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Wcscn seiner Kunst, und, unter welchenBedingungen, sie sich damit vertrcigt?u, s. iv. Zu der Uiztcrsuchung, und Auf-lösung dieser Fragen gebricht hier derRaum; so viel ist abcr gewis, daß, mitHüife des Begriffes von Dichtung vieleKunstwerke sich glücklicher, als es so oftgeschieht, erklären lassen, ober viel ver-ständlicher werden. Auch ist es wohl kei-nem Zweifel unterworfen, daß der wirk-liche, wahre Künstler eben so gut, alsder eigentliche Dichter, bei) allen seinenWerken, mehr oder weniger, Dichter
ist.
Zu der Renntnifi, und zu der Dar-stellung sogenannter allegorischer Perso-nen und allegorischer Kunstwerke, können,ausser mchrern, folgende Schriften die-nen: lllliiossrocorum Imagines, UNdtlollissrsci Oeicrlpr. llocuar. in denkllllallrar. O^er. S-755U. f. kill. Vlcsr.französisch, mit den sämmtlichcn Werkenderselben, von Blasse Vigcnere, Bourb.1596. b. llor. 1611.4. und die beyden an-geführten Schriften, einzeln, mit Ann,,von Th. Ettlbri), Images, ou rshl. äeplsrrc geinrure , . . I'sr. 1615. 1629.i<5z7.t'. deutsch, mit den sämmtlichcnWerken, von Dav. Chrstn. Seybold, Lem-go 1776. 3. Die erstem bestehen, be-kannter Maßen, aus 8> Beschreibungenvon, vorgeblichen, oder wirklichen, Ab-bildungen größtentheils mythologischer Per-sonen , und die letztern aus 14 Beschrei-bungen von dergleichen Statuen. — h.Ovitiii hl. keleramorpll. Issh. XV. We-gen der Ausg. llcbcrsetzungen, und Er-lclurcrungsschr. s. den Art. Erzählung;hier kommen sie nur in so fern in Be-tracht, als sie die Quelle sind, ans wel-cher die Künstler so oft die Gegenstände ihrerArbeiten gezogen haben. Folglich gehörthier Nichts zu ihnen, als, hcs VIcra-morpssoles ä Qvssio cn 140 cllsmges,x. IctXä. Lassin erloöäire, l?zr. 1768-—,769. 4. Ein ähnliches, aber weni-ger bekanntes, und benutztes, obgleich,freylich, auch nicht ganz so wählerisch ge-schriebenes Werk, ist die LonealogiaQcorum Hill. XV. und De Xlvnrium,
Lzllvar. l.ac>ium, ssluvior. Lcsgnor.cc marium h>b. vom Giov. Boccacio,(Ven. 1472) ss. lieg. 14Z1. k. Loiss., 5Z2. t. Jtal. das crstcrc von Gius. Bc-tussi, 1x47.1554.1564. 4. das leztcrc vonNie. Liburniv, ss. I. er 0.4. und Flor.>598.8.— btieroglz-pbica, s. cic 82»cris etegz^rior. aliarumgue genriunaiirreris commenror. ssib. HVIII. ^uöb.loa. hier. Valcriuuus, Lol^snius (ss 1558)Die ersten Ausg. sind mir nicht bekannt;zu Frst. ist cS 1678. 4. - Th. mitK. vcrm.mit zwcy Büchern von Cöl. August. Cu-rio, und mit einem Zusatz von 6 neuenBüchern alphabetisch geordneter, und ausälter» und neuem Schriftstellern gezoge-ner Hieroglyphen, gedruckt morden. Ei-nen Auszug daraus gab Hcinr. Schwa-lmberg, unter dem Titel: .^gkorismillicroAlypkici 1592. und 1<5c>6. 8. her-aus. Auch sind davon eine italimischeund zw?» französische llcbcrictzungcn vor-handen. Winkclmann (Versuch einerAllegorie S. 2;) sagt davon: die Absichtihres Verf. war, vorzüglich die symboli-schen Zeichen der Acgypter, mehr aberdiejenigen, welche sich in alten Schriften,als aus Werken der Kunst erhalten ha-ben, zu erklären. Ausser diesen hat creinige Bilder der Griechen aus ihrenScribcnten gesammelt, allein aus altenLenkmahlen ist nichts bey ihm zu finden,und was cr anzeigt, ist mchrentheils aufseichte Muthmaßungcn gegründet, undwas gut ist, verliert sich, unter uunö,thigem Gewäsche, tun ein großes Buchzu schreiben."— ImvAinc ciegli DelcleZIi Tlmricssi, cli Vine, Lsrrnri, Von.- 566. 4. Mit Kupfern und verm. durchCef. Malfatti, erschien es zuerst, llüänv.1609. 4. Darauf sehr verm. und ver-bessert durch Lor. Pignoria, Padua i6>5-4.(beste Ausg ) 1S26. 4. Ven. 1647.4. Lat.unter dem Titel, Vsnrbeuin 7Znoi>zuor.durch Ant. Vcrdcrius, l.uZck.ö. ,531. 4.lior. oll llubor. ickg'z. 4. krckr. 1637.4. Franz. durch eben denselben, Dzon1581.4. "Dournon 1606, 3. mit K.Deutsch, durch Paul Hachenberg, mitvorgeblichen Eriäutcr. Maynz >687. Frst.
«6?o.