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allgemeine Bewegung des ganzen Körpers,oder allenfalls durch eine, dieser allge-meinen Bewegung desselben, angemessene,mit ihr harmonircnde, und ihr unter-geordnete Bewegung der einzeln Glied-maßen, sondern durch die bezichungs-undbedeutungsvolle Bewegung der letzter»,ausgedrückt; sie scheine» auch hier nurdarauf bedacht gewesen zu seyn, dieSache selbst, und nicht ihre Kunst, nichtblos schöne, angenehme Bewegungen,sehen zu lassen. Mit einem Worte, ihreTflnze dieser Art waren — Pantomi-men; und der Begriff, welchen sie mitdem Worte sxxi«"-, lslrscio, verban-den, war nicht immer der, welchen wirmit dem Worte Tan.;, lZsnle, verbin-den. Indessen heißen, beiz dem Lucia»,ja jene Tflnze auch auf die vorher be-nannte Art. Nur war die Bewegung desKörpers dabcy abgemessen, und wurdevon der Musik geleitet, welches wiedernicht immer der Fall bcy unser» gewöhn-lichen sogenannten Pantomimen ist. Auchstellten sie , diesem gcmstß, alle Acten vonHandlung dar; und Novcrre selbst gesteht(Briese über die Tanzkunst, Hamb. 1769.8. S. ig) „daß die Kunst der Pantomime„(als welche Benennung er auch seinen„Balletten giebt) heut zu Tage weit ein-„geschrstnkter ist, als sie unter der Regie-rung des Augustus war; daß es eine„Menge Dinge giebt, die sich, vermit-„mittelst der Gcbchrdcn, kcineswcgcs„ausdrücken lassen, daß alles, was ru-„hige Unterredung heißt, darin nicht mehr„Statt finden kann." In seinen eigenenBalletten (deren Werth ich gar nicht ver-kenne, oder herabwürdigen will) lstuftalles doch immer mehr auf wählerischeStellungen der handelnden Personen, alsauf völlige Verdeutlichung der Sache selbsthinaus; und, meines Bedünkcns, wür-den wenige seiner Ballette, wenn manden Jnnha't derselben nicht vorher ge-nau weiß, ganz vollkommen, und in allenihren Theilen vcrstckndlich und begreiflichseyn. Laß sie mit den Pantomimender Alten nicht zu vergleichen sind, wer-den folgende Werke den Leser lehren:
Oblavli ?err>rii Oiste,rar. ste bflimiaer l'anromimiz, istuclpk. (1714) 8.und im otcn B. des Sallengrcschen The-saurus, S. 677. — ldlic. Lallisckii stcb.ustie iccnic. Vlimor. er banramim.Lzuir. l'acav. >7>z. 4. und bcy Sallen-gre, cbend. S. 699. — biistorzc ckc>simez ünci f'anromlmes . . . kz- .s.XVezvor, lliinst. 1728. 8- — liecker-ckcz kistczr. er cric, sur lcz Bilmes erlcz l'anr»ir>i»iez . . . p. Xlr. koulan-Ler ste liiver)-» b'ar. 1751. I».Deri6te Abschnitt der kicstex. cric. i'ur laIkicste er la ?cinr. des Oübos, mit Zu-ziehung des iztcn und >4tcn S- so? derDresd. Ausg. — Abhandlung von denPantomimen, histor. und crit. ausgcf.Hamb. 1749. 8. Auch finden sich nochbey dem Baylc, in den Artikeln Kackyl-ins st-)!cxanstrie, und ?z>ioste, sowiein des Quadrio Sroria e lstag. st'aZni?ncl!z, B. z. TH.2. S. 252 — 275 ganzgute Nachrichten. DaS große Verdienstdcö Noverrc ist, daß er die hölzernenSymmetrien und Tanzmcistermaniccenaus dem Ballet verbannte. Sogar seine,auch von H. S. angenommene Vcrglei-chung zwischen dem Ballet, und dem hi-storischen Gemflhlde, und die daraus, fürjenes, gezogenen Folgerungen, scheinenkeine scharfe Prüfung auSzuhalten; we-nigstens dürften dergleichen Ähnlichkei-ten nicht sehr brauchbar in einer Theoriescvn. —
Das Ballet der Mittlern Zeitenunterschied sich von der Pantomime derAlten nicht blos dadurch, daß es mit Re-de untermischt war, (eigentlicher Gesang;war nicht immer damit verknüpft) son-dern auch dadurch, daß nichts mehr vonjener, mit dem erster» unzertrennlich ver-knüpften Gestikulation, dabei) Statt fand.Nachrichten davon, und Anweisungen da>zu sind in der Istee stcz LpeÄoclcs airc.ec uvuv. r>. bflr. I'^kb- ste ?ure, ?ar.,66g- 12. und in des Tl. Franc. Mcnc«stticr Schrift, Oes ?>zller5 »uc. cc mc>-stcrncs, ielou lcz rüZIes stu Dkeorce,?or. ,682. vorzüglich aber nur von fran-zösischen zu finden. Die glflnzeudsten undT Z schön-