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1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
72
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7- All

faltiger zu machen, schlug Iah. El. Schle-gel (Schreiben über die Komödie, in s.Werk. B. z. S. 8s) vor. Auch gehörthiehcr, was H. Ramlcr (in s. Battcux I.S. >8? d. n. A.) von den jambischenVersarten überhaupt Joh. Ad. Schle-gel (in s. Abhandlungen bev dem Battcux,II. S. 477 d. n. A.) von dem Alexandraner H. Kloplkock (in dem ersten Fragm.über Sprache und Dichtkunst, Hamburg>779- S> S. >> u. f.) von her Eigenheitder jambischen Vcrsart H. Bürger(in dem deutschen Merkur, Octobr. >776.S. 45) zu Gunsten desselben (vcrgl. mitder Neuen Bibl. der sch. Wissensch. B. s».S. 58.) sagt.-

Alla Breve.

(Musik.)

§)iese einem Tonstük vorgeschriebe-nen Worte bezeichnen eine besondreGattung der Bewegung, wodurch einTakt gerade noch einmal so geschwindmuß gespielt werden, als sonst zu ge-schehen pflegt: nämlich eine ganzeTaktuote so geschwind als sonst einehalbe, eine halbe so geschwind wie einViertel. Der Allabrevetakt bestehtalso eigentlich aus einer ganzen oderzwei) halben Taktnotcn, die aber ebenso geschwind gesungen werden, alswenn es zwey Viertel waren. Da-durch bekommt also der ganze Gesangnicht nur einen schnellen Gang, son-dern gleiche Füße, die alle aus zwei)Zeiten bestehen, einer schweren und ei-ner leichten--^ ! l , welchesden Gesang einfacher und ernsthaftermacht, als wenn er eben so geschwinddurch kürzere Norcn wäre vorgetragenworden. Folgendes Bcyshiel wirddie Sache klar machen, da derselbeGesang im ersten Beyspiel im Alla-brevetakt, der durch das Zeichenoder durch Z, oder auch also:angedeutet wird, im andern aber nachdem gemeinenTakt, dessen Zeichensist, gesttzt worden.

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In dem ersten Gesang werden alleSylben, welche auf die ersten Noteneines Takts kommen, durchaus gleichschwer oder mit gleich starken Acccn-ten ausgesprochen, also sind sechssolche schwere Acccntc in dem Gesän-ge; da in dem andern nur viere sind,e, lon, ton, indem die, wel-che auf die dritte Note jedes Taktsfallen, ob sie gleich auch einen Ac-cent haben, dennoch weniger Nach-druk bekommen*); woraus leicht ab-zunehmen ist, daß der Allabrevetaktdem Gesang einen andern Charaktergicbt.

Es giebt aber auch Fälle, wo denTonstükcn das Zeichen des Allabrevevorgesetzt wird, blos um anzu-zeigen, daß jeder Note nur die Hals-te der ihr sonst gewohnlichen Dauermüsse gegeben werden. Dadurch er-halt man eine Abkürzung im Schrei-ben, da man eine solche Note?

anstatt dieser ^ setzen kann. Daseigentliche wahre Allabreve hatdurchgehcnds halbe Taktnotcn, undwird dcßwegen am besten durch Hangedeutet.

Alle-

*) S. Zeiten.