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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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295
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Bükne, welche Zwischenspiele hatten, wiePsyche, die Priiizcssinn von Elis, und sogar George Oandin, und der eingebildeteKranke, schon diesen Nahmen führen, soist er denn doch nachher nur derjenigenGattung, von welcher der Tanz sich nichtso, wie von jenen, die ohne ihn könnenvorgestellt werden, gänzlich trennen läßt,geblieben. Aber diese» Stuck wirkte min-der, als ein ähnliches Stück eben diesesLa Motte, le Cai-naval er I» knlie. Niel.'leicht verdient dasselbe auch, wenn blvsvon theatralischen Vergnügungen die Redeist, den Vorzug. Oer Tanz wird darindurch die handelnden Personen selbst aus-geführt, oder doch veranlaßt; und dieseswird dadurch wahrscheinlich genug, daßdiese Personen übernatürliche und allego-rische Wesen, der Gott Plutus, die Ju-gend, die Thorheit und das Tarnaval sind,obgleich der Dichter auch wirkliche Wesen,wie einen Trupp Matrosen, einen Dich-ter, einen Musikus, u. d. m. als Unter-gebene der Thorheit mit eingeführt hat.Eine dritte Gattung des Ballettes ist diekallnrale Kaller, deren Erfindung sichauch von La Motte verschreibt. Zwarnannte, wie gedacht, schon Quinault seinvorzüglich aus Tänzen zusammengesetztesFest des Bachus und der hiebe auch Pa-storale; aber in der lila des ka Motte, diebereits im I. 1697 und vermehrt im I.i?c>8 auf dein Theater erschien, hängt derTanz mehr mit der Handlung der Perso-nen zusammen, oder vielmehr das Stückhat eine, für sich selbst bestehende, Hand-lung , und die darin tanzenden Schäfer,Faunen, Satyren, Driadcn, u, s. w.verbinden damit einen eigenen Zweck.NcbeigcnS haben alle diese Gattungen, inder Folge, verschiedene Abänderungen er-litten oder Zusätze erhalten. So führte,z. B. Danchct, im I. 1710 in den, vonTampra gesetzten, köccs Venicienncskomische Entrccn oder Tänze, und, ichweiß nicht, wer, Helden, Könige, Für-sten in das Ballet ein, welches, zur Un-tcrlcheidung von dem gewöhnlichen, nunKaller Ueroiczue genannt wurde. Zu derwichtigsten Verbesserung wachte Füsclicr

mit seinen, im I. 172z geschriebenen,und von Colin de Blamont gesetzten kö-re!! grec^ues er rurnaincs, einen An-fang. Er »ersuchte darin den Tanz wirk-lich darstellend zu machen, oder einenTheil der Handlung wirklich tanzen zulassen. Aber, er brachte diesen Tanz un-schicklich an. Er ließ, z. B. den Kampfder Ringer in den Olpmpischen Spielendadurch vorstellen, indem dieser Kampf,der eigenen Anlage seines Stückes nach,schon geendigt war. Den wichtigstenSchritt aber that Cahusac mit seinen, imJahr 1747 gespielte» und von Rameau gc-setzte» körcs ste l kstymen erste I'-zinnur.Er verband darin nicht allein das Wun-derbare, oder Maschinerien mit dem Bal-let, sondern der Tanz in seinem Stückeist auch zu gleicher Zeit ein wesentlicher,nothwendiger Theil des Jnnhaltes. Allein,das Stück schien nicht Bcpfall zu finden;und der wirklich handelnde oder Handlungausdrückende Tanz ist dadurch nicht aufdem lyrischen Theater eingeführt worden.An Tanzgedichten aller Art, das heißtan Kallers und Lyinesties-Lsllers, undkallorales-IZallccs, hat es indessen nichtgefehlt. Aussee den bereits benanntenDichtern haben I. FrcS. Duche' (f 1704)Jos. de Cartout (s- >725) de la Bruere(h,750) Mich, de Bonneval (f )Jean Fr. de la Nouc (f ,76c») Fr. Aug.de Moncrif (P 1770) Fr. Arouct de Vol-taire (s- ,77g) Pierre Ch. Roy (f )Friede. Marmsntel (s >788) Sedaine,Brunct, Monnier, Coudray, Desfontai-nes, u. v. m. deren noch von irgendeinerArt geschrieben z und ausser den angeführ-ten Cvmponisicn haben Masse, der Marq.v. Brassac, BoiS-Mortier, Erlasse, I.I. Mvuret, Gervais, Fr. Francoeur,Bourgeois. Mvndonvillc, Grcnct, dela Garde, Fr. Rcbrl, Roync, Mich.Montcclair, de la Barre, Eh. Svdi,Rob. des Brosscs, I. B. Foulquicr,Mvnslgny, Floquct, Agolan, u. a. m.dergleichen gesetzt- Sogar erhalten ha-ben von den ckltcrn sich nur wenige aufdem Theater; ausser der knoope ga-lante, spielt man von diesen nur noch

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