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1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
383
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B e s Z8Z

die Beschreibung ein und eben dersel-

bigen Sache, nach den verschiedenenAbsichten des Redners und des Dich-ters, von ganz verschiedener Beschaf-fenheit seyn müsse. Will man durchdie Beschreibung unterrichten, somuß sie ganz anders seyn, als wennman rühren, oder belustigen will.Der Redner oder Dichter muß sichallemal, so wie der Mahlcr, denZwek des Gemähldes , den bestimm-ten Eindruk, den es machen soll,so lebhast als möglich vorstellen, da-mit das Gepräge seiner Beschreibungdem Charakter der Sachen genauangemessen sey.

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Von Beschreibung (und Erzählung)überhaupt handelt das Site Kap. der Lle-znoirrs nt Oiricism, Th. 2. S. Z25>4te Aufl. und das izte Kap. des ttenBdb der TZrr c,s lloorrz, on a nerv?!an, S. >28. b.e>nci. >762. Z.» Vor-teefliehe Winke, wie der Dichter beschrei-ben inüssc, finden sich im Lavkoon, vergl.mit den ceilischen Wäldern I. S. 19; u. f.und in I. I. Engels Anfangsgründen einerTheorie der Oicdrungsarten, S. >z> u. f. Auch gehören hichcr der regte u. f.§§. der Theorie der sch. Wisscnsch. vonJvh. Aug. Eberhard, S. 167. der rtcnAufl. so wie aus dem Entwurf einerTheorie und bitter. der sch. Wissensch, vonJoh> I. Eschenburg, S. izg. der Aufl.von >789. und der größte Thcil dergoten Vorlesung des Blair Vn lllrcr.snll Nolles Neneri, B. 2. S. Z71. derQuartausg. Ferner findet sich, vorden Lsilons des hambcrt, llsr. 1769. 3»ein Oitcvurs über die beschreibende Poe-sie. Von den Beschreibungen imepischen Gedichte handelt besonders Boss»in dem chrsire llu Poeme llpltjue lbiv.trx. Lb. 2. S. Z82. par. 169z. 12.

Wegen der beschreibenden Gedichte,s. den Artikel GemählSs (redendeKünste)

Besetzung.

(Musik.)

Vurch dieses Wort drükt mait dieVeranstaltungen aus, die bey Auf-führung einer Musik wegen derMenge der Instrumente und Saugetfür jede Stimme oder Parrhie desTonstüks gemacht werden. Mansagt, eine Parthic, z.B. der Baß,sey gut oder schlecht besetzt, wenndie Anzahl der, den Baß singendenoder spielenden, Personen hinläng-lich, oder nicht hinlänglich ist, oderwenn ihre Fähigkeiten zum Singenoder Spielen gut oder schlecht sind.

Die Besetzung in Absicht auf dieMenge der singenden und spielendenPersonen kamt nicht nach allgemei-nen Regeln bestimmt werden. Eskömmt auf den Ort, wo die Musikaufgeführt wird, und auf die beson-dere Beschaffenheit der Tonstükc, an.In einer großen Kirche, oder auf ei-ner großen Schaubühne können nichtleicht zu viel seyn; man kann sechs-zig, hundert und noch mehr Sangerund Spieler dazu nehmen. Eine ge-naue Uebcrlcgung aber gehört dazu,das Verhältnis der Instrumente sozu bestimmen, daß jede Parthic desTonstüks sich gehörig unterscheide,und keine die andre verdunkle.

Das Wichtigste ist hicbey das Ver-hältnis; der Bässe gegen die obernStimmen, damit der Baß allezeitüber alle andre Stimmen herrsche,weil dieses seine Natur ist *). Imübrigen muß man sich hicbey nachdem richten, was Kenner aus einerlangen Erfahrung für gut finden.Man sehe also über diese Materie,was Guan; in seiner Anleitung zurFlöte hierüber angemerkt hat.

Etwas von dem, was in diesem Arti-kel fehlt, und durch das, darin angeführte

Werk

') S. Baß.