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als die angeführten prosaischen, oder hi-storischen Werke, zeigt sich «US der obengedachten Arbeit des Chrcticn de Trohes,der gegen das Ende des zwölften Jahr-hundertcs lebte. Wäre dieses Gedicht, aber auch von einem andern Jnnhaltc:so wissen wir denn doch, aus der nun ab-gedruckten iCnciSt von Heinrich von Vel-decken, so wohl, daß das Original derselbenin wälschcr (d. h. französischer) Sprache(s. V. iz:?o) abgefaßt, und folglich imi-ten Jahrhundert schon da war, als daßeS, obgleich Virgil ausdrücklich (B. 41und >zi;o) als Urheber desselben genanntwird, bekannter Maßen kcineswegcs dielateinische Aencis ist. Eben so wenig istdas prosaische, niit dem Titel: Oe livrsche!! IZlne^äe!. compilö psr Virgile,O7011 148z. t'. mit K. gedruckte Werkeine eigentliche Uebcrsetzung des römischenDichters. Es hebt sich mit Erzählungder Begebenheiten aus dem 2tcn undzten Buche der Aencis an, ohne daß mannoch das mindeste von dem Acneas selbstweiß; hierauf, erscheint dieser, aber nurauf einen Augenblick, und wir lesen nundie Geschichte der Dido, aber auf Zwey«fache Art; cinmahl so ungcfclr, wie Vir-gil, und dann wie Boccaz (aus welchemganze Stellen eingeschaltet sind) sie, inseiner Schrift, De Oossdus viror. erloomiiaar. illnlbr. erzählt. Nun erstreist Acneas von Troja ab, kommt schnellnach Earthago, und Dido verliebt sichzwar in ihn; aber alles dieses ist nur imAuszüge erzählt. Dafür läßt der llcbcr-sctzcr, nach dem tragischen Tode dersel-ben, die Juno, in einer Rede an dieProserpina, eine sehr ausführliche Zer-gliederung des Körpers der unglücklichenKönigin» machen, und, nachdem Ae-»cas den Turnus besiegt hat , , erzählt eruns vieles von einer gemachten Einthci-lung des Landes, und. giebt uns eine Ge-schichte der römischen Könige bis auf denRomuluS, fast aus eben die Art, aberetwas ausführlicher, als sie in VeldeckcnsEncidt sich findet. Daß jenes Werk in-dessen nicht aus der Urschrift des letzterngezogen worden, zeigt sich darin, daß
die, in dieser beschriebene, von dem Ac-neas, mit der Sybille, in die Unterweltgemachte Reise, in der erstem gänzlichweggelassen worden ist. Auf diese lieber-setzung folgten eine Menge anderer, undobgleich prosaischer, denn doch eigentli-cher Ucbersctzungen, als von Claude Ma-lingre, Paris 1618. 8. Von de la Mothsdu Tertre und Pclliel, Par. 16-6. z.Von Tournay, cbend. 1648. 4. VonMich, de Marvlles, Par. >649. ss. VonEt- Algay de Martignac, Par. 1681. 12.z B. Von Franc. Catrou, bei) s. Aus-gabe des Textes, ebend. 1716. 12. 6 B.einzeln, cbend. 1787. 12. 2 B. Von JeanMallcmancs, ebend. 1717. 12. zB. VonJean El. Fabrc, Lyon 1721. 12. 4 B.Jean B. de la Landcllc de St. Rem»,mit der Urschrift, Par. >756. 12. 4 B.Von Guyot des Fontaincs, mit dem Text,Par. 174z. 8. 4 B. Von I. N. Lallc-mand, Par. 1749. 12. 4 B. Von viceverschiedenen Professoren zu Paris, ebend.1771. 12. 4 B. Bon lc Blon, Par.1782.12. z B. Und H. Gie hat, mitder Uebers. der Hirtengedichte, Par. 1788.>2. den Anfang zu einer neuen ttcbcr-sctzung des ganzen Virgil gemacht. Frü,her aber, als die erste dieser prosaischenUebersetzungcn erschien bereits die erstepoetische von Octavicn de St. GclaiS(st >502) Par. 1509. >529. 1540. t'. Ihrfolgten die ähnlichen von Louis de Mq-zures, Lyon 156s. 4. Von den Gebrü-dern Robert und Ant. d'Agneaux, Par.>582.4. Von P. Pcrrin, Par. >648 —>658. 4. 2. Th. 1664. >2. 2. Th. VonJean.Nenaud de Segrais, Par. 1668-»>681. 4. 2. Th. Lyon >7>9. 8. 2B. VonMich, de Marollcs, Par. >67?. 4. Undausser diesen ist die Aencis noch von P.Searron, aber nur die sieben ersten Bü-cher , und der Anfang des achten, Par.1S48 — 1652. 4. (und in der Sammlunas. Werke, Par. 17Z7. >2,) travestirt, unddiese Arbeit von den H. H.Jaeq. Moreanund Tellier d'Orville, bcy dem Viegils ^riovessi, k>. 1750.1767. 12. aber sehrunglücklich, fortgesetzt worden. Von denUebers. einzrler Bücher sind in dem ;ten
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