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1 (1792) [A - D]
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Klarheit, zuletzt ein verworrenes Ge- radezu hat beydes etwas gar zu ge-

mcnge sinnlicher Gegenstände zurük meines.

läßt. In diesen Fehler ist der sonst so Noch wichtiger wird der Gebrauch

furrrefiiche Foung in seinen Nacht- der Allegorie, wenn zu der feinen

gedankcn mir gar zu oft gefallen. Wendung noch die Absicht hinzu-

^ kommt, das Gcgcnbild oder den

Nach diesen allgemeinen unmer- der Allegorie so lange zu ver-

w>r rie besondern Ar- das Urthcil darüber vor

teil e-er .-..iegorie becraelncn, e.c aus Einfluß aller Verblendung ge«

der Vngihiedcnheit ocs Ein zn cks ^^ches man ans eine ähn-

oder ecr -^ului.ig d.rsclben cnt- auch durch die äsopische

sich^- Fabel erhalt. Von dieser Art ist die

Allem Ansehen nach hat die Roth- bekannte Rede, wodurch der Consul

wcndigkeir den Gebrauch der Allcgo- Meiiemu-; Agrippa, das römische

rie eingeführt. Als die Sprache noch Molk in einem Aufruhr besänftiget

keine Wörter hatte, allgemeine Bc- lM H.

griffe auszubrüten, gab man einem In diesen beyden Arten kömmt esheftigen und rachgierigen Menschen nicht auf eine vollkommene, sich aufden Namen eines Hundes, oder ei- dft Ncbenim,stände crsirekcnde Aehn-nes andern Thicrcs, an dem man sisi^csi an. Jeden besondern Um-ähnliche Eigenschaften entdckt hatte, s^nd darinn bedeutend machen wol-Danials war die Absicht der Allego- im, würde die Allegorie in ein Kin-ne blos, den Ausdrnk der Sache derspicl verwandeln. Es ist zurmöglich zu machen. Dergleichen Al- Absicht hinlänglich, wenn die Sa-legorien sind häufig in der Sprache He, die man sagen will, nach deingeblieben, und haben ganzlich die Hauptsatz anschauend in dem BildeArt der eigentlichen Ausdrüke ange- siech.

nommen. 'Man braucht bisweilen die Alle-

Der nächste Gebrauch derselben gorie in der Absicht, der Vorstellung,

wird in der Absicht gemacht, daß ohne andre Vortheile, blos Klarheit

die ganze Vorstellung der Sache, oder Sinnlichkeit zu geben, damit sie

ohne eine besondere ästhetische Kraft faßlicher und unvergeßlicher bleibe,

anzunehmen, eine feinere Wendling Was Haller sehr kurz auf eine philo-

bekomme, daß sie auf eine von der sophische Art mit diesen Worten ans-

gemcinen Art sich unterscheidende drükt: Mir dem Genuß rvackst die

Weise gesagt werde z wodurch dcNi- Begierde, hat Hora; in diese Allego«

zeitigen, mit dem man redet, gleich- rie eingekleidet:

sam ein Complinient gemacht wird. ^tcic wäuIZens tibi äirus by-Diese Absicht hat Virgil in einigen

seiner Mögen gehabt. Der Dichter llrim pcllir, uiii c->us- morbi

hatte leine Dankbarkeit gegen den ?rmeric vcnis er sguolus sltzo

Zlugustus, und alles, was er sonst cvrpore lsuguor

durch diese Allegorien sagt, eben so .... - ^ I...

nachdrüklich , und noch stärker, ge- J/ner Ansdruk .st den Ph.loso-

radczu sagen können: aber so fein phur, dnscr luc sidumann. .oas

und mit so gutem Witz nicht, als Mcrdeiu

es durch die Allegorie geschehen ist. ^ ^ Elnblldungskiasr deutlich ab.

Dergleichen Wendung nehmen geisi- ^

reiche Personen allemal, wenn sie je-, «) i-, i.iv. uitt. n. z-,wand loben oder tadeln wollen. Ge- ") öa. i.. u.