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Acc r?
lich das aus, was wir den Ton nen-nen, davon besonders gehandeltwird *). Man kann nämlich einerlei)Reden mit einerlei) oratorischcnSlccen-tcn, dennoch so verschieden vorbrin-gen, daß sie ganz entgegen gesetzteCharaktere annehmen.
Von der Beobachtung der Accentehangt ein großer Theil des Wol-klangs ab. Der Redner und derDichter, der seine Worte und Re-densarten so zu setzen weis, daß alleGattungen der Accente sich nicht mirunter dem Lesen selbst darbieten, son-dern mit den Gedanken selbst so ge-nau verbunden sind, daß sie noth-wcndig werden, ist unfehlbar wol-klingcnd. Denn daß der Wolklangmehr von den verschiedenen Accenten,als blos von der richtigem Beobach-tung der Prosodie herkomme, scheineteine ausgemachte Sache zu sepn.
Hier ist zuvörderst die Eigenheit derdeutschen Sprache überhaupt zu be-merken, daß, nämlich der eigentlicheXvortron in den mchcsylbigen Wörtern,immer auf der Stamm - oder Wurzelsylbeliegt, und hierüber vorzüglich H. Adlungs^.ehrgcdande der deutschen Spra-che, teipz. 1782. 8. Th. >. S. 245 nach-zulesen. — Don dem Accent überhaupt,seinem Ursprünge, seinem Einflüsse auf De-klamation, handelt Condillac in dem bssaisiir I'origins des cciirnoissonces bn-M2i'ne8, /.mit. 1746. 8. im 2ten Th.S. >9 u. f. — und von eben diesem Ur-sprünge desselben, oder des Tones, vonseiner Wirkung auf die Entstehung derSylbenmaßc, u. d. m. O. Webb in sei-nen Observarions on rbe ccirreipvn-dcnce berween pocrry and Xlulüc,hond. 1769. 8. (S. 6z ,'n H. Efchen-burgs Ucberf.)— lieber die Zeit der Ent-stehung, und also über die Natur des ei-gentlichen AccenteS; über die verschiede-nen Folgen der Verschiedenheit feiner Bil-dung auf die verschiedenen Sprachen, undch S. Ton der Rede.
Erster Thcil.
warum er nicht immer von der Quantität
der Sylbcn abhängt; über den Unterschiedzwischen Accent und Quantität, u. d. m.finden sich in der N. Bibliothek der sch.Wissensch. B. ie>. S. 69 u. f. vortreflicheBemerkungen (von H, Sarve.) — Daßdie bloße Sprache eben so gut, als dieMusik, höhere und niedrigere Töne zu-läßt, daß Vossius in seiner bekannten Ab-handlung de viribus rbyrbmi folglichsehr unrecht gehabt hat, die l'änge undden Acecnt für eines und dasselbe anzuse-hen, u. d. m. davon handelt H. FostcrS
killst c>u cbedisscrenrnocureot' secencand czumrrir^, wirb rbeir ulc and zp-piicaricili in rbe cn^Iisb, larin suchxreelc ionxuoZe, hrnn 176z und 176s.8. — Was der Accent eigentlich in äl-ter» Sprachen war; daß er nie mit derQuantität, oder dem Rhythmus vcr,wechselt werden müsse; in wie fern derAccent in den neuer» Sprachen zum Theilverschieden von dem Accent in den altenSprachen scy, u. d. m. hat Monboddv indem 2tcn Buche des t)riZin and pro-»reis css lanAu-iAe, hdinb. 1774. 8»
S. 269 u. s. sorgfältig untersucht; undverschiedene seiner Bahauptungcn, in derersten Ausgabe s. Werkes, als daß dieneuem Sprachen keinen dergleichen Ac-cent, wie die griechische und lateinischehaben, u.'d, m. sind in der — prolb.dia rzrionalis, «r sn Lsssz? roward»LilablisbinA rbe meledz- snd meal'ureok speecb, rc> be expressed and perpe-tuored >17 pecuüsr i^mboiz des HerrnJoshua Steele, hond. 1775. 4. Verb, undvcrm. cbcnd. 1779. 4- geprüft und wider-legt worden. — In Jam. Harris k>bilol.Inquiriez, Hund. >78l. 8. h. 2. Lb. 2.B. 1. S. üz u. f. findet sich eine Ge-schichte der ältcrn Sprachen, mit Unter-suchungen über den Accent in den neucrn,besonders in der englischen Sprache. —lieber den Acecnt in der griechischenSprache, Und in wie fern er musikalischerTon war, über seinen Einfluß auf Wohl-laut und Annehmlichkeit der Rede, u. s. w.sind imDionysiusHalik.
Oper. D. il. S. >6 u. f. Ld.ttuds.) feineB Bern«