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Aus
tlones per koemininum ^enus ^ra-Licues fiunt.
Hieher geHort auch, daß die Gric-chen, so wie auch die Deutschen, bis-weilen in dem unbestimmten Ge-schlecht weiblicher Namen, eine An-nehmlichkeit finden. Dem Deut-schen ist der Ausdruk: das schoneKind, sag liebe Mädchen, angeneh-mer als diese: die schoncPerson, dieliebe Tochter; und den Griechenscheinen solche weibliche Namen, wieLeontim», Musarion u. d. gl. an-genehmer, als die von weiblicherEndigung.
Das Herz findet den Ausdruk an-genehm, der etwas leidenschaftlicheshat, der zärtlich, pathetisch, sanft,heftig, und jeder Leidenschaft ange-messen ist.
In Ansehung des Charakters istder Ausdruk entweder niedrig, ge-mein, oder edel, oder groß, odererhaben, ernsthaft oder comisch, undso kann auch derTon ganzerRcdens-artcn scyn. Von diesen verschiede-nen Charakteren, die der Ausdrukbcy einerlei) Bedeutung annehmenkann, ist in so viel besonder» Arti-keln umständlich genug gesprochenworden.
Der Ausdruk, der schon durch denbloßen Klang einen besondcrn Cha-rakter annimmt, wird von einigenKunstlichtern der lebendige Aus-vruk gencnnt, und ist auch beson-ders betrachtet worden.
Unter der Aufschrift: „Von der ästheti-schen Bezeichnung der Gedanken," ist, inH. Mcigrs Aesthetik, Th. z S.zzz. des-sen Theorie über Ausdruck enthalten. —Ucbcr Ausdruck überhaupt findet sichin Riedels Theorie ein ivcnig befriedigen-der Abschnitt (der -otc S. Z77. ite Aufl.)— In G. S. Stcinbarls Grundbegriffenzur Philosophie über den Geschmack han-delt der 68 §. Von der Darstellung deserfundenen Werkes, zu deren Vollkommen-
heit er einen reichen Vorrath vön Aus«drücken; eine genaue und bestimmte Kcnnt-niß der Bedeutung und eine Fertigkeil imGebrauche derselben fordert. — In H.Eberhards Theorie der gte Abschnitt desersten Theiles (S. 1-5 der >ten Aufl.) vondem ästhetisch vollkommenen Ausdruck.—In GckngS Aesthetik der zte Th. (S.299)in zwey Abschnitten, und zwar der erstedieser Abschnitte, von dem ästhetischenAusdrucke überhaupt, welchen der Verf.als die sinnlichen Züge, wodurch uns dieSchönheit sichtbar wird, erklärt und imzwehten von den Vollkommenheiten desästhetischen Ausdruckes, welche er wiederin die Vollkommenheiten desselben an undfür sich, und als Zeichen der Sache theilt.Die crstcrn setzt er in sinnliche Mannichfal-tigkeit, sinnliche Einheit, und Richtig-keit (Correctheit); die zweigen, in Wahr-heit, Klarheit und Gcwisheit (Bestimmt-heit). Ausserdem schreibt er dem Aus-drucke auch noch Größe, Aeichthum, Er-habenheit, Naivetät, u. d. m. zu. —In Andr. H. Schotts Theorie handelt der-te Abschnitt des ersten Hauptstückcs,S. 194 von der Schönheit des Ausdru-ckes, die entweder absolut oder relativ, oderbeides zugleich seyn kann. Die Erforder-nisse dazu sind Sprachrichtigkeit undSprachreinigkcit; Richtigkeit und Eigen,thümiichkeit des Ausdruckes; Würde:Klarheit, Lebhaftigkeit und Präeision;Wohlklang; Schicklichkeit desselben; Pe-riode; Numerus; Svlbcnmaß und Reim.
— In den Fragmenten über die neueredeutsche Littcratur (III. S. u. f.) fin-den sich vortrefliche Bemerkungen über denAusdruck, in wie fern der Gedanke daranschon klebt, in wie fern der eine von demander» gar nicht zu trennen ist, u. d. m.
— Home untersucht im XVII. Kap.S. 402. der 4ten Ausg. die Sprache derLeidenschaften — Ogilvic hat in f. vbi-
lolopfticol aucl Lrlrical Obkervar. onrfte dlsrure, clrarsttees snck vsriousfipeciez c>L cumpofirivn, l.e>nä. >774»8- 2 B. versucht, den verschiedenen An-thcil, welchen Verstand, Einbildungs-kraft, Beurtheilungskraft und Gedächtniß
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