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stcn anqeht; in dem dritten Thcile vondem ausdrückenden Vortrage der Musiküberhaupt, und von dem ausdrucksvollenWortrogcdcrMustkinbesvndernStimmen.)
— Oe l'cxprcilinn en küiisslzuc p. kür.dkübde Küorcllcr, Usr. 1765. i 2. (OerWerf, gründet einen großen Thcil dessen,was er sagt, darauf, daß, weil die Musiksich eben des Organcs bediene, als dieSprache, sie auch eine wirkliche Sprache,und dieser vollkommen gleich sc». Uebri,pens bestreitet er, so wie Avison, die un-geschickten Nachahmungen in der Musik.)
— ü.'Uxprelssoir muiicsle mite au rauA«icz cliimercz , p. kür. kn>e, ?ar. 1779.12. (Die Hauptsa'tze dieser kleine» Schriftfind, daß der Hauptzweck der Musik ist,dem Menschen angenehme körperliche Em-pfindungen zu verschaffen, daß sie einesverschiedenartigen Charaktcres fckhig ist;daß sie den Worten analog seyn, abernichts ausdrücken kann; daß diejenige,welche dem Ausdrucke am nclchstcn kommt,langweilig wird; daß sie an Empfindun-gen zu erinnern, oder sie wieder aufzu-wecken, aber nie darzustellen vermag; daßdie Tanzmusik den Vorzug vor allen übri,gen Musikarten verdient.) — l'rairelurla küusscjvc er tue Icr mo^cnz ci'cu per-tebUonrier l'cxprcliion, p. kür. Ic Ui-üeur ä'HpliZN)-, ?. 1779. 3. (Einziemlich flüchtig geschriebenes Werk, worindie Harmonie gclnzlich der Melodie auf-geopfert wird.) — Ucbcr die musikalischeMahlerey ... von I. I. Engel, Verl.>78e-. 8. — Von dem musikalischen Aus-druck der verschiedenen Klangfüße, undden Arten desselben wird in dem Seiten U. f.der Kritischen Briefe über die Tonkunst,Werl. 175s u. s. 8. — und von dem Aus-druck in der Vokalmusik, und was diesesist und heißt, in der Schrift über dasRccitativ (Bibl. der sch. Wissensch. B.is.E. -19 u. f.) gehandelt.
Ausgang.
(Dramatische und epische Dichtkunst.)
Diejenige Begebenheit, wodurch eineHandlung ihr völliges Ende erreicht,
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so daß nun nichts mehr geschehenkann, das zu dieser Handlung ge-höret. In des Euripides Iphigenie,in Aulls, ist die Verschwinduug die.ser Prinzessin in dem Augenblikc, daste soll geopfert werden, und die Er,scheinung einer Hindin, die an ihrerStelle geopfert wird, der Ausgangder ganzen Handlung. Durch dieAuflösung wird derselbe vorbereitet;nach ihm aber kann nichts mehr er-wartet werden.
Daß jede, sowol epische, als dra-matische Handlung einen Ausganghaben müsse, ist daraus offenbar,weil es unmöglich ist ein Zeuge einerinteressanten Handlung zu seyn, undsich eher zu beruhigen, als bis mandas Ende derselben gesehen hat.Durch die Verwiklung wird man inErwartung gesetzt, wie doch die Sa-chen zuletzt auseinander gehen wer-den; derÄusgang befriediget sie, undlaßt derNeugierde nichts mehr zu er-warten übrig. Ist der Ausgang voll-kommen, so muß keine Frage mehrübrig bleiben, wie dieses oder jenes,das in der Handlung vorgekommenist, noch ablaufen werde. Er mußeine ^befriedigende Antwort auf alleFragen enthalten, die man zum vor-aus bey der Handlung gemacht hat;er ist der eigentliche Vereinigungs-punkt, in welchem zuletzt alle Vor-stellungen über die Handlung zusam-men treffen, und ist unvollkommen,wenn er nicht alle unsre Erwartun-gen über die Personen und Sachenbefriediget.
Bey vielen Werken ist derÄusgangdas, warum das ganze Werk verfer-tiget worden: er soll eine immer dan-kende Vorstellung von einer gutenoder bösen Würkung eines Charak-ters, oder einer Unternehmung imGemüthe zurüke lassen In diesemFalle ist es von der höchsten Wich-tigkeit, daß er wahrscheinlich und na-türlich sey, weil sonst der ganze Zwekdes Stüks verfehlt würde. In dem
S - Kauf-