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1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
376
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Z ?6 B s r

B e r

In fcnnxosifchct: Sprache: 'Orairs

äs t'LIvlzueiice frans. sc äs» raifuns,z-ourczuc,! elie elb äemeuree si Halle,p. Qu!!. än Va!r, Lar. 1614. 8. lind<N s. Oenvr. Leuen 1621. g. S. 501.(Der Verf. schränkt sich auf bloße gcricbt-liche Beredsamkeit ein; und findet die er-wähnten Ursachen darin, daß es an großenAngelegenheiten, und wichtigen Beloh-nungen , so wie dem französischen Adel anNeigung zum Studio der Beredsamkeitfehlt, und daß die Beredsamkeit große Ta-lente und viel Hebung erfordert. Oerübrige Theil seines Werkes enthält eineAnalvsc der beyden berühmten Reden desAcsthincs und Demvsthenes für die Kroneund der Rede des Cicero für den Mi-lon.) 1'vrcrair äs l Lloczucnce, p.?ckr. Ouprs, Lar.iäao. Z. Vshicauäs k'orareur frans. 1.^011,624.12.-Oonliäerations für I'eivquense frans,par Lrc. äs la häarkie ls Vaz-er, Lar.>6zg. 12. und im ztenB. S. >zz. s.veuvr. Oresä. 1756. 8. (Nur in derHarmonie des Perioden findet er die Fran-zosen den Alten gleich. Wer sollte dieses»on einem Schriftsteller, der so gut, wiebc Vapcr, die alten Sprachen kannte,glauben!) In den vcuvr. ä!v. äs?Ar. (sean l.ouis Luc?) äs Lslfac,(1" '^54) Lar. 1644. 4. 1664. 12. han-delt der Oils. tixieins, von der großenBeredsamkeit, welche er der LIo<zucnccäe monrre er äs vauice, die in denspätren Zeiten Gricchenlandes Modewnrde, entgegen seht; von jener behaupteter, daß sie durch die Kunst allein nicht er-langt iverdcn, und baß man alle Vor-schriften des Aristoteles auswendig wissenkönne, ohne deswegen ein besserer RednerZU scyn. In den Oerniers Lnrro-riens äs ^är. än üäas. avec här. Lui-sse, par. 1656. 4. handelt das vierteund fünfte Gespräch von der Beredsam-keit. In dem erster» will B. daß dieNeuem gänzlich auf alle gerichtliche Be-redsamkeit Verzicht thun, und an dergeistlichen allein sich halten, zu dieser aberdie Vorschriften blos aus den Werken derKirchenuäter schöpfen sollen, weil es ei-

nem Christen nicht gezieme, sich von Hei-den Regeln vorschreiben zu lassen. Indem zweptcn crmahnt ep die französischenSchriftsteller, die Schriften der Akademiezum Muster zu nehmen, damit die Rein-heit der Sprache erhalten werde. Ilebri-gens will ich gleich hier bemerken, daßüber Balzac's Verdienste um die franzö-sische Beredsamkeit viel Streit geführtworden ist. Diejenigen, welche blos daSOhr zum Richter machten, glaubten ihn-'nicht genug erheben zu können; und eswar eine Zeit, wo er als ein allgemeinesMuster angesehen wurde. Noch Trudletwar sein eifriger Lobredncr (S. IZllais tnräiv. fusecs äs lärcer. Lar. 1762. 12.

B. 1. S. 227 u. f.) so wie Sabotier(Oes rroiz 81'ecles, Art. Laisas). Auchläßt es sich wohl nicht läugncn, daß erder französischen Prosa zuerst Wohlklanggegeben hat. Vor ihm dachte man anStyl gar nicht; man glaubte genug »c-than zu haben, wenn man nur nicht bar-barisch sich ausdrückte. Aber, meinesBcdünkcns, ist sein Styl immer manie-rirt, immer erkünstelt, nie natürlich. Im-mer beschäftigt ihn der Ausdruck, und dieKunst, nie die Sache selbst, von welcherer spricht. Sein größtes Verdienst ist alsowohl, daß er den Preis für Werke derBeredsamkeit bep der französischen Akade-mie stiftete.- Lnrrerisns für LLIo-czuencs äe la Okisire er än Larreau, p.Llab. Ouerrer, Lar. 1666. 12. (Erschließt das Pathetische von der gerichtli-chen Rede aus, lehnt sich wider das häu-fige Anführen anderer Schriftsteller, wel-ches noch lange nachher allgemein Modewar, und durch den Pres, de Thon, deres liebte, und durch den Advokaten Bris-son zur Mode wurde, auf, und glaubt,daß der geistliche Redner viele Vortheilevor dem weltlichen habe.) Leilex.lurLuisse äs IckAcnzucnse äs SS rerns Sirßeneral, p. Leus Lapiu, Lsr. 1672.12. und im 2ten B. S. I u. f. s. Oeuvr.Istsz-e 172;. 12, (Den Verfall der geist-lichen Beredsamkeit schreibt der Verf. derwenigen Frephcit der geistlichen Redner,den geringen Belohnungen, welche sie zu

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