellten, oder vielmehr die Fabeln ihrerStücke aus Anspielungen darauf zusam-men festen. Indessen scheinen sie denndoch, seit diesem Gesetz, im Ganzen andreGegenstände der Verspottung gewählt z«haben. Dem vorher angeführten Gram-matiker Platonius zu Folge nahmen ssienun den Jnnhalt zu ihren Stücken ausden Mythen, oder aus denjenigen Dich-tern , welche solche besungen hatten, undstellten das, was von diesen, als ehrwür-dig oder rührend, war dargestellt worden,lächerlich und niedrig dar. Nicht daß dieeigentliche, dramatische, Parodie cinzc»ler Dichter und einzeler dichterischer Werkeerst damahls entstanden wäre. Schon)?or der Erscheinung jenes Gesetzes gab esdergleichen Stücke. Die Gigantomachiedes Hegemon z. V. welchen Aristoteles(?oer. c. 2.) für den Erfinder derselbenausgiebt, und den er, wahrscheinlicherWeise, nur deswegen so heißt, weil er, imWettstreite mit andern Parodisten, zuerstden Sieg davon trug, (s. Athen. Oeipw.I-ib. XV. S. 699. d. a. AuSg.) wurdtviel früher dargestellt. Aber nach dem
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