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ausgedrückt werben; daß die geringer»Thcile derselben, vermittelst ihrer Dar-stellung natürlicher Gegenständr, uns durchTäuscbuug vergnügen, und daß die Dar-stellung der Liebe, des Mitleides, des Ver-langens, und der zärtlichen Leidenschaf-ten überhaupt, so wie die Beschreibungreizender Gegenstände, dasjenige, wasman schon , und daß die Darstellung desHasses, des Zornes, der Furcht, undaller schrecklichen Leidenschaften, so wiedie Beschreibung unangenehmer Gegen-stände, das, was man erhaben nennt,
hervor bringe^ ssr> In^uirz'inro rkiLfin«^rtt, b/ 1't>. Itvberrion, Oonä. 1784.4. iter Th. Oer Verf. will die schönenKünste, nach Maßgabe ihres Eindruckes,auf das Auge, das Ohr, und den Geist,betrachten; und hat mit der Musik, indiesem Bande, den Anfang gemacht. Obeine Fortsetzung davon erschienen ist, weißich nicht; aber, was er von der Musiksagt, ist, ohne Vcrhältniß zu seinem vor-geblichen Zwecke, aus andern zusammengeschrieben. — — Von DeutschenSchriften: Georg. Friede. Meyers An-fangsgründe aller schönen Wissenschaften,Halle,748 — 1750. 8. z Thle. Auszugaus den Anfangsgr. aller sch. Wissensch.Halle 1757. 8. Betrachtungen über denersten Grundsatz aller schönen Künste undWissensch. Ebcnd. 1757. 8- Das ersteMcyerschc Werk, ob es gleich früher, wieBaumgartcnS lateinische Aesthetik erschien,ist, bekannter Maßen, nichts, als eineweitere Ausspinnung dieser; und hat, wenngleich dadurch weder Redner noch Dich-ter gebildet, und so gar nicht cinmahl dierichtig«. Beurthcilung rednerischer oderdichterischer Werke befördert worden ist,(wie denn dieses wohl nie, durch bloßeAcsthetiken, bewirkt werden kann) nächstjener, wenigstens die Aufmerksamkeit derakademischen Lehrer auf die schönen Künstehingezogen, und die Beschäftigung mitdiesen, mehr oder weniger, von dem Vor-wurfe unbedeutender Spielers» retten hel-fen. An und für sich selbst, ist der Werthdes Werkes, sehr geringe; und wird,durch den langweiligen Vortrag, noch
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geringer. Mangel an Geschmack und feinerEmpfindung, und so gar Mangel anKcnntniß von dem Wesen der Künste, vor-züglich der so genannten bildenden Künste,zeigt sich, von der Vorrede an, darin.Es handelt, in drcy Abihcilungen, „vonder Erfindung schöner Gedanken" (welcheAbthcilung den größten Theil des Werkeseinnimmt, und bis in die Mitte des zu»Bandes geht, aber sehr vielerlei? enthält,das gar nicht unter diese Aufschrift gehört)„von der Acsthctischen Methode, oderAnordnung der schönen Gedanken," und«von der ästhetischen Bezeichnung derschönen Gedanken " Die letzte der ange-zeigten Schriften stellt minder einen erstenGrundsatz aus, als daß sie die Nützlichkeitdesselben zeigt, und zur Erforschung dessel-ben auffordert. — Betrachtungen überdie Quellen und Verbindungen der sch.Wissensch und Künste, von Moses Men-delssohn, in dem 1 ten Bde. S. oz, derBibl. der sch. Wisscnsch. und, unter demTitel: lieber die Hauprgrunvsätze derschönen Künste und Wisscnsch. in dem -tenTh. S. 95 s. Philos. Schriften, Aufl. von>77>. frzsch. in den Varietes iiccer. (vonden H. H. Ärnaud und Suart) ?sr. 1768.>2. 4B. im itcn B. S. 1Z9. Mit fei-nerer Empfindung für das Schöne geschrie-ben , und reicher an seinen Bemerkungenund llrtheilen, als das vorige; aber, alseigentliche Theorie wohl nicht befriedi-gend. Die Abtheilung der Zeichen derschönen Künste, in willkührlichc und na-türliche, muß, meines BcdünkenS, im-mer zu Irrungen führen. — Theorie derschönen Künste und Wissenschaften ... vonFrdr. Just Riedel, Jena >767. 8. ebcnd.in Ansehung des Styles etwas verbessert,>774- 8- Daß das Werk aus den Wer-ken anderer Schriftsteller gezogen mordenist, sagt schon der Titel; und der Vers,hat nicht blos, durch Zurückbchaltung deszweytcn Thcilcs, in welchem er die all-gemeinen Grundsätze auf die verschiedenen(Gattungen der sch. Künste und Wissensch,anwenden wollte, sondern auch dadurchseine Arbeit sich sehr erleichtert, daß er,in diesem Thcile, alle Bcyspiclc nur aus
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