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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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504
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Ooncl. 1761. 8 2B. B.s. S.i6o(vvngeringer Bedeutung) — vr> rke ?eo.vincc »5 Lomecl^ von I. Min, in s.?ckilcell. Uieccz, Okinä. 177z. 8. Al<tenb. 1775. 8. — DaS iqtc — -yte Kap.in W, Cooks Llcmeurz nL ärzmsricLri-ricism, L.onei .177;. 8- S.xZ U.f. OL?r»Ai -comeci)-; oL rho oiißin snctz?rvßrels oL coiueel^; oL rke isevs, e>Lcome8^-, ecc. — Llls^ 011 Lomc8^,byk. VVsIev^n, Oonä. 1782. 8- Deutschvor dem -8ten B. der Neuen Vidi, dersch. Wissensch. — 5?. Blair, in beratenMorles, des stcn Bdö. s. OeÄurcs »r>Rker. snck liellcz Oerrree, S. 528 der

öluSg. von 178z. 4. -B.

In deutscher Sprache: In I. C. Gott-scheds Versuch einer kritischen Dichtkunsthandelt das ute Kap. des -ten Th. vonKomödien. — Versuch eines Beweises,daß eine gereimte Komödie nicht gut sepnkönne, von G. B. Straube, im -ztenSt. der Veyträge zur krit. Historie derdeutschen Sprache. — Schreiben überdie Komödie in Versen, von Joh. El.Schlegel, ebcnd. im -4ten St. und auchim zten Bde. s. W. S. 65. ^ AndreDertheidigung der nicht gereimten Komb-die, im -6ten St. der gedachten Bcv-träge. (Eine tiefer gehende Untersuchungüber diese Materie findet sich in I. ?J.Engels Ideen zu einer Mimik, Th.Br. 54.) — Untersuchung, ob man inden Lustspielen den Character übertreibensolle, in den Beytr. zur Historie und Auf-nahme dcS Theaters, Stuttg. 1750. z.S. 266. — Von den Personen und Vor,würfen der Komödie, von M. C. Cur-tius, bei) f. Uebers. der Poetik des Aristo,tclcS, Han. 175z. 8. — Vom VerfallebeS Komischen im Lustspiel, ein Auss. im8ten B. der Unterhaltungen, Hamb.>765. 8. und auch, wofern ich mlch nichtirre, im zten Bde. der Littcr. Chronik,Bern 1788. 8. — I. A. Eberhard, ins. Theorie der sch. Wissenschaften, Halle178z. 8. S. 198 u. f. — I. I. Eschen-burg, in s. Theorie und Litterat. der sch.Wissensch. S- 22; der Aufl. von 1789. —Uebcr den Zweck des Lustspieles, eine

Mh. von I. F. Jünger, vor f. kustfp.Verstand und Leichtsinn, Lcipz. 1786. 8.—> C. Mciners, im >6ten Kap. S. »7»f. Grundrisses der Theorie und Gesch. dersch. Wissensch. Lemgo 1787. 8. —

S. übrigens die, bcy dem Art. Dra-ma angeführten Schriften, als welche,größtcnthcils, im Ganzen hicher gehö-ren. — —

Der Ursprung des Lustspieles selbst liegt,meines Bedünkens, in dem natürlichenHange des Menschen, etwas anders, alser wirklich selbst ist, vorzustellen. DieserHang offenbart sich, so bald seine Ein-bildungskraft in Tätigkeit gesetzt wird;und diesem gemäß finden wir bcy öffentli-chen Fcverlichkeitcn und Lustbarkeiten,vorzüglich aber, wie es sich von selbst ver-steht, bcy religiösen Feierlichkeiten, undalso schon in dem rohestcn Zustande derMenschheit, allenthalben die ersten Keimealler Arten des Drama. Jedes Volk hatwenigstens etwas ihm ähnliches aufzuwei-sen, und bey jedem ist es, ursprünglich,mit der Religion verbunden, oder eine re-ligiöse Lustbarkeit gewesen. Frcylich aberschreibt das Lustspiel der neuern, gebil-deten, Völker (als welche hier vorzüg-lich nur in Betracht kommen) sich, inseiner bessern Gestalt, eigentlich von ei-nem einzeln Volke her. Obgleich, nähm«lich, jedes derselben, ursprünglich, seine,ihm cigenthümlichen Festlichkeiten gehabt,und jene Keime sich auch, nach Maßgabeder Art und der Grade seiner Geistesbil-dung, sehr verschiedentlich gezeigt, undsehr mannichfaltig entwickelt, so wie,durch seine besondre Verfassung, durchseinen Zustand der Sitten, u. d. D. in.gleichsam ihre besondre Farbe erhalten ha-ben: so ist doch die griechische Komödiefichtlich das Muster ihres Lustspieles ge-wesen , und hat ihm diese seine bessere Ge-stalt gegeben. Schon durch die gewöhn-liche Benennung desselben (Romädie)wird dieses erwiesen'.. Mag das Wortvon Schmausen, Singen, Tanzen, odervon Dvrfschaft gebildet sepn; cö zeigt im-mer seinen Ursprung bey diesem Lolkc an;und mehrere Beweise hicsür werden sich

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