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Um also czar alle Accorde zu-sammen zu haben, müste man dieTabellen. die wir in den auf vorhe-riger und dieser Seite unten ange-zeigten Artikeln eingeschaltet haben,zusammen vereinigen "').
Von der besten Art, die Accordefür den begleitenden Paß zu bezeich-nen, wird im Artikel Bezifferung ge-sprochen werden.
Ein Accord ist vollständig, wennalle Tone, die seinem Ursprung nachdazu gehören, sich darum finden: un-vollständig ist er, wenn einige da-von weggelassen werden. So bestehtder vollständige Septimenaccord ausder Terz, der Quinte, der Septimeynd der Octave. Diese aber sowol,als eine her beyden andern, werdenbisweilen weggelassen.
Zu der Berichtigung und Schätzungdieses Artikels im Ganzen, können die,in der ncuenBibl. dcrsch.Wisscnsch. B. 15.S. --6 darüber gemachten Bemerkungendienen. — Das, vvnH. Sulzcr in dem-selben angeführte System des Eins. Tarrintist weitläustig in dessen l'rsrcoco eli .VIri-älcs ioconllo Is vera tcicu?s ckell ^r--nrvnia, l'sä. »754. 4, lind in s. Oiiler-rzzwni 6e' principe ckcll Armanisnruiicale, corxtenura »eil äiaconicogencre, ?ach 1767. 4. zu finden. —»»lebrigcns ist das Verdienst des Rameau,so groß es wirklich um die französische Mu-sik seyn mag, um die Bestimmung derMethode aller brauchbaren Accorde, we-der ch groß, noch so einzig, als es in demArtikel dargestellt wird. Nicht so groß;denn sein Svstcm der Harmonie selbst(welches er zuerst, im I. »720. in dein,von H. Sulzer angeführten, in 4. gcdruck-tenll'rairö vortrug, und welches von dÄlcm-bert in den Lloineos lle Uufigue cbeo-
*) Art. Dreyklangz Scptinienaeeord;O.nartenaccord; Nomnacevrd.
Solche Tabellen bat Hr. Kirnbergecin dem schönen Werk, die Rnnstdes reinen Sayes, r. Th. S. zz.Kegchen.
reriqus er prarigue, ?ar. «752. 8.deutsch von Marpurg, Leipz. 1757. 4.nachher erläutert, oder faßlicher gemachtmorden ist) beruht kcineswegcs auf einervollkommen gegründeten allgemeinen Er-fahrung. So sinnreich es also auch im-mer seyn, und so sehr es immer auch dasStudium und die Praxis der Harmonieerleichtern mag: so verdient es doch kci«neswegcs demonstrirt zu werden. Undeben so wenig ist es neu. lim nur bcydeutschen Schriftstellern stehen zu bleiben:so hat schon Heinechcn in seiner, bereits1711 erschienenen, und 17-z z» Dresdenin g. wieder abgedruckten „Anweisung zumGeneralbaß in der Eomposition/' die vor-gebliche Rameausche Entdeckung, wennnicht völlig, doch dem Wesentlichen nachgekannt. Auch hat schon selbst ein fran-zösischer Schriftsteller, H. Pierre Estcvc',in der Konvelle ciecnuverce ciri prin-cipe äe I Ii.ormonic, psr. 175«. 8- dieUnzulänglichkeit desselben gezeigt, und einanderer, H. I. A. Scrre von Gcncvc,hat ein, aus dem Rameausche» und Tar-tinischcn, zusammen geschmolzenes, neuesSystem, in seinen kriliiiz iur ieo princi-pcs äe l'kormnnie, Usr. 175z. I 2. be-kannt gemacht, sowie in seinen Obicr-vacienz sur Icz plincipes äs bbormr,-nie, pur. 176z. 8- zur Gnügc erwie-sen , daß der Rameausche Generalbaß insehr vielen Fällen diesen Nahmen nichtverdient, und dafi das Tartinischc eben sounvollkommen ist, welches, wahrschein-licher Weise die kleine Schrift des Tar-tini, Ibiipoita . . . »IIa cririca äell äilui crarcaco äi öäufica . . . Von. 1767.8.und die vorher angeführten visserrszioni,als Erläuterungen seines erster» Werkesveranlaßt hat. — Indessen befindet sichin der ^ü'cmblee publique äe Is Loa,roz-, lies Lciences . . . äe öäonrpel-lier, 1752. ein Vieinoire von H. Ro-niicu über eine nonvelle äöcnnverooäcs ic>N5 barinoniczucs ßraveii, äoncia rebonancs ell rres ieniible äans lessccoräz äez inllrurnenx ^ venr, wel-ches zu dee Bcfiäligung des TartinischenSystems dienet. Mas den Unterschied
zwischen