Ab h Abl
(s) Ausser dem, was der, von H. S.angeführte französische Schriftsteller, Fe-libicn, IN den llrinc. cle lArcdir, eis lsLculpr. er lle Ig heinr. biv. II. Lli. 6.S. -4?. der Ausg. von ,6y7. davon sagt,und das wirklich, in Rücksicht auf das,wovon in dem Artikel eigentlich die Redeist, in.sehr wenigem besteht, handelt derbekannte Orcstrio . . . Wien 1774. 8.2 Th. in dem 71. 72. und 7Ztcn Abschnittdes zwcvten Bandes S. 4Z8 u. f. von Ab-güssen von Gyps, und Abdrücken von Glasund von Schwefel.
Abhandlung.
(Redekunst.)
Aer Haupttheil oder der eigentlicheKorper einer förmlichen Rede, inwelchem die ganze Materie der Redevorgetragen wird. Der Abhand-lung geht der Eingang, wenn einerda ist, vorher, und auf sie folget derBeschluß. Alles was von der Wahlder Materie, von der Anordnung,von den Beweisgründen, von derWiderlegung, in Absicht auf dieRede, in denen verschiedenen Arti-keln hierüber gesagt worden, -gehörtzur Abhandlung.
Ablauf.
(Baukunst.)Aic Ausbcugung einer Linie oderFlache an ihrem obersten Ende. An
>den Säulen
^ macht dieAus-
benguugader" Flache desStammes ge-gen den Gbcr- ^.^4 saum, den Ab-lauf aus.Manbemerkt garbald, woherder Ablauf entstanden ist: weil esoffenbar ist, daß ohne ihn der Saumnicht mehr, als ein Theil des Stam-mes, sondern, als eine über ihm
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liegende. Platte erscheinen würde.Zugleich würde alsdenn der Stammsein oberes Ende vcrlichrcn und auf-hören ein Ganzes zu seyn *). Auseben diesem Grunde muß der Unter«saum des Stammes allmahlig anihn schließen, oder Anlaufen; daherist der Anlauf entstanden.
Die Würkung des Ablaufes undAnlaufes ist die Vereinigung derSaume mit dem Körper desStamms.Deßwegen ist es unverständig, wennsie da gebraucht werden, wo keineVereinigung seyn muß. Doch sinddie Baumeister verschiedentlich in die-sen Fehler gefallen, da sie den Un-terbalken gegen den Fries anlaufen,gegen die Platte des Dekels ablau-fen lassen.
A b s ch n i t.
(Schöne Künste.)
Aicfes Wort hat mehrere Bedeutun-gen, die man hier nicht nöthig hatunter einen Hauptbcgriffzu bringen;wir betrachten deßwegen jede beson-ders.
Abschnit des Verses. (Cafur)Ein merkbarer Ruhcpnnkt, wodurcheinige Verse in zwey Halsten gethciltwerden. Man lese mit gehörigerBeobachtung des Klanges folgendeVerse:
Du bringst früh oder spclth ein jedes Vor«nehmen zum Ende;
Nichts kann dir widersteh», du überwin-dest es alles;
Gott von allem und jedem: Siehst mitgleich ruhigen Augen
Haufen Ameisen und Nationen verge-hen ; die Sternen
Wckgcn auf deiner Waage, was einerMücke Gefieder").
so wird man bemerken, daß jedervon den bcyden ersten Versen in zweyFeiten, wie sich die Tonkunstlcr ans-drüken, oder mit einer AbänderungA 4 der
*) S. Ganz.
Nvachidc M- Gesang.