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hang zur Gnüge zeigt, und auch jeder Er,klarer und tiebersetzer derselben deutlichgenug gezeigt hat. —
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(Musik.)
Bedeutet eine Stimme in den Mu-sik, die der höchsten Menschenstimmeum nächsten kommt. Man giebt demAlt in seiner höchsten Ausdehnung denUmfang von dem kleinen 5 bis inszweigestrichene o. Von bcmeldtem kbis ins eingestrichene a wird er dertiefe Alt, von dein kleinen a aber bisins zweigestrichene c der hohe Altgeneunt. Selten kann eine Manns-stimmc den Alt ohne Härte singen.In den Kirchen der protestantischenSchweiz, wo durchgehcnds vier-stimmig gesungen wird, führen diejungen Mannspersonen den Alt,aber insgemein so, daß die Stim-men etwas übertrieben werden, da-her man von weitem nur den Baßund den Alt höret. Der Altschlüs-sel ist der c Schlüssel auf der drit-
ten Linie
Die Alten.
Wenn man bei) Gelegenheit derschönen Künste die Aken nennt, soversteht man dadurch die alten Völ-ker, bei) denen sie vorzüglich geblü-hct haben; fürnchmlich die Griechenund Römer. Diese haben sich durcheinen feinen Geschmak und durchfürtreffliche Werke der schönen.Kün-ste vor allen andern hervor gethan.Es laßt sich gar nicht läugncn, daßsie es zu einer Vollkommenheit ge-bracht haben, welche die Neuern sel-ten erreichen. Einige Kunstrichterhaben so laut von den Vorzügen derAlten gesprochen, daß andere dieganze neuere Welt dadurch für belei-digc gehalten, und dcßwegen einen
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heftigen Streit angefangen haben,welcher in Frankreich mit großerHitze einige Jahre lang ist geführtworden.
In diesen Streit wollen wir unsnicht einlassen; er ist mit so weni-gem nicht auszumachen, als Per-rank geglaubt, der in einem kleinenWerk') sich unterstanden hat zu zei-gen , daß die Neuem in allen Stü-ken den Alten nicht nur gleich kom-men, sondern sie so gar übertreffen.Wir begnügen uns, dem Zwck die-ses Werks gemäß, einige allgemeineAnmerkungen über den Geschmak derAlten zu machen. Und weil wir inandern Artikeln von den bildendenKünsten der Alten gesprochen **), sowollen wir hier blos bei) dem blei-ben, was die Beredsamkeit "undDichtkunst betrifft.
Obgleich die Grundsätze des Ge-schmaks für alle Zeiten dieselbigensind; weil sie sich auf die unverän-derlichen Eigenschaften des Geistesgründen: so ist dennoch eine großeVerschiedenheit in den zufälligen Ge-stalten des Schönen. Bcy Bcurthei-lung der Alten müssen wir nothwcn-dig auf dieses Zufallige Acht haben.Es kann ein Werk der Beredsamkeitund Dichtkunst, von demjenigen,was bey den Neuem für das schön-ste gehalten wird, sehr verschieden,und dennoch vollkommen schön seyn.Wenn wir darauf nicht Acht haben,so werden wir viel falsche Urtheilefällen. Die Schönheit eines persi-schen Kleides kann nicht nach der eu-ropäischen Mode beurtheilet werden:man muß dabei) die persische Form,als die Richtschnur der Beurtheilung,nothwcndig vor Augen haben.
Die Form, welche die Alten ihrenWerken des Geschmaks gegeben, geht
sehr
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