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1 (1792) [A - D]
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cord; so ist die Erwartung erfüllt,und man ist in V dur ausgewichen.

Wenn also der Ton, in weichenman ausweichen will, in der Ton-leiter dessen, darin« man würklich ist,sein 8ublemitc>nium nicht hat, sodienet dieses, als ein fremder Ton,eine Ausweichung anzukündigen. Istman in v dur, so hat keiner von dmTonen, v> ich V und ^, ihren hal-ben Unterton in der Leiter, folglichdienen die vorkommenden fremdenTone vis, Ichs, vis, vis, jeder denTon anzukündigen, dessen große Se-ptime er ist, vis kündiget v an., ZlAsaber V u. s. f.

Hat aber der Ton, in den manausweichen will, seine große Septi-meschon in dem Ton, darum man ist,so dienet sie nicht zu dieser Ankündi-gung. So hat der Ton Ich seine großeSeptime v schon in der Tonart v dur,Will man nun in dieser den Ton b"ankündigen, so kann dieses nichtdurch v verrichtet werden, weil esdem Ton, darum man ist, nichtfremd ist. Hingegen hat 5 seineQuarte in der Tonleiter v dur nicht.Folglich kann diese dienen, den Tonv anzukündigen, wie in folgendemVeyspicl:

Die kleine Sexte in dem drittenAccord läßt vermuthen, daß die Mo-dulation nach b' dur gehen soll, des-sen Quarte dieser fremde Ton ist.Dieses wird durch den folgenden Ac-cord noch mehr bestätiget, da es of-fenbar wird, daß dieser fremde Tonnicht feige Untersexte v bezeichnen soll,wozu Vis nochig wäre, sondern denTon bch dessen Quarte er ist.

Will man in einen Ton auswei-chen, der die kleine Tonart hat, sokann auch die Sexte, welche in die-sen Tonarten klein ist, zur Bezeich-

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nung derselben dienen. Wenn in vdur folgendes vorkäme:

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so weiß man, indem der Accord vangeschlagen wird, noch nicht, obdieses der Accord auf den zweytenTon des Haupttones v, oder der Ac-cord eines neuen Grundtones v mollseyn soll. Da aber in dem folgen-den Accord die kleine Terz b vor-kommt, welche die kleine oder natür-liche Sexte zu v moll ist: so erwar-tet man, daß in diesem neuen Tonsoll fortgefahren werden, welchesdurch den folgenden Accord, da diegroße Terz, als der halbe Untertonvon v vorkommt, völlig bestätigetwird.

Es ist also gezeiget worden, aufwas Art der Ton, dahin man aus-weichen will, könne angekündigetwerden- Dieses geschieht allemaldurch ein, dem Ton darum man ist,fremdes ^ oder b.

Man weicht aber in dcrThat nichtallemal in die Töne aus, die auf die-se Weise angekündigt werden. Bis-weilen begnügt man sich, sie bloszu berühren, und doch in dem'Ton,darum man ist, fortzufahren. Wennalso die Ausweichung auf die Art,wie beschrieben worden, angekündigtist: so muß sie vollendet und der neueTon völlig festgesetzt werden, Die-ses geschieht dadurch, daß man >vondem Accord, auf welchem der neueTon angekündiget worden, durcheine Cadenz in selbigen schließt, Sowird in dein obigen mit bezeich-neten Beyspiel, der Ton V durdurch die große Terz auf v angekün-diget, und durch die Cadenz festge-setzt. Hiemit ist also die erste Frage,wie man aus einer Tonart in eineandre ausweiche, beantwortet: näm-lich man kündiget den neuen Ton

durch