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1 (1792) [A - D]
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in der Folge finden. Nicht, daß c§, Heyden Kriechen, sogleich in seiner Voll-kommenheit erschiene;: wärej Jener ersteKeim desselben glich hier, so wie bey an-dern Völkern, demjenigen, was es nach-her geworden ist, sehr wenig. Es wardie allmckhlige Frucht roher, aus demStegreif Femachter, Spottlieder, welchevon gemeinen Landleutcn, in Thicrhäutegehüllt, und das Antlitz mit Wcinhefcnbeschmiert, bey den Festen des Bacchusgesungen, oder vielleicht lustiger Schwanke,und Erzählungen von lächerlichen Vor-fallen, welche zwischen die, von anderngesungenen Lieder eingemischt wurden,(S. Aristot. ?ocr. c. z und 4. Horaz andie Pisoncn, V.-75. Athcnäus Ooipnoz.Tib. II.S. 40. b.ug(j. L. 1657. f. unddie Cvmmcnkatoren der ersten.) und diemit der spcktcrn eigentlichen Komödie nichtsgemein hatten, als daß die Sänger, un-ter angenommenen, oder andern, frem-den Gestalten, über die Thorhcitcn undGebrechen Andrer Lachen erwecken woll-ten. Daß diejenigen, welche auf dieseArt ihre Fröhlichkeit ausließen, dabey,mehr oder weniger, maskirt auftraten,das heißt, sich in lächerliche Wesen, inEatyren, verkleideten, und so wohl durchdas, was sie über - oder von Andern sag-ten, als durch daS, waS sie selbst vor-stellten, zu belustigen suchten, erhellt zurGnüge daraus, daß alles dieses bey denFesten eines GvtteS vorfiel, zu dessen Ge-folge die Wesen dieser Art gehörten, unddaß das nachherige Gacyrspiel (als des-sen Grundlage, der Chor, aus derglei-chen Wesen bestand) allgemein für dieollerältcsteArt des griechischen Drama aus-gegeben wird. (S. calsub. äe Ssryr.?oes. c. 1. S-17U. f. Lä.Zdzmb.) Auchfanden dergleichen Verkleidungen nochviel später Statt, (S. Liuripicl. Lacchae,V. in u. f. kkoen. V. 798 und denScholiasten zu dieser Stelle) so wie, inviel spätem Zeiten noch, diese Feste mitausgelassenen Spöttereyen verbunden wa-ren (S. /ti-istopli. Id-n. vorzüglich V. Z87u. s.) Indessen hatte die Fcyer dersel-ben doch schon etwas dramatisches. Wahr-

scheinlicher Weise wurden in den, bey ihrüblichen Tänzen, die besondcrn Veran-lassungen zu diesen Fcverlichkeitcn, odersonst irgend eine der Begebenheiten desBachus, dargestellt, oder sollten dochdurch sie dargestellt werden, und dasGanze war also schon, wenn nicht eineHandlung, doch ein Schauspiel, welchesdurch lächerliche Personen, gleichsam auf-geführt wurde, und mit Verspottung vonThorheiten und Gebrechen Anderer ver-knüpft war. Frcylich aber wollten dieDarstellenden noch nicht so wohl über,als Vurck sich, und nur über Andre,Lachen erwecken; und auf diese Art ent-stand das satyrischc Drama, welches al-so, und wenn mir den Begriff von Lust-spiel im weitesten Umfange nehmen, alsdie älteste oder erste Gattung desselbenin Griechenland anzusehen ist, und auchnoch in spätem Zeiten'diesen Charakterbcybehielt. (S. Lslsub. a a. O. c. z.S. 91 u. f. und die fernere Geschichte des-selben, bc» den Art. GatyrisckcsSchauspiel und Trauerspiel.) Ausihm entwickelte sich, Zweifelsohne sehrHalde, und wenigstens ehe als es zu der-jenigen regelmäßigen Gestalt gelangte, inwelcher wir es in dem Cyklopcn bcS Eu-ripides finden — — die zweite Gat-tung des Lustspieles, oder die eigent-liche griechischeRomädie, das heißt,die Vorstellung solcher Personen, welcheüber sich Lachen erregen sollten, als wo-durch die letztere, meines Bcdünkens,sich eigentlich von dem ersten unterscheidet,ob die Kunstrichter gleich sie bis jetzt da-durch noch nicht von ihm unterschiedenhaben. In ihr treten nckhmlich diejeni-gen selbst auf, welche, ursprünglich, beyjenen Festen nur von andern verspottetwurden; oder sie besteht vielmehr aus be-lachcnswcrthcn Personen, und jenes be-stand nur aus lächerlichen. Wer aber zu-erst Menschen, in eigener Person,Dinge sagen, oder thun ließ, welche sieden Zuschauern lächerlich machen mußten,oder bei? welcher der verschiedenen griechi-schen Völkerschaften dieses zuerst geschah,läßt nicht mit Gewishcit sich bestimmen.

Ii 5 Zwar