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Alk 8c)
Nacht zu; und unter der Bereitung vonbeyden, hat er nun einen sicbenköpfigtcnRiesen, auf dessen sieben Helmen die ste-ten Nahmen, Verstellung, Verzug, Trost-losigkeit, Wankclmnth, Neid, Lästcr-sucht und Zweyzüngigkcit wehen, zu be-kämpfen , durch dessen Besiegung er fünf,von diesem belagerte schöne Damen,Standhaftigkcit, zärtliches Verlangen,Gefälligkeit, u. s. w. befrcyt. Diese schö-nen Namen waren durch Geringschätzungvon Bell Pücell vertrieben worden, undziehen mit ihm. Der Aug geht durchfürchterliche Wüsten, besetzt mit wildenThieren, und bringt sie endlich in einestrahlende Gegend, von wo sie den Pallastvon Bell Pücell, jenscit eines stürmendenOccans, und in der Insel selbst einenschrecklichen Drachen, der gleich dem Don-ner brüllt, und Flammen athmct, ent-decken. Oer Held erführt, daß dieses Un-geheuer von den beyden Zauberinnen, Ge-ringschätzung und Fremdigkcit, zur Strafefür Bell Püecll, aus sieben Metallen ge-bildet, und von einem Demo» bewohntsey. In einem benachbarten Tempel derPallas erhält er, indessen, ein Schäch-telchen mit einer wunderbaren Salbe, undGeduld schickt ihm mit zmey Damen, dasSchis Vollkommenheit hinüber, welchesihn, und seine Gesellschaft, glücklich indas Eyland hinüber bringt. Nachdem er,wie Jason, sein Schwert, mit der er-haltenen Salbe bestrichen hat, erlegt erdas Ungeheuer, aus dessen Körper ein soschwarzer Geist stiegt, daß die ganze In-sel davon verfinstere wird. Aber kaumhat dieser Dampf sich verzogen, so ent-deckt er endlich den prächtigen Pallast vonBell Pücell, an dessen Thoren er feyer-lich von Friede, Mitleid, Gerechtigkeit,Vernunft, Gnade und Gcdäcbtniß em-pfangen, und worin er, am folgendenTage, mit seiner Geliebte», durch bexeccleiisc, gänzlich nach christlichen Ge-bräuchen, vcrhcurathctivird. Nach Ver-lauf vieler, in vollkommener Glückselig-keit durchlebter, Jahre, tritt eines Mör-sens. ! aicer Mann, Nahmenö hohesAlter an einem Stabe, in sein Zimmer,
berührt mit diesem Stabe seine Brust, undsagt ihm: Gehorche! Bald darauf er-scheinen Verschlagenheit, und Geiz, undnun fängt der Held an, Schätze zu sam-meln. Endlich kommt der Tod, der ihndie Welt und seine Schätze verlassen heißt,wozu Reue und Gewissen ihn vorbereiten,Mitleid und Liebe bestatten ihn zur Erde;Erinnerung setzt ihm die Grabschrift, undZeit und Ewigkeit, weiß gekleidet undmit einer drcyfachen goldnen Krone ge-ziert, halten in dem Tempel eine Er-mahnung. Daß dieses Gedicht eine lebhafteEinbildungskrast zeigt, bedarf keines Er-weises. Auch die Vcrsification, in Stan-zen, ist, für seine Zeit, nicht schlecht:und sein Jnnhalt schien mir zu einemschicklichen Beyspiele von den Eigenthüm-lichkeiten der Allegorie jener Zeiten dienenzu können.— John Skelton (H152?).Unter seinen Gedichten sind die bessern,sein Lroevne ost Lawrell und Loevge ostLauer, bcyde von allegorischer Art. Vonbcpdcn finden sich Auszüge in WartonSIstilb. ost LuZI. ckoeri^, B. 2. S. Z47u. f. — Nicht lange nachher, oder viel-leicht gar schon früher, schrieb Alcr. Bar-clay (h 1552) sein, aus dem Deutschen desSeb. Brandt, gezogenes Llckp oststaols,in Octavcn gedr. Lonst. 150z. ,570. st.welches, ob es gleich durchaus Satirc(s. diesen Artikel) und ohne sonderlichenAufwand dichterischer Einbildungskraft ge-schrieben ist, dennoch eine allegorische Formhat. Auch hat der Engländer in seineSchckscrgedichte Dichtungen dieser Art ver-flochten, wie, z. B. ein Lied von derBurg der Tugend und der Ehre. —Willh. Ounbar, ein Schottländer, Ver-fasser eines Gedichtes, Vke Vkicklo snckrles koste > das viele allegorische Stellenhat, und eines andern, welches den Ti-tel, Ichs Holsten VerAL (Schild) führt,und durchaus allegorisch ist, fällt ungefärin diesen Zeitpunkt. In dem erster» er-scheinen, unter andern, die Monate, undDame Natur handelnd; und das letzterehat den Zweck, den unmerklichen undallmähligen Einfluß einer, mit zu vielNachsicht behandelten, Liebe auf die Vcr«F 5 nunft