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1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
205
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L»ve, cave! nsmczue !n mslosaspceeimusI'srats rnllo cornua;t^uzli! I.zecsmbge sseerus inssstuAener ^).

Gmvius führt eine ähnliche Spra-che **).

— In rc miUi libee IsmbusSintis O^csmbeo la^Zuine relacksbie.

Beyde Stellen zielen auf die Ge-schichte eines L^cambos, der demDichter feine Tochter Neobule zurEhe verweigert, und dafür von ihmso übel mitgenommen worden, daßer sich ans Verdruß crhenkt hat.Nach einigen Sinngedichten in dergriechischen Anthologie sind die dreyTochter dieses so sehr beleidigtenMannes dem Beispiel ihres Vatersgesolget. Dieses Beispiel kann denDichtern zu einer großen Lehre die-nen. Wenn sie so viel Macht ha-ben, Menschen in Verzweiflung zusetzen, warum sollten sie dieselbenicht auch zu ihrer Besserung anwen-den können. Die Lacedamonier ha-ben die Bucher dieses Dichters ver-boten t). Aus einer Stelle des Va-lerius Maximus erhellet zugleich,daß diese Satyrcn sehr unflätig müs-sen gewesen scy».

Das Buch der Epoden des Horazist nach dem Muster der archilochi-schen Jamben geschrieben. Der Dich-ter sagt:

?or!n5 ego Primus IsmbnsOKencll I.arie>, numer-zs auimozguelecurus

tlrcliiloclr! sh).

Man findet bcymBaisse (Archil. An-merk. l<) daß thorenzo Labri ange-merkt, Archllochus habe zuerst an-statt des Hexameters, der bis dahin

*) Nor. Lpoci. VI.

") Idicl. ;i.

4) vocestoeinonii I-ibeos ^eeliiloclri eciviczre sua exporcaee luilerunr. Va-ler. bl-nc.ss) Lpist. I. 'S. -Z-

der einzige übliche Vers gewesen, an-dre Versarten versucht, und dadurchden Griechen Gelegenheit gegeben, soviel verschiedene lyrische Vcrsartcnzu erfinden. Wiewol andere demAlcmam, diese Erfindung zuschrei-ben *).

Daß so gar schon vor dem Homer dasjambische Sylbcnmaß zu Schmclhgedich-ten gebraucht worden ist, erhellt sehr deut-lich aus der Poetik des Aristoteles (Lup.I V.) obgleich der MargitcS, dem Hcphcl-stion zu Folge, nicht durchaus in Jam-ben abgefaßt war. Aber sceylich scheintArchilochus zuerst dergleichen Gedichte inlyrischer Form gemacht, oder die Epode,wie es Marius Viciorinus (Oo srr.gezmm. Olk,. III. S. 2564. kick. ?.) aus-drücklich sagt, erfunden, und das jam-bischeSvlbcnmaaß überhaupt vcrvollkomnit,oder mannichsaltigcr gemacht zu haben.Auch stimmt, was andre alte Schriftstel-ler , als PlUtarch sOe bstulie. »p. B. 2.S. 1140 u. f. ?rctr. 162s. I.) Diome-des sl.iv. z. S. 522. Lä. p.) Tercntia-nus (S. 2422. Lck. ?.) Quintilian (I.ik>.X. c. l. S. 497. Lck. Lesn.) West Pa-terculus (l.id.1. c. 5. S. z;. Lck. IZuriu.)von jener ihm zugeschriebenen, oder sei-nen rhythmischen Erfindungen überhauptberichten, hicmit, wenn man es genauerwägt, so ziemlich übercin. Dadurchwird, indessen, dem dichterischen Ver-dienste desselben nichts benommen. Esist, zuerst, bekannt, daß das ganze Al-terthum ihn für einen der ersten Dichteransah; und daß er nicht blos Schmfihgc-dichte, sondern Oden, Elegien, u. d.M.hinterlassen hat. Unter andern gedenktPindar (Olfens,. IX) und s. Gcholiast ei-ner , bey der Krönung derjenigen Olym-pischen Sieger, welche sich selbst, entwe-der nicht besingen lassen wollten, oder nichtbesingen lasse» konnten, gesungenen, vondem Archilochus, zur Ehre des Herkulesverfertigten Ode; und kongin (O. X. §. 7.)

führt

") S. Versatt,