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erwarten haben, ihren vielen Bcschästi-gungen, u. d. m. zu; und zum Erwerbeder Beredsamkeit empfiehlt er das Stu-dium der Alten Rhctorikcr, und dcSmenschlichen Herzens; spitzfündige Dia-lektik verwirft er gänzlich, u. f. w. Aber,was er »cm den Alten sagt, beweist, daßer sie sehr flüchtig gelesen, und sehr schlechtvcrflandcn hat- Und Antithesen, Bcy-wörter, n, d. scheinen ihm die grüße Be-redsamkeit auszumachen.) — Von ebendiesem Verfasser sind die zwey, im Gan-zen, hlehcr gehörigen Schriften: l)uLranä er 8ul>Iime clanx lex rnocurx er«lsux lex clisserenrex canclicicinx clexhiommcx, l?sr. 16F6. 12. und in denvorhin anges. Osuve. B. 2. S. gzy, sowie die l)l,l'crvarion5 für l'LIaczucueeclex bieuleances, cbend. S. 482. derenInnhalt bcy dem Art. Ansrano, S. 177angezeigt worden ist. »- Rur l ch.Ic»gucnceane. cir moclerue, llllc. p. l^lr. cle8,'mprou, und ein ähnlicher Oifcourxvon le Tcsnc de Coutance, im I?tcn B.des llxrraorcliugire ein öäercure, Ja-nuar 1682. — Ocx Lesurex eis I'anc.bluczuence, »ppofscx sux sffefliiciunxckex däocleraex, p. le 8r. koiilimou,bar. 1688. >2. (Oer Verf. beschuldigt dieneuere Beredsamkeit des falschen Patheti-schen , des Unschmackhaftcn, des Bestre-bens nach bloßem Wortgcklingel, u. d. m.allein er trägt diese Beschuldigungen aufeine sehr unschmackhafte Art vor.) —f.'L,Ioczueuce cke la Lksir er clu La»reau ... z>. l Abbe cle Rcerreville,bor. 16.89. >2. (Das, aus ; Th. beste-hende Werk ist bcynahe eine vollständigeRhetorik; nur unterscheidet sie dadurchsich, daß der Verfasser mehr Bc»-spielc, als Regeln, und vorzüglich vieleund lange Beospiele aus gerichtlichen Re-den des -le Mairre und Patrn anführt.)---- bculeex cke !a vr-i^e er cke la faul-te kkluczueuce in den Larrssallan. ^mll.1699. 12. Deutsch, Altcnb. 1722. 8. —l)i»I. stur lckrlulzucuce en Aeueral, erfür eclls cle la clrair en parricnlicr,p, braue, cke 8aliZnae cle la kvturre ?e»uelou, ?sr. 1718.1z. Deutsch, Halle
17Z4. 8. (Obgleich erst nach des Ver-fassers Tode gedruckt, doch wohl eln Werkseiner Jugend. Es fehlt ihm allenthal-ben an Bestimmtheit. Der Schimmer,der falsche Witz, die Antithesen werdendarin getadelt, und zeigen sich doch in derSchreibart an vielen Stellen, und wer-den oft, in den angeführten Beyspielen,bewundert. Ucbrigcns theilt Feuclon dieBeredsamkeit in brcyerlc» Gattungen, indiejenige, welche zur Wahrheit, in die-jenige, welche zum Jrrthum überreden,und in diejenige ein, welche blvs gefallenwill; und beweisen, mahlen und rührensind, auch ihm zu Folge, die Amecke,welche der Redner sich zu setzen hat.) 77-f,ex aArernenx clu IsußSAe, rcciuicx üIcurx principex, par Lr. 8imnn cle(larnacire, Lar. 1718. >2. ( Der Verf.verlangt zur Beredsamkeit, nur Nettig-keit, Lebhaftigkeit und Glanz des Sty-les; und handelt von jedem dieser dccyStücke in einem besondcrn Theilc seinesWerkes.) — Das ntc Kap. in demVraice clu Leau des TrvUsaz, ?ar. 1714.12. aB. handelt f)e la Leaure cke l lZlo-czuence, welche der Verf. in die llebcr-cinstimmung mit ihrem Zwecke setzt. Zwi-schen den Leidenschaften z. B., welche derRedner erwecken will, und den Ausdrü-cken, die er dazu gebraucht, soll lieber-einstimmung und Verhältniß seyn, u. s. w.— Das dritte Buch, oder der ite Bandvon Eh. Rollins planiere cl'eruclier etck'cnlcißner las Iicllex lerrrcx, ?ar.1726. 12. 4 B. Deutsch durch I. I.Schwabe, Lcipz. i?z8. 8. 4 Th. bestehtzwar aus einer, bcpnahe völligen, An-weisung zur Redekunst, geht indessen aberdoch mehr auf Beredsamkeit überhaupt.Die Begriffe der Alten darüber sind daringesammelt, und erläutert, obgleich frey-lich öfterer in einem etwas zu gekünstel-ten , bilderreichen Style. Gegen einigeBehauptungen Rollins, z. B. daß man,um Redner zu bilden, nicht so wohl jun-ge Leute mit Regeln überhäufen, al§gute Muster ihnen in die Hände geben,daß der Redner Rücksicht auf seine Zuhö-rer nehmen, oder sich nach den, GeschmackAa 5 der-