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Bemerkungen enthalten; und eine guteAbhandlung darüber von dem Abt Arnaudfindet sich in dem zaten B. S. qz- li> f.der bkcm. 6c I'Hco6emie 6es Inlcripr.QuartauSg. — Anch der verstorbene Pr.Febr. Wvlfg, Reiz hat, unter der Auf-schrist: prokoälge Ar. ^cceurus Incli-nario, ü.ipt. 1775 — 1782. 4. drei)verschiedene, hieher gehörige acadcmischeSNiriftcn hinterlassen. — Von dem Ae-ceut in der lateinischen 'Sprache, undin >vie fern er verschieden von dem Aeeenteder griechischen ist, handelt Quinetilian,I.ib. XII. 10. zz. S. 626. L6. Lcsn.Lörr. >7? 8. 4. und, vorzüglich in Rück-sicht auf deutsche Sprache gehören nochhieher: ein Thcil des zehnten Abschnittesans I. I. Breitingers Fortsetzung der kri-tischen Dichtkunst, Zur. 1740. 8- S- Z45u. f. — Joh. Hcinr. Oest's Versuch einerkritischen Prosodic, Frf. a. M. 1765.8.—Die kleine Schrift, über die deutsche Ton-messung, 1766. 8. — Das Fragment vonden Lebensaltern einer Sprache, aus derersten Sammlung von Fragmenten überdie neuere deuschc Llttcratur, Riga 1767.8.S-27 u. f. vergl. mit dem g. und yten Br.aus der Sammlung für den Verstand unddas ss>crz, Brem. 1767. 8. und H. Her-ders Abhandl. über den Ursprung der Spra-che, Beel. 1772. 8. S. 87 u. f. — ausder deutschen gelehrten Republik, Hamb.1774. 8. ei» Abschnitt, S. 54; u. f. —aus H. Klopstocks Fragmenten über Spra-che und Dichtkunst, Hamb. 1777. 3. vor-züglich das erste Fragment — und derVersuch einer deutschen Prosvdie, von K.Phil. Moritz, Bcrl. 1786.8. S. >69 u. f. —
S. übrigens die Artikel, -Harmonie,Prosodic, Rhythmus u. d. m.
Accent in der Musik. Die ver-schiedenen Grunde, aus denen dieNothwendigkeit der Aeeente in derSprache erkennt wird, können auchauf die Aeeente des Gesanges ange-wendet werden. Der Gesang ist eineSprache, die ihre Gedanken und ihrePerioden hat. Ohne Verschiedenheitdes Nachdruks der einzeln Töne und
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Mannigfaltigkeit darinn, das istohne Aeeente, hat kein Gesang statt *).Das Ohr muß bald gerecht, bald inseiner Spannung etwas gehcnimetwerden, cht eine größere, dann einegeringere Empfindung bey einerlei)Gattung des Ausdruks haben. DieAccente, welche sowol einzele Töneerheben oder dampfen, als ganzenFiguren mehr oder weniger Nachdrukgeben, sind die Mittel jene Würkun-gen zu erreichen.
Diese Aeeente sind, wie die in dergemeinen Sprache, grammatische,oratorische und pathetische Aeeente;sie müssen alle erst von dem Ton-sicher , hernach in dem Vortrag vondem Sanger oder Spieler, auf dasgenaueste beobachtet werden. Diegrammatischen Aeeente in der Musiksind die langen und kräftigen Töne,welche die Haupttönc jedes Accordsausmachen und die durch die Langeund durch den Nachdruk, durch diemehrere Fühlbarkeit, vor den andern, -die durchgehende, den Accord nichtangehende Töne sind, müssen unter-schieden werden. Diese Töne fallenauf die gute Zeit des Takts. Esist aber schlechterdings nothwendig,daß sie in Singestükcn mit den Ac-centen der Sprache genau übcrein-lrcffen.
Die oratorischen und pathetischenAccente des Gesanges werden beob-achtet, wenn auf die Wörter, wel-che die Hauptbcgriffe andeuten, Fi-guren augebracht werden, die mitdcni Ausdruk derselben übercin kom-men, weniger bedeutende Begriffeaber mit solchen Tönen belegt wer-den, die blos zur Verbindung desGesanges dienen; wenn die Haupt-vcrändernngcn der Harmonie aufdie-selben verlegt werden; wenn die kraf-tigsten Allszierungcn des Gesanges,die nachdrüklichsien Verstärkungenoder Dämpfungen der Stimmen, an
die
S. Gesang.