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1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
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liegt, und deren Mauren mit goldenenFiguren von Thieren, und deren hoheThürmc mit goldenen Bildern verziertsind. Er wird von der Thürsteherinn,<lc>unccriance , eingelassen ^ sie bringtihn in einen Hof, wo er, aus einer präch-tigen Quelle, ein aromatisch duftendesWasser trinkt, und nun in eine Halle,auf deren mit Teppichen bekleideten, Wän-den, seine künftigen Thatcn de» dieserUnternehmung, sich dargestellt finden, DieEchlcßbedicnten dieser Burg sind Ver-nunft, Beobachtung, Mäßigkeit, Frc»-gebigkeit, u. s. w. Nachdem er der Gc-ilehrsamkeit sein Vorhaben entdeckt, unddiese ihn köstlich bcwicthct, wird er zuihren sieben Töchtern, der Grammatik,kogik, Rhetorik, Arithmetik, und end-lich zur Musik gebracht, welche er in ei-nem erpstallcncn Zimmer, und bc» ihrLall pueell antrist. Er erklärt dieserso gleich seine Liebe, und sucht am folgen-den Morgen, begleitet von gutem Rath(Lounlci) sie auf. Die Thürstchcrinndes Gartens, eorirccly, giebt ihm dieNachricht, daß sie, in einer taube, be-schäftigt mit dem Winden von Kränzenist. Hier erhält er endlich eine Versiche-rung von Gegenliebe, aber auch eine Nach-eicht von alle den Ungeheuern, welche erzu überwinden haben wird. Um diesendesto sicherer entgegen gehen zu können,beschließt er noch Unterricht von der Astro-nomie sich geben zu lassen, und dann dieBurg der Ritlcrcy (Ehivs!,/) aufzusu-chen, Diese entdeckt er an einem Ab-grunde von Stahl, mit mächtigen Schan-zen umgebe» All dem Thorr sind ein.Helm, ein Schild, und ein wunderbaresHorn bcvcstigt; er bläst in dieses Horn,wird hinein, und am folgenden Morgenvon dein Thürstehcr Standhaftigkeit (5ccä-Lslkncl!!) zu dem Kricgesgolt geführt, derihm seinen Beyffand verspricht, aber mitder Glücksgöttinn darüber in einen Streitgerät!). Indessen wird Graunde Amourehier noch zum Ritter geschlagen, und setztnun seine Reise weiter zum Tempel derkieiiesgöttinn fort, als auf welchen derKriege-gelt ihn verwiesen hatte. Sehr

Sehr bald stößt er auf eine, in einenNarrcnhabit gekleidete Person, NahmenSGobilive, welche ihn lange von der Falsch-heit der Weiber unterhält, und zu deinTempel der Liebcsgöttinn begleitet. Hierfindet er die Weisheit (Lopience), welchefür ihn eine Bittschrift an die VenuSmacht; und diese schickt nun, durch denCupido, ein Schreiben an Bell Püccll.Er selbst, in Gesellschaft von Gobilive,wird, auf dem Wege zu dieser, von derZucht (Larreöbion) mit einer Peitsche inder Hand eingeholt, und sein Gefährte,welcher in der Burg der Keuschheit alsGefangener gesessen, und sich, fälschlich,Gobilive genannt hat, weil er eigentlichBöser Leumund (tolle repure) heißt, derbgezüchtigt, er aber auf jene Bueg einge-laden, deren Thürstehcrinn die DameMcasuee ( Maß und Ziel) ist. Am fol-genden Morgen zeigt ma» ihm hier ei-nen wunderbaren Thurm, welcher vonder Schamhastigkeit (Zdomtosslielte) be-wohnt mied; und nachdem er hier Abschiedgenommen hat, gelangt er zu einemBrunnen, an welchem ein Schild undein Horn hängen. Auf das Blasen diesesHorncs erscheint ein ungeheurer Riese, des-sen drc» Köpfe die Jnnscdrift: Falschheit,Einbildung und Treulosigkeit (psltekooä,ImoAmscion und Uer)ur^) führen; die-sen erlegt er mit seinem Schwerte Llora-xrustencc, und wird nun von drcy schö-nen Frauen, Eitelkeit, Gutthat undTreue (Voriic^, (stooä. operorion undkeiäclii)') zu ihrer Burg, wo die Thür-stchcrinn Achtsamkeit (Odtervonce) ihnempfängt, gebracht, und von seinen Wun-den geheilt. Bey der Fortsetzung seinerUnternehmung begegnet ihm zuerst die Be-harrlichkeit, und giebt ihm die Nachricht,daß, ungeachtet Geringschätzung undFrem«digkeit ( Oizcloin und LtronZcriets) sichviel Mühe gegeben, Bell Püccll wankendzu machen, doch Friede und Mitleid seineSache auf das beßte veethcidigt hätten,und daß sie, die Beharrlichkeit, ihm miteinem Schilde, welchen sie ihm überreicht,entgegen geschickt sc». Be» ihrem Vet-ter, Omtoi-r (Trost) bringt er die

Nacht