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sonst führen Dichter vött gemeinemGesähmak Amores und l'upillinssEchaarenweis auf, sie bleiben dessenUngeachtet abgeschmakt.
lieber den Gebrauch allegorischerWesen, als Personen, die an denHaupthandlungcn Theil nehmen- sinddie Kunstrichter nicht einig. Er isthauptsachlich durch die Neuern auf-gekommen. Wenigstens findet mannur selten Beyspiele davon de» denAlten, und ihr Gebrauch ist gleich-sam nur im Vorbepgehen. Nur Ae-sculus hat die Furien, als Haupt-personen im Trauerspiel aufgeführt,und Arifiophanes den Mars. Daaber diese Wesen in der Religion desVolks würkliche Wesen waren, sokonnte' dieses desto weniger bedenk-lich scyn. In der Fabel haben dieAlten dergleichen Wesen ohne Be-denken gebraucht, wiewol ein Alterauch davon als von einer unnatürli-chen Sache spricht *). Es kann wolseyn, daß der barbarische Geschmak,der noch vor zwei) Jahrhundertenherrschte, den Gebrauch dieser We-sen eingeführt hat; da in den abge-schrankten dramatischen Schauspielenselbiger Zeit eine Menge allegorischerPersonen handelnd eingeführt wor-den. Mikron hat in seinem vcrlohr-nen Paradiese sich derselben als einschöpferischer Geist bedient. Nachihm hat Voltaire in seiner Hcnriade,ungeachtet er dcn englischen Dichtereiner zu großen Kühnheit beschul-diget, einen noch kühnern Gebrauchvon der Zwietracht, als einer alle-gorischen Person, gemacht.
Zu diesem Gebrauche der alle-gorischen Wesen müssen wir auchdie Anrufungen an die Musen rech-nen, über deren Zulaßigkeit man un-einig ist.
Diejenigen Kunstrichter, die dcnGebrauch der zu Personen gemachtenallegorischen Wesen erlauben, aber
*) illo äicenäi er korriäo mosto.
I.iv. I..II. c. zz.
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gar sehr einschränken *), scheinen fürbeydes hinlängliche Gründe zu ha-ben. Es wäre ungereimt, sie ganz-lich zu verbieten, da sie schon in dergemeinen Rede vorkommen. Mansagt überall : Orr ToO hat ihn über-eilt, und hundert solcher Ausbrüte,die daher entstehen, daß wir auchden abgezogensten Begriffen immeretwas Sinnliches anhangen; wcß-halb kurzeAusdehnungensolchcrMe-taphern gar nichts Anstößiges ha-ben. Aber die Täuschung, die unsallgemeine Begriffe als körperlicheGegenstande vorstellt, erhält sich nurin der schnellen Fortrükung der Ge-danken ; durch allzu langes Verwei-len wird sie aufgehoben: alsdeimfinden wir das ungereimte in derSache. Daher ist es ein klugerRath, daß man sich nicht zu laugebep solchen allegorischen Wesen ver-weilen solle.
Solche kurze Handlungen, wie infolgenden Beispielen:
Als er mit Wem Gemüth die großeVerheißung durchdenket.
Siehe! da lauschte der Tod, im Hin-terhalte verborgen,
Sah ihn in iiillee Betrachtung die Wege
des Höchsten erforschen:Einer von seinen sanftesten Pfeilen, in
Balsam gctunkct.
Trifft ihn ins Herz"").
Und:
Unter dem Winseln der Sünder vergaß
die Flut nicht zu steigen.Nicht sie mit ehernen Hörnern zu fassen
und dahin zu reißen,Wo der Tod sie mit unersättlicher Mvrd-
lust erwartet.
Selbigen Tag gelang ikm das Würgen derThier' und der Menschen;Niemals zuvor und niemals hernach ge-lang es ihm besser;
Denn er erwürgt mit jeglichem Streich
Myriaden Geschöpfe.
Als er sie aste gewürgt, so sprach er:wie ist es so wenig
Der-
") S. Breitingers crit. Dichtkunst i Th.
6 Abschn-Noachibe vill. Gesang,
Neachidc ix. Ges.