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1 (1792) [A - D]
Entstehung
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den diejenigen Gattungen von Schönheitangegeben, bey welchen uns gewisse Ge-setze des Verstandes und der praktischenVernunft zum Beyfall und Wohlgefallenbestimmen; und hieraus die Möglichkeitder Vernunftprincipien für den Geschmackgefolgert; und in dem dazu gehörigen Ex-kurs die Begriffe verschiedener Schrift«steiler von der Schönheit, besonders desH. Moritz, geprüft; in der fünften wirddas Wesen der schönen Künste überhaupt,aus dem letzten, höchsten Amecke jederKunstdurstellung bestimmt, jedes Werk derschönen Kunst als die Darstellung eines be-stimmten Auslandes der Empfindsamkeiterklärt; und hieraus nun Tonkunst, Tanz-kunst, bildende Künste, Gartenkunst, Dicht-kunst und Schauspielkunst abgeleitet; derdazu gehörige, >te Excurs enthält Prüfun-gen der, von dem Wesen der Künste an-derweitig aufgestellten Principicn, beratenähere Bestimmungen des Wesens derTonkunst, Tanzkunst, und Dichtkunst,und der zte die Gründe, warum wederdie eigentliche Rede-noch die Baukunstzu den schönen Künsten zu zählen sind,und diese sich eigentlich nicht in Künsteund Wissenschaften abtheilcn lassen; diesechste Betrachtung ist in so ferne eine Er-läuterung der fünften, als ln ihr die Fra-ge, ob es noch eine Kunst geben könne,welche, wie die Musik durch Harmonieund Melodie der Töne, so durch eineähnliche Zusammensetzung von Farben, ausdas Herz zu wirken vermöge, untersucht,und aus dem vorher festgesetzten Wesender Tonkunst, erwiesen wird, daß einFarbenclavicr nicht sähig se», auf solcheArt, wie die Töne, unsrc Empfindungund Phantasie in Thcktigkeit zu setzen; inder siebenten Betrachtung wird das Eigen-thümlicbe der verschiedenen schönen Künste,aus der Verschiedenheit des Auslandes derEmpfindsamkeit, welche die verschiedenenschönen Kunstwerke hervor bringt, undaus den verschiedenen Mitteln derselbenzu der Erreichung ihres Zweckes, so wiedie Kränzen der verschiedenen schönenKünste aus diesen ihren Mitteln, unddie-r»i gemäß die verschiedenen Dichtungsar-

tcn bestimmt; der'ite, zu dieser Betrach«tung gehörende Excurs enthält?eine?nä-here Ucbersicht der Oeduction der ver-schiedenen Dichtungsartcn, welche derVerfasser in zwo» Gattungen überhauptin so fern eintheilt, als ein Jdecnganzes,oder ein dichterischer Stoff, von dem Dich-ter entweder mit dem Ausdruck eigenerLeidenschaft, oder ohne denselben bearbei-tet werde» kann; der ite Excurs handeltallgemein von dem Verhältnisse zwischenden verschiedenen Dichtungsartcn und denverschiedenen Sylbcnmaßen; der zte vondem Unterschiede zwischen Ode, Elegieund Lied; der gtc von der Fabel und demEpigramm; in der achten Betrachtung (indem Werke ist sie noch einmahl, die sie-bente überschrieben) wird der vorher fest-gesetzte Begriffvom Kunstwerke, vermittelsteiner genauem Bestimmung dessen, wasEmpfindsamkeit ist, ausführlicher ent-wickelt ; und in der neunten (der achten)die Möglichkeit allgemein geltender Ver-nunftprincipien für die Beschaffenheitender Werke der schönen Künste daraus, daß,jede Darstellung eines bestimmten Auslan-des der gerührten Empfindsamkeit sichauf eine Reihe bewußter Handlungen ei-nes vernünftigen Wesens, wegen cincSZweckes, gründet, hergeleitet, und die,von der Vernunft, in Beziehung auf jeneWerke, aufgeworfenen Fragen, so wieder Jnnhalt der folgenden Thcilc deSWerkes angegeben. Critik der Ur-thcilskraft von Jmm. Kant, Berlin,790.8.In der Einleitung wird, das Princip derformalen Zweckmäßigkeit der Natur, alsein transscendentales Princip der llrtheils-kraft aufgestellt, und gezeigt, daß, mitdem Begriffe von jenem, das Gefühl vonLust verbunden, und daß die letztere bloSin der Form des Gegenstandes für die Re-flexion gegründet, und ein llrthcil übereinen Gegenstand, dessen Form der Grundeiner Lust (oder schön) ist, als allgemeingültig angesehen werden kann; daß dem-nach der Geschmack, oder das Vermö-gen , durch eine solche Lust zu urtheilen,obgleich dieses llrthcil auf keine Gültig-keit s xrion Anspruch machen darf, denn

doch