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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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fers natürlichen Geschmackes, liefern, undhandelt, in zwanzig Abschnitten, vonSchönheit, von Einheit und Mannichssaltigkeft, von der üsthetischen Wahrheit,von der Nachahmung, von der Täuschung,vom Großen und Erhabenen, vom Neuen,vom Unerwarteten, vom Wunderbaren,von der Achnlichkeit unh dem Eontrast,vom bücherlichen, von der Laune, vomNaiven, von der Einfalt oder Simplici-tüt, vom Interessanten, vom Korrekten,vom Geschmack, und vom Genie. Aberdas Neye, was in seinen Betrachtungendarüber enthalten seyn kann, scheint keinePrüfung auszuhallen, und verliert viel-leicht noch durch die Art, auf welche eres vortrügt, manches von seinem Wer«the. Grundbegriffe zur Philosophieüber den Geschmack, von Gotth. Sam.Steinhart.... ZüII. 1735. 8. Diesemersten Hefte, welches die allgemeine Theo-rie sümmtlichcr schönen Künste, und diebesondre Theorie der Tonkunst enthüll, ist,so viel ich weiß, kein zweytes gefolgt. Esist günzlich aus den vorher angeführtenSchriften, vorzüglich aber aus dem Werkedes H. Sulzcrs selbst, gezogen, und aufganz gute Art, zum Bchuse akademischerVorlesungen, geordnet. Allein frcylich«in genau bestimmten Begriffen scheint esauch ihm zu fehlen. Acsthctik, oderallgemeine Theorie der schönen Künste undWissenschaften... von (Philipp) Güng,Salzb ,78«. 8. Die Einleitung handelt,in zwey Hauptstückcn, von dem Wesender Aesthetik und den metaphysischen Grund-lchrcn derselben, das heißt, von der Em-pfindung überhaupt, oder dem so genann-ten untern Erkenntnißvermögen, undvon dem üsthctischen Genie; der erste Thcilenthüll die Erflndungslchre, oder Ab-schnitte von dem Wesen der Schönheit,und von der Erkcnntniß derselben; vondem Natürlichen; von dem Neuen undUnerwarteten; von Witz und Scharfsinn;von, dem Großen und Erhabenen; derzwcyte Theil begreift die Ordnungslehre,und der dritte Theil die Aeichenlehre, oderAbschnitte von dem üsthetischen Ausdruckeüberhaupt, und von den Vollkommenhci-

ten desselben in sich. Grundriß derTheorie und Geschichte der schönen Wis-senschaften, von C. Meiners, Lemgo 1787.8.Die Erwartung, welche durch den Ab-schnitt über Aesthetik, in der Revision deePhilosophie, Güttingen 1772. 8. S. --6u. f. mit Recht erweckt worden war, ist,durch dieses Werk vielleicht nicht befrie-digt, und wohl keine der Schwierigkeiten,welche gegen die Bildung einer Acsthctikin dem erstem gezeigt wurden, in demletztem gehoben morden. Nur die erstencilf Kapitel desselben, welche nicht mehrals drc» Bogen einnehmen, gehören hier-her, und enthalten allerhand über denBegriff der Aesthetik, und dm Unterschiedder schönen Künste und Wissenschaften;über die Natur der Schönheit; über dasImaginativ Schöne; über das Derstünd-lich Schöne; über die verschiedenen Ar-ten des Sittlich Schönen, und SittlichHüßlichcn; über Schicklichkcit und Un-schicklichkeit, über Ehrbarkeit und An-stand, über Wohlstand, Uebclstand undCvstüme; über den Geschmack; über Pa-thos, oder den Ausdruck von Leidenschaf-ten in Sprachen, Ton und Rythmus;über Grazie oder Liebreiz, über Einfalt,über das Naive, und die Wirkungen desContrastcs und der Derglcichung; überInteresse, Handlung und Tüuschung; überNachahmung, schöne Natur und Ideale. ---lieber die bildende Nachahmung des Schö-nen, von K. Phil. Moritz, Brschwg.1788. 8. Der Verf. hat den Begriff vonder Nachahmung des eigentlichen Schö-nen aus dem Begriffe der Nachahmungdes eigentlichen Guten zu entwickeln ge-sucht, und glaubt, daß das Schöne, imAllgemeinen, auf keine andre Art zu er-kennen ist, als in so fern wir es dem Nütz-lichen entgegen stellen, und scharf davonunterscheiden, und daß nur die Vorstel-lung von dem, was das Schöne nicht zusc»» braucht, um schön zu seyn, uns aufeinen nicht unrichtigen Begriff davon füh-ren könne. Diesem gemckß ist es ihm, einfür sich bestehendes Ganzes, das in dieSinne füllt, oder von der Einbildungs-kraft umfaßt ZU werden vermag, das ei-gentlich