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1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
70
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Alcove.

(Baukunst.)

Ein Wort, das aus dcni ArabischeniSl-Rauf hergeleitet wird. Cs be-deutet eine Vertiefung in einer Mauer,oder einen besondern abgeschlagenenRaum eines Zimmers, darinn einBette stehen kann. Der Alcove die-net dazu, daß ein Schlafzimmer rein-lich gehalten wird, indem das Betteund die andern dazu gehörigen An-stalten dadurch vom Zimmer abge-sondert werden. Die gewöhnlicheArt, die Alcovcn anzubringen, istfolgende:

In einem etwas tiefen Zimmerwird den Fenstern gegen über von Ta-felwerk ein Verschlag, entweder ge-rade, oder nach einer ausgeschweif-ten Linie, gemacht, so daß der ab-

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geschlagene Raum sieben bis neunFuß tief wird. Dieser Verschlagbleibet in der Mitte zum Eingang inden Alcove offen, und bekommt daeine Fcnsterthür, oder auch nur ei-nen Vorhang. Zu Heyden Seitendes Alcovcns werden noch kleinereVerschlage gemacht, die zu Nacht-bequemlichkeitcn und zu kleinen Gar-deroben dienen können. Dabcy istcs eine große Bequemlichkeit, wenneiner dieser Verschlage einen kleinenAusgang bekommen kann. An derDcke des Zimmers wird das Gesims,so wie cs an den andern Wanden desZimmers ist, auch an dem Verschlaggezogen.

Hiebcystehende Figur wird diesesdeutlich machen, ist das Zimmer,a der den Fenstern gegen über liegen-de Alcove, h und o kleine Verschlageneben demselben.

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Wenn der Eingang zu dem Alcovesehr weit ist, so pflegt man ihn auchdurch ein Dcstengclanöer von Holzabzuschließen, an welchem ein Stühwie eine Thür auf und zu geht.Kleine Alcovcn sind zum täglichenGebrauch nicht zu empfehlen, weiles nicht wol möglich ist, frischeLust hinein zu bringen, die dochcüle zur Gesundheit so nothwcndigeCache ist.

(*) Von Anlegung der Alcoven han-delt, unter mchrcrn, Jean Fee. Blon-de!, in dem -ten B. S. ,17. s. Werkes,vs la äiKrikution <Zez lVlsiions clsxlsitsnc«: .... b'sr. >7Zg. 4. --- undeben derselbe, ausführlicher, indem 4tcnB. S. -z? u. f. seines Lourz ä'Hrckü-.Mars.... ch>sr. 177z, L,

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