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amtlich nicht erkannt, sondern nur her-vorgebracht, oder eni Pfunden werden kann,lind, weil es sich, als solches, folglichnur um sein Selbst Willen, von der Handdes Künstlers greifen, und willig und folg-sam bilden lclßt: so ist die Vorstellung vondemjenigen Genüsse des Schönen, wel-chen eS, wenn eS vollendet ist, gewäh-ren wird, wofern sie der erste und stärksteAntrieb zur Bildung desselben in der Seeledes Ärcistcn wird, das größte Hindernißzu einer vollkommenen Bildung desselben.Die Kraft zu dieser so wohl, als das Ver-mögen, das Schöne zu genießen, setzt erin das feinere Gewebe der Organisation,in so fern diese, in allen Berührungs-punkten, ein vollständiger, oder doch fastvollständiger, Abdruck von den Verhält-nissen dcS großen Ganzen der Natur ist;und das letztere, oder der Geschmack, derwahre Genuß des Schönen, kann nurdurch ruhige Betrachtung der Natur undKunst, als eines einzigen großen Ganzen,ohne alle Rücksicht auf Nutzen oder Scha-den, gebildet werden. Von eben diesemVerfasser finde» sich «Grundlinien zu ei-gner vollständigen Theorie her schonen«Künste," in dem -ten St. des drittenBandes der Monatsschrift der BerlinerAeadcmie der Künste, lieber einen an-dern Aufsatz von ihm, s. den Art. Sckön-lheit. Andreas Hcinr. Schotts Theo-rie der schönen Wissenschaften, Tübingen»789 >790. 8. 2 Thlc. Der Verfasserhandelt, im ersten Thcile, nach einer Ein-leitung, worin der Begriff und die Ein-thcilung des Schönen, die Eintheilungund der Begriff der sch. Künste, die all-gemeinen Eigenschaften dcsKünstlers, u. d.festgesetzt werden, im itcn Hauptstücke,vom Schönen überhaupt, oder von derSchönheit der Gedanken, von der Schön-heit dcS Ausdruckes, und von den Mit-teln der Lebhaftigkeit, zu welchen er dasNeue, Unerwartete, Wunderbare, Fi-guren und Bilder aller Art rechnet: imsten Hauptstückc von den Hauptarten desSchönen, d. h. von dem Schönen im cn-gern Sinne, vom Rührenden im engemSinne, vom Großen und Erhabenen,
und vom Lächerlichen; im zten Hauptst.von der Schönheit der Zusammensetzung;und im zwcyten Theile seines Werkes, vonder Natur des Geschmackes; von denGründen der Verschiedenheit und von demWcrthc und den Beförderungsmitteln des-selben. Das bereits bekannte ist, mei-nes Bedünkcns, in diesem Werke, mitAuswahl und Prüfung, vorgetragen. —Die ersten Grundsätze der schönen Künsteüberhaupt, und der schönen Schreibartinsbesondre, von Eub. Schneider, Bonn»790. 8. In der ersten Abtheilung wird,in vier Hauptstücken, und kurzen S§. vonder Natur und dem gemeinschaftlichenZwecke der schönen Künste und Wissen-schaften; von der ästhetischen Scclcnlehre;von der ästhetischen Kraft und deren Quel-len; und von der Aufsuchung und Be-nutzung dieser Quellen gehandelt; diezwepte Abtheilung führt die llcberschrift,Aesthctischc Sprachlehre, und das Werkunterscheidet sich, als Lehrbuch, dadurchvon andern, daß die allgemeinen Grund-sätze des Stples darin der Redekunst undDichtkunst zuvor gehen. System derAcsthetik, erster Band, von K. Heinr.Heydenceich, Lechz. 179s. z. H. H. hattebereits in dem zten Bd. von H. CäsarSDenkwürdigkeiten aus der philosophischenWelt, Lcipz. 1786. 8. S. -zi. „Ideenüber die Möglichkeit einer allgemeinenTheorie der schönen Künste" geliefert,worin er den gemeinschaftlichen Grundaller Kunstmerke in Empfindung, welchein Darstellung übergeht, setzte. In derAcsthetik selbst werden, in der ersten Be-trachtung, die Unterschiede in den Urthei-len der Alten und Neuem über die Kunst-werke, und die Ursachen dieser Unterschie-de , aus der Verschiedenheit in bürgerli-cher Verfassung, Religion, u d. m. ent-wickelt; in der zwcyten die W ckuugengezeigt, welche die Kunstwer e dadurchhervorbringen, daß sie unsrc Empfindungund Phantasie überhaupt ii Thätigkeitsetzen; die dritte handelt von Banmgar-tcns Verdienst um die P losephie dcSSchönen, und von den M ngeln seinesästhetischen Systems; in der vierten wee-D 4 den