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1 (1792) [A - D]
Entstehung
Seite
33
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A e n

Aen zz

seyn. In dem Ilnloyo äs uns Libl. 6s

rroäuökurcz llspsnoles . . . por O. I.Anc. ?cllicer, Xlaä. 1778.4. >Uchcm keine der angeführten sich findet, istdafür S. 67 u. f. eine noch ungedrucktcprosaifchc von Enrique de Aragon, Marq.de Villen«, (1' 14z4) und> S. >oy u. f.-eine Ueberf. der vier ersten Bücher vonJos. Pcllicer de Ossau (d 1679) gedrucktums I. >6-4. und abgefaßt in dem fo ge-nannten verlo äs ramsnce, angezeigt.Der erste Ueberf. hat jeden Gesang in einegewisse Anzahl Kapitel dergestalt abgc-theilt, daß das Ganze eben fo viel Kapi-tel ausmacht, als Tage im Jahre sind.Uebrigens ist auch noch eine, von des Bal-les de Mountech verfaßte rravestirte Ae-nciS, Tol. 1S48. gedruckt worden, obdiese gleich eigentlich im GaSconischcn Oia-leetc abgefaßt ist. In das Französi-sche scheint die AenciS früher, als in ir-gend eine andre, Europciische, Spracheüberfetzt, oder, wenn nicht eigentlich über-setzt, doch in derselben nachgeahmt wor-den zu seyn. Die Geschichte von Trojawar ein Lieblings-Gegenstand der mit-lcrn Zeiten. Nicht blos die Römer, son-dern auch die 'Gallier, hielten sich fürAbkömmlinge von den Trojanern. OerVers aus dem Lucan:

Averrüczue null l.srios ke sturerekrarre5

8znAu!ne ob Iliocc,

?st bekannt; und Leibnitz (Oper. I. 427.B. IV. S. 147) vermuthet, daß eine,von dem Prosper Tiro, mit dem NahmenPharamuiio, vorgenommene Verwand-lung in PriamnK, diese alte Sage be-stätigt habe. Fredegarius (mit Ausgangdes achten Jahrhundcrtes) lclßt die Fran-ken gerades Weges au» Troja herstam-men, und Paulus Diakonus führt dieGrabschrist einer Tochter des Pipins an,worin eben dieser Abkunft gedacht wird.Diese llcbccliefcrungcn der alten gallischenVolker sind also wenigstens älter, als dieSammlung der Edda, aus welcher War-ton (klick, cik IZnAl. ?oerr)', Bd. I.S. 127. An»!, e.) den Ursprung dieserWorstcllungSart herleiten zu wollen scheint.

Arsten Theil.

Und sie erklärt vielleicht zugleich die Vor-liebe der Mittlern Zeitalter für diejenigenUcberblcibscl der elastischen Litteratur,welche dem Genie und den Kenntnissendieses Zeitalters angemessen waren, undNachrichten von Troja enthielten, fürden Dareö Phrygius, und den DictysCrctensis, so wie die Entstehung der, umsJahr 1087, von Guido von Tolonna ver-faßten, und in die mehrestev neuernSprachen übersetzten, aus jenen HeydenSchriftstellern gezogenen kkickoris äs b-I-Ic, Ickosoirv, gedruckt zu Strasburg >486und 1489- 5. Auch finden sich, nichtallein in den mchrcstcn Romanen jenerZeit Rücksichten auf Troja, und Tro-janische Dinge; sondern es gab auch schonsehr frühzeitig ganz eigene Romanen, oderRomanzen von dem Aeneas. In demProlog zu der Romanze von dem KönigeRichard (bey Warton, klick, ok ckngl.l?oerr^, B. I. S. 12z) wird eine, der-gleichen genannt, und in der Libl. äe8Nomons des Lenglet du Fresnoy (B. 2.S. 228) ist le Ikomaw äs iHris er äo/'Aurele, inis en rime xse Lkrericnäs Di-oys angeführt. Aber freylichscheint, in allen diesen Werken, dieganze Geschichte, dem Geiste dieser Zeitengemäß, behandelt worden zu seyn. Soist, z. B.in der angeführten kkickoiia äsbell» 1cko)snc,, das bekannte hölzernePferd in ein Pferd von Erz verwandelt;und aus dem Dichter der Aeneis ist, inordentlichen Geschichtbüchern, als in demSpecials Kicker. des Vincent von Beau-mais, aus dem iztcn Jahrhundert (Ickb.IV. c. 61. ksl. sck. z. Ven. 1591. L.)und in den Leckiz kiomanor. welche viel-leicht eben so alt sind, (c. 57) ein Zau-berer gemacht worden, eine Dichtung, die,wie H. Heyne schon bey dem, vorgeblichvon Donatus abgefaßten Leben des Dich-ters (Oper. V. D.I. S.DXVIII.1767. 8.) bemerkt hat, auf eine miß-verstandene Stelle in dieser Lebensbe-schreibung sich gründet. Und nicht besser,oder anders, scheint die Sache sich in deneigentlichen Romanzen von dem Aeneasverhalten zu haben. Laß diese älter sind,C. >' als