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1 (1792) [A - D]
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Ban Baß

les Klemens, lcs Kmours cles Oieux,den ^ellnstvr lilli lies L^lpdcs, Und dieküccs Arceczues er rnmoines; UlldMcknncr von Geschmack durften wohl über,Haupt das llrthcil, welches Rousseau ins.Oitt. cie Xäulic>ue, Art. Kaller, von ih-nen gefällt hat, unterschreiben. Daßübrigens auch in den eigentlichen, franzö,scheu sowohl als italienischen Opern, nochimmer Tänze, oder Ballette, als Zwi-schenspiele geblieben sind, versteht sich vonselbst. Selten aber stehen sie in eigent-licher, genauer Verbindung mit demStücke, oder sind vollkommen gut darinangebracht, ltnd noch übler wirkt cS,daß nicht die handelnden Personen, son-dern andre sie ausführen. Auch herrschtin ihnen immer, wenn man die Kleidungder Tänzer ausnimmt, die größte Einför-migkeit.

Endlich versuchte Novcrrc aus den»Tanze allein, etwas für sich bestehendeszu machen, oder blos durch ihn ganzeHandlungen darzustellen. Seine k-crrcsiur I,i Oaiiie cc tui- los Kallers, konclr.er Lrurg. 1760.8. Deutsch, Hamb, 1769.8- sind bekannt. Auch hat er nachhernoch verschiedene Programme von cinzelcnBalletten drucken lassen, welche, meinesWissens, bei) der cnglichen Hebers, jenerBriefe, kond. 178z. 8. z B. befindlichsind. Jmgleichen gehöre» noch dieBe-inerkungen über Pantomime und Ballet,"in den Baicriscden Bevträgrn zur schönenund nüslichcn titteratur, München 177?.8, so wie die Ucmzrlcs 011 rkc sa.vourirc Lollzci ob Lupici ancl Utz-clie. . . knncl. 1788. >2. hichcr. Vor-gearbeitet hatten ihm, als Schriftsteller,indessen, bereits Cahusac in dem ange-führten 7>aire, Diderot i» f. Abhand-lungen über die dramatische Dichtkunst,Rousseau, u. a. m. Sogar eine Tänze-rin», M. Sale, hatte bereits im 1.17z-den Pygmalion, die Ariadnc, u.a. m.ziemlich glücklich, tanzend, dargestellt.Und an so gcnnnnten Pantomimen über-haupt , besonders de» der italienischen Ko-mödie, Härte cS nie gefehlt. --

Ilebrigcns will ich, zur Vollendung deSArtikels, noch hinzusehen, daß fast alleVölker, auch die rohestcn, dergleichenstumme Schauspiele gehabt haben,Vonden Mimen und Pantomimen der altenDeutschen," giebt eine Abhandl. im 8tcnB. S. Z27 des neuen BüchersaalcS dersch. Wissensch, und fr. Klic, von Sander,einige Nachricht. Auch hat man sogarLaller cke ckcvaux.

Band.

(Baukunst.)

Ast ein großes plattes Glied, wel-ches an Gcbälken und Gesimsen un-ter andern Gliedern, oder an andernOrten einzeln angebracht wird. Inder dorischen ivrdinmg haben dieim Gcbalke vorkommenden Banderihre bestimmten Abmessungen. Inverschiedenen Gebäuden werden dieGeschosse durch breite Bander an derAußenseite abgetheilet. Sic schikcnsich aber nur da, wo weder Säulennoch Pfeiler durch die ganze Höhe derAußenseite herauf gehen; Venn dieBänder müssen ununterbrochen durchdie ganze Außenseite weglaufen ").

Baß.

(Musik.)

Aurch dieses Wort bezeichnet manüberhaupt den Umfang der tiefstenStimme eines Tonstüks; denn dasWort kommt von dem italianischcnbnüo, tief, her: insbesondre aberwird diese Benennung demjenigenTheil eines Tonstüks gegeben, wel-cher die Reihe der tiefsten Tone ent-halt, gegen welche die hohem, alsdazu gehörige Intervalle abgemessenwerden. Dieses recht zu verstehen,ist zu merken, daß jedes Tonstük auseiner oder ans mehr zugleich singen-den oder spielenden Stimmen oderParthicn bestehe. Die Parthie, wel-che

") S. Geschoß.