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die Art, Rupferstccher und Altpfor-skecherkunsi. —
Von den Eigenheiten des Aczcns, sei-nen Vorzüge» und Nacbtheilcn, in Vcr-Sleichung mit den übrigen Arten der Ku-pfcrstcchcrey, wird in dem kilsy ouprinrz, Conä. 1767. 8. deutsch, tcipz.17S8. 8. (Lb. 2. S. 48- der -teil engli-schen Ausgabe) gehandelt.
A l c a u s.
Eilt griechischer Dichter aus der In-sel Lesbos, der um die Zeit der 44Olympias mit der Sappho zugleichgelebt. Er hat lyrische Gedichte ge-schrieben, von denen nur wenigeStellen dem Untergang entrissen wor-den. Er muß einer der fürtrcsslich-sren Dichter gewesen seyn- Horazsagt von ihm:
Lc re louanrem plenius aureo^lcaee pleöbro — — —
Xliranrur umbrae cliecre ^).
Er hat dem Geschmak seiner Zeit undseines Landes zufolge viel Trinkliederund Liebesliedcr gemacht.
liberum er btulss Veneremgueer illi
Lemper baereurem pueruw. cane-nebzr **).
Allein dies war nicht des Dichterseinziges Verdienst. Die Neigung,von Wein und Liebe zu singen, warbey ihm mit hohem Gesinnungenverbunden. Seine Muse mußte ihmgegen die Tyrannei) des Perianversihre Dienste leisten, und auch guteSitten befordern helfen. DieseNachricht giebttLmntilian von ihm:In parte operis aureo pledtro ms-ritollonatur, gua tvranuos iniecta-tur. iVIultum etiam rnoribus ccin-fert — — in Infus et smores sie-teensiit, tame»
*) t. II. 06. rz.
") I.. I. oU. z-,
Inlt. bib. X. c. r.
Es scheint, daß seine Art zu denkender ernsthaftem Muse angemessenergewesen, als der schwelgerischen undverbuhltcn, und daß er dieser nur inlustiger Gesellschaft und beym Trünkegedienct. DcnnAchenaus sagtaus-druklieh, er habe seine Lieder in derTrunkenheit geschrieben *).
Die Alkäische Vecsarr hat vondiesem Dichter den Namen bekom-men. Sie besteht aus vier Zeilen.Die beyden ersten sind in der erstenHalste jambisch, in der andern da-ktylisch ; die dritte Zeile ist ein vicr-füßiger jambischer Vers, und dervierte hat zwey Daetylen und zwcyTrocheen. In dieser Vcrsart ist dieOde des Horaz geschrieben, die alsoanfangt:
.geguom rneiueuto rebus in sr»lluis ").
Es sind noch verschiedene andrcDich-ter dieses Namens gewesen, von wel-chen Baylc in seinem Worterbuch dieNachrichten gesammelt hat.
Die, von dem Alccius übrig gebliebe-nen, wenigen Fragmente hat Mich. Ncan-der, in seiner Luornol. live /grillolog.Linsisric. öalil. 155s. g, zuerst-!- voll-ständiger aber Fulvius Ursinus, in derSammlung der gr. Dichterinnen und Ly-riker, Antw, i;68. 8. heraus gegeben.Auch finden sie sich in dem Corpore?oer. Zraec. Leu. 1614. f. u. a. a. O.mehr. — Französisch übersetzt sind sie, mitFragmenten von mchrcrn griechischenDichtern, unter dem Titel: Ccs teuren-ce» iliutlres siesLneres . . . . gr. erlar.I?ar. 1580. 12. erschienen. — AlS Er-liluterungen dazu hat Ehrst. Dav. Janizwcy Programme, Oe Ttlc. ejusguoVrsgm. ttal. >781. 4. geschrieben —,und einige litter. Notizen finden sich inv'sbric. Libl.lar. Cib.lt. c.xv. § 9.—'
E z Aeove.
*) vsipuos. c. X.
C. II. ocl. Z,